Montag, 28. Mai 2012


Münchner Klinik für ästhetische Chirurgie

Geheimratsecken adé: Moderne Haarchirurgie ermöglicht volles und gesundes Haar

(lifePR) München, , Meist fängt es langsam, kaum merklich an. Geheimratsecken, die sich irgendwann nicht mehr verbergen lassen oder ein zunehmend kahler werdender Hinterkopf. Zunächst hilft ein guter Frisör - dann als Übergang ein Toupet. Doch was dann?

Gesundes und volles Haar hat ebenso wie ein schönes Lachen einen großen Einfluss auf unsere Ausstrahlung. So ist es nicht verwunderlich, dass erblich oder hormonell bedingter Haarverlust oftmals als Verlust des Selbstbewusstseins und damit der Lebensqualität empfunden wird.

Der Mensch besitzt circa 100.000 bis 150.000 Haare. Ein gewisser Verlust an Haaren ist normal. Von Haarausfall spricht man, wenn man mehr als 100 Haare pro Tag verliert.

Besonders häufig betroffen sind Männer. In westlichen Ländern leidet fast jeder zweite Mann an Haarausfall. Eine der sichersten Methoden, die kahlen Stellen auf dem Kopf zu reduzieren, ist die Eigenhaartransplantation. Wie bei allen ästhetischen Eingriffen hängt auch bei der Haartransplantation das Ergebnis von der Erfahrung des behandelnden Arztes sowie von einem ausführlichen Beratungsgespräch ab. Oft wird eine Haartransplantation mit einer medikamentösen Therapie kombiniert, die die Umwandlung von Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT) blockiert.

Dr. Matthias Wagner von der Münchner Klinik für ästhetische Chirurgie und Vorstand des Verbandes Deutscher Haarchirurgen arbeitet seit langem auf dem Gebiet der Haartransplantation: „Für das Gesicht als primäre Kommunikationsebene sind Quantität und Qualität der Haare in der Wahrnehmungswirkung ein dominierender Faktor. Der Wunsch, sich operativ verschönern zu lassen, wenn die Haare übermäßig ausgehen, rührt deshalb von einem normalen Selbstbewusstsein her. Eine Haartransplantation ist dabei oft der einzige Weg, um ein zufrieden stellendes und vor allem langfristiges Ergebnis zu erreichen.“

Die Haartransplantation kann sowohl bei Männern als auch bei Frauen durchgeführt werden. Die moderne Haarchirurgie verdankt trotz unterschiedlicher Implantationsverfahren ihren eigentlichen Fortschritt der Präparation von Kleinsttransplantaten – auch „follicular unit“ genannt. Hierbei werden vorhandene Haargruppen transplantiert. Besonders wichtig ist, dass ein harmonischer Übergang entsteht. Man bedient sich deshalb der Micrografts (1-2 Haare) für die Übergangszonen und Minigrafts (3-5 Haare) für die übrigen Transplantationsareale.

Es existieren heute zwei Entnahmetechniken, die STRIP-Technik (Streifenmethode) und die FUE-Technik (Entnahme einzelner Haarwurzelgruppen). Das Areal, das zur Verpflanzung ansteht, wird durch Setzen kleinster Inzisionen für die Transplantation vorbereitet. Danach werden die Mini- und Micrografts mit einer feinen Pinzette in die Empfängeröffnungen implantiert, so dass sie bündig im Haarniveau platziert sind. Die Haare, die man dem Haarkranz für die Transplantation entnimmt, können später nicht ausfallen. Sie wachsen normal weiter und produzieren gesundes Haar.

Bei Durchführung von einem erfahrenen Spezialisten gilt der Eingriff als fast risikolos. Das hohe Abwehrpotential der Kopfhaut gegenüber Keimen gewährleistet eine sichere Wundheilung. Die Nebenwirkungen sind kalkulierbar. Kopfschmerzen und Schwellung können durch geeignete intra- und postoperative Maßnahmen reduziert werden. Der Eingriff wird in der Regel ambulant durchgeführt. Eine örtliche Betäubung garantiert vollkommene Schmerzfreiheit während der Operation.

Hintergrund: Androgenetische Alopezie (männlicher Haarausfall)
Die androgenetische Alopezie ist auf eine genetische Veranlagung und auf die vermehrte Einwirkung des männlichen Geschlechtshormons Testosteron zurückzuführen. Besondere Bedeutung kommt dabei dem Hormon Dihydrotestosteron zu. Es führt dazu, dass die Haare an ganz bestimmten Stellen wie Stirn, Schläfen und Scheitelbereich immer dünner, heller und kürzer werden und letztendlich ausfallen. Dies betrifft aber nicht alle Kopfstellen bzw. das Hormon kann seine Wirkung nicht auf alle Haarfollikel ausüben.

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Über Münchner Klinik für ästhetische Chirurgie

Dr. Matthias Wagner ist Facharzt für Chirurgie und Plastische Chirurgie und verfügt über langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Plastisch-Ästhetischen Chirurgie. Er studierte in München, Göttingen und Zürich. Nach dem Studium erfolgte eine Ausbildung zum Allgemeinchirurgen sowie eine Facharztanerkennung zum Plastischen Chirurgen durch die Landesärztekammer in München. Studienaufenthalte in Brasilien und den USA dienten zur Vertiefung seiner Schwerpunkte. Dr. Wagner ist Mitglied in zahlreichen Fachverbänden und 1. Vorsitzender der Bayerischen Gesellschaft für ästhetische Chirurgie.

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