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IAA: Elektroautos mit Herz aus Kupfer
Umweltfreundliche Elektrofahrzeuge beinhalten rund 50 Kilogramm Kupfer
(lifepr) Düsseldorf/Frankfurt, 22.09.2009,
Verbrennungsmotoren werden in Zukunft einen zunehmend schweren Stand haben - denn ihre Rohstoffressourcen sinken, während die Sensibilität für den Umweltschutz steigt. Immer mehr Automobilhersteller konzentrieren sich daher auf die Entwicklung von Fahrzeugen mit alternativem Antrieb, allen voran Elektroantriebe. Elektroautos sind nicht nur energieeffizient, sondern auch leise und wartungsarm. Für Antrieb, Energiespeicherung, Vernetzung und Steuerung dieser Technologie ist der Werkstoff Kupfer nicht wegzudenken: Beinhaltet heute ein Pkw durchschnittlich rund 25 Kilogramm Kupfer, wird sich dieser Anteil in Elektroautos etwa verdoppeln.
Durch die hohe elektrische Leitfähigkeit sowie die einfache Verformbarkeit und Wiederverwertbarkeit, macht Kupfer als Herzstück die Nutzung des Elektroantriebs überhaupt erst möglich. Energie wird nicht nur effizienter umgesetzt, sondern kann zudem auch gespeichert werden. Elektrische Fahrmotoren sind dabei vorbildlich in der Lage, Bremsenergie in wiederverwertbare Energie umzuwandeln.
Elektroantriebe eröffnen noch weitere Möglichkeiten: Werden zum Beispiel elektrische Widerstände zum Bremsen verwendet und die Geschwindigkeit durch die Drehstromfrequenz reguliert, können solchermaßen ausgestattete Fahrzeuge im normalen Betrieb gänzlich auf Kupplung und Bremsscheiben verzichten.
Die umweltschonende Zukunftstechnologie wird immer marktreifer: Nach einer Prognose von Prof. Gernot Spielberg, Vizepräsident der zentralen Forschungsabteilung bei der Siemens AG, könnte die Zahl der Elektroautos in Deutschland in der nächsten Dekade bereits auf 4,5 Millionen Fahrzeuge steigen.
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