Sonntag, 01. August 2010


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Lüftungsanlagen: Gutes Klima

Lüftungsanlagen sorgen für eine konstante Frischluftzufuhr und können helfen, die Energiekosten zu senken. Foto: Zehnder/Immowelt.de
Lüftungsanlagen sorgen für eine konstante Frischluftzufuhr und können helfen, die Energiekosten zu senken. Foto: Zehnder/Immowelt.de

(lifepr) Nürnberg, 26.06.2008, Häuser werden heutzutage immer stärker gedämmt. Die Folge: der automatische Luftaustausch entfällt, die Schimmelgefahr steigt. Lüftungsanlagen versprechen, den schädlichen Pilzen den Nährboden zu entziehen, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de.

Die durch Schimmel verursachten Schäden häufen sich. Grund: Seit der Einführung der Energieeinsparverordnung (EnEV) werden Häuser beim Neubau oder einer Modernisierung immer besser gedämmt. Der automatische Luftaustausch durch undichte Fugen und Ritzen entfällt, die Gefahr von Schimmelbildung steigt. Bei stehender Luft steigt die Luftfeuchtigkeit sehr viel schneller als bei guter Durchlüftung. Für Schimmelpilze entsteht so ein idealer Nährboden. Schon heute weist jede fünfte Wohnung in Deutschland Feuchtigkeitsschäden auf. Immer mehr Hausherren greifen deshalb auf moderne Lüftungssysteme zurück, die selbsttätig für eine konstante Frischluftzufuhr sorgen, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de.

Lüftungsanlagen können als zentrale oder dezentrale Systeme betrieben werden. Bei der zentralen Variante wird durch ein spezielles Lüftungsgerät die verbrauchte und feuchte Raumluft dort abgesaugt, wo sie entsteht: in Küche, Bad und WC. Gleichzeitig strömt Frischluft in die Wohn-, und Schlafzimmer nach. Bei der dezentralen Lüftung kann jeder gewünschte Raum separat mit Frischluft versorgt werden. Dafür sorgen einzelne Zu- und Abluftgeräte, die in die Außenwände der einzelnen Räume eingelassen werden. Generell sollte darauf geachtet werden, dass die Lüftungsanlage regelbar ist, damit sie beispielsweise während des Duschens oder Kochens auf eine höhere Leistung eingestellt werden kann, rät Immowelt.de.

Wer seine Lüftungsanlage um einen Wärmetauscher zur Wärmerückgewinnung erweitert, kann zusätzlich seinen Energieverbrauch reduzieren, berichtet Immowelt.de. Bei dieser Methode wird die verbrauchte Abluft erhitzt und dem Wohnraum als geheizte Zuluft wieder zugeführt. Dadurch können Heizenergie und Kosten gespart werden - bis zu 20 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr - allerdings nur dann, wenn die Fenster während der Heizperiode möglichst wenig geöffnet werden. Die Anschaffungskosten für eine Zu- und Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung betragen zwischen 5.000 und 8.000 Euro pro Wohnung. Bevor Verbraucher sich jedoch eine Lüftungsanlage installieren, sollten sie sich die Wärmedämmung des Hauses genau anschauen. Denn bei einer schlechten Isolierung geht auch mit einer Lüftungsanlage zuviel Energie verloren, berichtet Immowelt.de.

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Immowelt.de ist eines der meistbesuchten Immobilienportale im Internet mit monatlich zuletzt 253 Millionen Page Impressions, 53 Millionen Exposé-Aufrufen und über 920.000 Immobilien-Angeboten im Monat. Betreiber ist die Nürnberger Immowelt AG - seit 1991 Anbieter von Software- und Internetlösungen für die Immobilienwirtschaft.

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