Montag, 06. September 2010


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Dresdner Philharmonie

Programmänderung am Samstag, 22. 05. 2010 19:30 Uhr / Abo C1 und Sonntag, 23. 05. 2010 11:00 Uhr / Abo C2 (Pfingstsonntag)

Mikhail Agrest
Mikhail Agrest

(lifepr) Dresden, 17.05.2010, Wir bedauern sehr, mitteilen zu müssen, dass Gennadi Roschdestwenski sein Dirigat für das Konzert am 22. und 23. Mai 2010 kurzfristig abgesagt hat. Infolgedessen war eine ebenso kurzfristige Programmänderung leider nicht zu vermeiden. Umso mehr freuen wir uns, dass wir den aus St. Petersburg stammenden Mikhail Agrest gewinnen konnten, die Leitung des Konzertes zu übernehmen.

Im 9. Außerordentlichen Konzert, das im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele stattfindet, spielt die Dresdner Philharmonie unter der Leitung von Mikhail Agrest das folgende, geänderte Programm:

Peter Tschaikowski: Suite Nr. 2 op. 53 "Suite charactéristique"
Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47

Agrest gastierte bereits 2008 mit großem Erfolg bei der Dresdner Philharmonie. Neben seiner festen Tätigkeit am Mariinskij Theater dirigierte er in den letzten Jahren Orchester wie das Gewandhausorchester Leipzig, das Orchestre Philharmonique de Radio France, BBC Symphony Orchestra, Stockholm Philharmonic Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra, Houston Symphony, Danish National Symphony Orchestra und das London Philharmonic Orchestra. Als Operndirigent gastierte er bereits u. a. an der Metropolitan Opera, am Covent Carden und der English National Opera.

Auf dem Programm steht Schostakowitschs 5. Sinfonie von 1938. Das Werk entstand nach dem Angriff auf den Komponist in einem von Stalin lancierten Artikel in der Prawda. Als Reaktion auf diese lebensbedrohliche Verurteilung nannte er die Sinfonie "seine schöpferische Antwort", die bekanntermaßen doppelbödig ausgefallen ist.

Die Suite Nr. 2 ist, wie die drei weiteren der Reihe, ein Spätwerk Tschaikowskis. Anders als in den Sinfonien gestattete die offene Form der Suite es dem Komponisten, seiner gestalterischen Fantasie freien Lauf zu lassen. Das nutzte er weidlich und es verwundert nicht, dass ein Komponist seines Formates darin schon auf seine Nachfolger wie u. a. Schostakowitsch und Prokofjew hinweist.

Karten gibt es im Besucherservice der Dresdner Philharmonie (Ticketcentrale im Kulturpalast, Telefon 0351 - 4 866 866) oder unter www.dresdnerphilharmonie.de

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