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IAA: Kein Auto ohne Kupfer
Das rote Metall ist ein optimaler Werkstoff und für die moderne Automobilindustrie unverzichtbar
(lifepr) Düsseldorf, 14.09.2009,
Auch in Zukunft wird Kupfer im Automobil eine tragende Rolle spielen: Ohne Kupfer wären elektrische und elektronische Komponenten im Auto und somit ein intelligentes Motor- und Getriebemanagement, umfangreiche Sensorik- und Infotainmentelemente nicht realisierbar. Dabei handelt es sich nicht nur um ABS, elektrische Fensterheber und Servolenkung: Moderne Autos gleichen zunehmend fahrenden Computern. Infolgedessen verbrauchen ihre stetig komplexer werdenden, leistungsfähigen Bordnetze immer mehr elektrische Energie. Vom funkgesteuerten Türöffner über die Klimaanlage bis hin zum Bordcomputer kann eine Luxuslimousine heute bis zu 100 elektrische Antriebe enthalten. Die wachsende Nachfrage nach mehr Komfort und ausgefeilten Sicherheitsfunktionen führt zu einem Anstieg der elektrischen und elektronischen Anwendungen wie Elektromotoren, Sensoren und Steuereinheiten.
In modernen Automobilen wird sich demnach der Leistungsbedarf an elektrischer Energie und somit der Bedarf an Kupfer in Zukunft permanent erhöhen. Durch die Einführung der 42-Volt-Technik werden Möglichkeiten für neue Features eröffnet, die diesen Trend noch verstärken. Neue Funktionen wie die E-Bremse, die Rückgewinnung der Bremsenergie im Schubbetrieb sowie die elektrische Unterstützung des Verbrennungsmotors beim Anfahren und Beschleunigen, senken den Kraftstoffverbrauch und sorgen für verbesserte Abgaswerte. Für solche Entwicklungen ist Kupfer unverzichtbar.
Die hohe elektrische und thermische Leitfähigkeit, Beständigkeit gegen Korrosion und die gute Verformbarkeit machen Kupfer zu einem optimalen Werkstoff. Ein weiterer Vorteil ist die einfache Wiederverwertbarkeit, denn Kupfer ist das einzige Metall, das sich immer wieder ohne jeden Qualitätsverlust recyceln lässt. So werden heute bereits mehr als 80 Prozent aller Kupfer- und Kupferlegierungsprodukte aus wiedergewonnenem Material hergestellt.
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