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Weraheim Stuttgart ist 100 Jahre alt
Sommerfest am 19. Juni 2009 mit Prämierung "Schöner wohnen"
(lifepr) Stuttgart, 16.06.2009,
Der offizielle Festakt war bereits - jetzt laden die Bewohnerinnen des Weraheims zum Fest. Seit 100 Jahren hilft das Weraheim Stuttgart Schwangeren, Müttern und Vätern und ihren Kindern, die wegen persönlicher und familiärer Schwierigkeiten sozial-pädagogische Betreu-ung brauchen. Vor allem Teenager mit Säuglingen brauchen Unterstützung - neben der Versorgung von Baby und Haushalt auch dabei, ihre freie Zeit sinnvoll zu gestalten.
Zum Fest werden die Bewohnerinnen aktiv: Sie bieten an Marktständen selber hergestellte Taschen, Kräuteröle und Marmelade an und erfreuen die Besucher mit Chormusik. Für die Prämierung "Schöner wohnen" haben sie ihr privates Reich und Gemeinschaftsräume unter den Aspekten kindgerecht, hygienisch einwandfrei und gemütlich hergerichtet. Eine Jury überzeugte sich durch vier unangemeldete Besuche von den Ergebnissen. Stündlich gewähren die Frauen bei Hausführungen Einblicke in ihr Leben und Wohnen. Auch die Babyklappe kann besichtigt werden. Für unbeschwertes Feiern im Garten sorgen auch die Schauspielerin Karin Sinn alias Herzogin Wera und das Kinderprogramm mit Pinata (Schlagen auf eine mit Geschenken gefüllte Figur aus Pappmasché) um 15.30 Uhr.
Sommerfest zum 100-jährigen Bestehen des Weraheims Stuttgart
am Freitag, 19. Juni 2009, 12 Uhr bis 18 Uhr
ins Weraheim Oberer
Hoppenlauweg 2 - 4, 70174 Stuttgart
Auszug aus dem Programm:
13.30 Uhr: Herzogin Wera erzählt, wie alles begann
Ab 14 Uhr zur vollen Stunde: Hausführungen
14.30 und 16 Uhr: Zauberer Kaiser Magic
15 Uhr: Wera Sisters (Bewohnerinnen-Chor)
17 Uhr: "Schöner wohnen", Prämierung
Gerne vermitteln wir Ihnen Gespräche mit Bewohnerinnen und Mitarbeitenden des Weraheims.
Gründerin des Weraheims ist Herzogin Wera von Württemberg. Als der Großfürstin bekannt wurde, dass eine verzweifelte, überforderte Mutter ihren Säugling in Stuttgart in den Bahn-hofsabort geworfen hatte, plante sie die erste Zufluchtsstätte für gefährdete Mädchen und unverheiratete werdende Mütter. Mit diesem Vorhaben erregte Herzogin Wera Anstoß, be-kam weder staatliche noch kirchliche Unterstützung. So entstand im Jahr 1909 die Stiftung "Zufluchtsstätten in Württemberg" für heimatlose Mädchen und werdende Mütter, bis heute der diakonische Träger der Einrichtung.
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