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Wohnen unter freiem Himmel
Der Wintergarten: Passive Solarenergienutzung und lichtdurchflutete Wohnungserweiterung

- Wintergarten
(lifepr) Celle, 06.08.2009,
Ein Wintergarten erhöht nicht nur den Wohnwert sondern auch die Lebensqualität. Er bietet sich an als Esszimmer, Spielzimmer oder auch als bewohnbares "Grünes Zimmer". Wer seinen Wintergarten das ganze Jahr als Wohnraum nutzen möchte, sollte den Raum beheizen können. Als unbeheizter Anbau, der durch Glastüren vom Haus abgetrennt werden kann, dient der Glasanbau vor allem als Klimapuffer bzw. Zwischentemperaturbereich und trägt zum Energiesparen bei. Sein Prinzip ist einfach: kurzwelliges Sonnenlicht dringt durch das Glas in den Raum und wird dort in langwellige Wärmestrahlung umgewandelt, die nicht mehr durch das Glas nach außen dringen kann (Treibhauseffekt). Deshalb ist es wichtig, im Wintergarten viele massive Bauteile zu haben, wie z. B. gemauerte Wände, Steinfußböden oder Wasserbecken. Diese speichern die Wärme und geben sie langsam wieder ab. Als Klimapuffer eignet sich der nachträgliche Anbau eines Wintergartens in alle Himmelsrichtungen. Er kann vorgebaut aber auch teilweise in das Gebäude integriert werden. Oder als Überdachung eines Innenhofes sowie als Verglasung einer Terrasse oder Loggia. Bevor die Planung beginnt, sollte man sich bei der zuständigen Baubehörde erkundigen, welche Vorgaben zur Dachform, zu Materialien und - ganz wichtig - zu den Baugrenzen gelten. Denn der nachträgliche Anbau benötigt eine Baugenehmigung.
Expertenrat zum Wintergartenbau, Tipps zur Pflanzenauswahl und viele weitere Anregungen zum Thema "Wintergarten" gibt es online unter www.bauemotion.de, dem Ideen-Portal für Hausbesitzer und alle, die es werden wollen.
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