Donnerstag, 02. September 2010


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Diakonisches Werk Württemberg

Migranten bringen sich ehrenamtlich für Integration ein

(lifepr) Stuttgart, 20.07.2009, Njeri Kinyanjui stammt aus Kenia und lebt in Reutlingen. Sie berät ehrenamtlich afrikanische Frauen, organisiert eine Frauengruppe und ist Dozentin zur gesellschafltichen Integration von Migrantinnen. Die Sindelfingerin Müserref Gündogdu mit türkischem Hintergrund hat einen Frauenverein mitbegründet, der Angebote für Migrantinnen wie Sprach- und Schwimmkurse oder Sterbebegleitung für Muslime macht.

Die beiden Frauen sind Teilnehmerinnen des Modellprojekts Ehrenamtliche MultiplikatorInnen (EMU), finanziert vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zur Qualifizierung von besonders engagierten Menschen. Das Diakonische Werk Württemberg leitete sie und andere Teilnehmende dazu an, andere Ehrenamtliche zu motivieren. In einem weiteren Projekt Interkulturelle Fortbildung für Ehrenamtliche (IFE) wurden über 700 Menschen als ehrenamtliche Integrationsbegleiter qualifiziert. IFE ist ein Modellprojekt des Innenministeriums Baden-Württemberg, finanziert von der Landesstiftung.

Beide Projekte wollen den Integrationsprozess durch Qualifierung ehrenamtlicher Integrationsbegleiter und Multiplikatorinnen fördern. "Bürgerengagement und Ehrenamt tragen dazu bei, dass die große gesellschaftliche Herausforderung einer Integration besser bewältigt werden kann", sagen Projektleiter Gisela Wolf und Josef Minarsch-Engisch vom Diakonischen Werk Württemberg.

Das baldige Ende der beiden Qualifizierungsprojekte ist Anlass für den

Fachtag Ehrenamtliches Engagement im Feld Migration/Integration
morgen, am Dienstag, 21. Juli 2009
von 9 bis 13 Uhr
11.50 Uhr: Podium mit Teilnehmenden und Projektleitern

im Diakonischen Werk Württemberg
Heilbronner Straße 180
70191 Stuttgart

Weitere Programmpunkte sind: "Ehrenamtliches Engagement im Bereich Migration/Integration", Gari Pavkovic, Integrationsbeauftragter der Stadt Stuttgart, und "Ehrenamtliches Engagement von und für MigrantInnen - Chancen für Integration", Benjamin Wösten, INBAS-Sozialforschung GmbH, Frankfurt.

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