Donnerstag, 09. Februar 2012


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Eisbär Knut im Kino, 16x Helmut Kohl und „Whisky mit Wodka“ für Andreas Dresen

(lifepr) Berlin/Potsdam, 27.09.2007, In ihrer aktuellen gemeinsamen Sitzung vergaben das Medienboard Berlin-Brandenburg und der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) insgesamt 906.000 Euro Fördermittel an fünf neue Filmprojekte.

Nach der Stoffentwicklungsförderung erhält das Sandmännchen nun Förderung zur Projektentwicklung. Zum 50-jährigen Jubiläum kommt "Das Sandmännchen und der verlorene Traumsand" 2009 auf die große Leinwand. Der Animations-Spielfilm erzählt, wie der Traumsand von einem bösem Alptraum gestohlen wird (P: scopas Medien AG & Motionworks; 60.000 Euro).

Drei Filme bekommen Produktionsförderung:

Die ungewöhnliche Dokumentation "Kennzeichen Kohl" von Jean Boué porträtiert Helmut Kohl, aber nicht den Ex-Bundeskanzler, sondern sechzehn Männer gleichen Namens aus sechzehn Bundesländern. Fünf davon schildern ihre Lebensgeschichte seit der Wende. Das Roadmovie zeigt 20 Jahre später eine politische wie private Bestandsaufnahme deutscher Befindlichkeit (P: Hanfgarn & Ufer; 90.000 Euro).

Die Tragikomödie "Whisky mit Wodka" des Potsdamer Regisseurs Andreas Dresen erzählt die Geschichte des 50-jährigen Filmstars und Lebemanns Kullberg, der sich mit einem jüngeren Schauspieler ein Duell um Ruhm und Anerkennung liefert, bei dem die Grenzen zwischen Film und Leben kaum noch zu erkennen sind. Dresen arbeitet wie bei "Sommer vorm Balkon" mit Autor Wolfgang Kohlhaase zusammen, in den Hauptrollen Henry Hübchen, Corinna Harfouch, Sylvester Groth (P: Senator Filmproduktion mit Rommel Film; 700.000 Euro).

Mit "Knut – der Film" findet der Berliner Eisbär, der als rbb-Fernsehstar, Kuscheltier, Zoo-Magnet, Titelmodell und Umweltbotschafter rund um den Globus zur Berühmtheit avanciert ist, nun seinen Weg auf die große Kinoleinwand. Die Dokumentation mit fiktionalen Elementen zeichnet ein emotionales Portrait des Eisbären und möchte ein neues Verständnis für den Umgang mit der Natur und der Umwelt wecken (P: DOKfilm Fernsehproduktion; 40.000 Euro)

Ein Film bekommet Verleih- und Vertriebsförderung:

Die Dokumentation "Ostpunk! – too much future" porträtiert das heutige Leben ehemaliger Punks in der DDR. Der Film erzählt von Anpassung, Konsequenz, Zwängen, Unabhängigkeit und von der Verwandlung der Ablehnung in künstlerische und politische Praxis. Der Film ist vor kurzem im Kino angelaufen (P: Neue Visionen Filmverleih; 16.000 Euro).

Weitere Informationen finden Sie unter www.medienboard.de

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