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Klinikum der Universität München
- Meldung 176629
Infoveranstaltung Sonne und Hautkrebs
(lifepr) München, 14.07.2010,
Zu den Risikofaktoren für hellen Hautkrebs zählt in erster Linie eine intensive und langfristige Sonnenbestrahlung der Haut. Daher treten das Basalzellkarzinom und das Plattenepithelkarzinom, wie der helle Hautkrebs in der Fachsprache genannt wird, vorwiegend an Körperstellen auf, die naturgemäß häufig dem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Also Gesicht und Hals sowie Hände und Arme. Der Anstieg von Neuerkrankungen an hellem Hautkrebs in den letzten 30 Jahren ist dramatisch. Mittlerweile ist es der häufigste Krebs mit über 100.000 neuen Fällen pro Jahr überhaupt. So wird heute bei 100 bis 500 Patienten pro 100.000 Einwohner (Deutschland: ca. 90.000 Neuerkrankungen pro Jahr) ein Basalzellkarzinom diagnostiziert. Beim Plattenepithelkarzinom der Haut sind es 30-100 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner jährlich (ca. 30.000 Neuerkrankungen pro Jahr). "Den besten Schutz bietet eine frühzeitige und regelmäßige Untersuchung der Haut durch entsprechend ausgebildete Dermatologen", sagt Frau Professor Dr. Carola Berking von der Klinik für Dermatologie und Allergologie der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU).
Informationsveranstaltung:
"Sonne und Hautkrebs" oder "Die Schattenseiten des Sonnenlichts"
15. Juli 2010, Klinik für Dermatologie und Allergologie, Thalkirchner Str. 48, 80337 München von 14.30-15.30 Uhr im zentralen Aufenthaltsraum im 2. Stock. Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Das Thema wird auch ausführlich auf der 22. Dermatologischen Fortbildungswoche in München diskutiert (s. unten).
Dermatologische Fortbildungswoche
Die größte Fortbildungsveranstaltung im Bereich der Dermatologie im deutschsprachigen Raum findet 2010 zum 22. Mal in München im Kulturzentrum Gasteig und im Holiday Inn - Munich City Center statt. Rund 3.000 Teilnehmer haben sich angemeldet, darunter auch eine Vielzahl von Gästen aus dem Ausland. Die Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie fand erstmals 1951 statt, initiiert von der Klinik und Poliklinik für Allergologie und Dermatologie der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Seither wird sie alle zwei Jahre mit großem Erfolg durchgeführt. Tagungsleiter ist Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas Ruzicka, Direktor der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der LMU. Verantwortlich für das wissenschaftliche Programm zeichnet Prof. Dr. Hans Wolff, Tagungssekretär ist Prof. Dr. Peter Thomas.
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