Dienstag, 14. Februar 2012


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Vier Tipps zum Carport bauen

Wem der Bau einer massiven Garage zu teuer erscheint oder behördlich versagt wurde, kann alternativ über einen Carport nachdenken / bauen.de, das Fachportal für Bauherren und Heimwerker, zeigt, worauf dabei geachtet werden sollte

Anders als das klassische Holzmodell: ein Design-Carport von schlichter Eleganz mit großzügigem Geräteraum. Foto: www.designo-carport.de / MC-Garagen
Anders als das klassische Holzmodell: ein Design-Carport von schlichter Eleganz mit großzügigem Geräteraum. Foto: www.designo-carport.de / MC-Garagen

(lifepr) Nürnberg, 31.08.2010, .
1. Baugenehmigung - ja oder nein?

Darf ich einen Carport vor mein Reihenmittelhaus setzen, ihn auf Nachbars Grenze platzieren oder direkt an die Einfahrt stellen? Die Planung eines Carports beginnt bei der Wahl des Standortes. Wer sich nicht sicher ist, ob eine Baugenehmigung erforderlich ist oder behördliche Auflagen an seinem Wohnort gelten, sollte in jedem Fall das zuständige Bauamt konsultieren. Wird eine Baugenehmigung verlangt, müssen in der Regel ein förmlicher Antrag, ein Lageplan mit dem Aufstellort, ein Flurkartenauszug vom Katasteramt, Zeichnung und Statik eingereicht werden. Wird kein Bauantrag benötigt, sollte man trotzdem nicht spontan loslegen. In allen Fällen gilt - so bauen.de, das Fachportal für Bauherren und Heimwerker, - gut geplant ist halb gebaut.

2. Budgetplanung

Die Planung beginnt bei der Festlegung des Budgets. Wem eine eher schlichte Ausführung genügt, bekommt sie bei Selbstabholung bereits für zirka 400 bis 700 Euro. Ein Selbstbausatz für einen Flachdach-Carport von rund drei mal fünf Metern aus preisgünstiger Kiefer oder Fichte kostet etwa 1.200 bis 1.500 Euro, während eine aufwendigere Konstruktion mit Satteldach, Bogenelementen oder Geräteraum erst ab 2.000 bis 3.000 Euro zu haben ist. Bei Designer-Carports, wo edle Hölzer, Stahl, Aluminium und Glas verarbeitet werden, beginnen die Preise bei rund 6.000 Euro.

3. Selbst bauen oder Bausatz?

Wer über hinreichendes handwerkliches Geschick verfügt, kann alle erforderlichen Bauteile einzeln in gut sortierten Baumärkten erwerben. Wer sich nicht zutraut, für alles selbst zu sorgen, ist mit einem Bausatz gut beraten. Die meisten Hersteller oder Händler liefern den vorgefertigten Carport bis vor die Haustür. Der Heimwerker sollte sich jedoch vor dem Kauf erkundigen, ob eine ausführliche Aufbau-Anleitung mitgeliefert wird. Nicht unwichtig ist auch die Frage, wie lange die Garantie währt und worauf sie gegeben wird. Wer eine Baugenehmigung benötigt, sollte sich vergewissern, dass der Lieferant die notwendigen Unterlagen bereit hält. In jedem Fall sollten sich Interessenten über den Lieferumfang informieren, denn es kann vorkommen, dass reine Holzbaufirmen Zubehör wie Dachziegel oder Stahlanker für die Fundamente nicht mitliefern.

4. Mit oder ohne Abstellraum?

Wer im Haus über keinen Keller verfügt oder eine neue Bleibe für Fahrräder, Winterreifen, Gartenmöbel, Rasenmäher und anderen frostverträglichen Hausrat sucht, sollte über eine Ausführung mit Abstellraum nachdenken. Zu guter Letzt kann der ökologisch interessierte Carport-Anwärter prüfen, ob sich das Dach begrünen lässt oder mit einer Fotovoltaikanlage versehen werden kann.

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