Dienstag, 14. Februar 2012


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Das neue Forschungsfahrzeug von Mercedes-Benz

Mercedes-Benz F 700 / Mercedes-Benz zeigt die Zukunft der souveränen Reiselimousine

F 700 B1
F 700 B1

(lifepr) Stuttgart, 19.09.2007, Mit dem Forschungsfahrzeug F 700 definiert
Mercedes-Benz souveräne Fahrkultur neu: Dieses Konzept einer künftigen luxuriösen Reiselimousine zeigt, wie sich überragender Fahrkomfort mit hoher Umweltfreundlichkeit und gute Fahrleistungen mit ungewöhnlich niedrigem Verbrauch verbinden lassen. So ermöglicht der 5,17 Meter lange F 700 durch sein innovatives und sehr großzügiges Interieurkonzept eine ganz neue und höchst komfortable Form des Reisens. Als weltweit erstes Auto kann der F 700 den Straßenzustand vorausschauend erkennen und Unebenheiten mit seinem aktiven PRE-SCAN-Fahrwerk nivellieren, was den Federungskomfort nochmals deutlich verbessert. Der im F 700 vorgestellte zukunftsweisende DIESOTTO-Antrieb, ein Vierzylinder mit nur 1,8 Litern Hubraum, verbindet die Stärken des emissionsarmen Ottomotors und den Verbrauchvorteil des Dieselantriebs. Sein CO2-Ausstoß von lediglich 127 Gramm pro Kilometer entspricht einem Verbrauch von nur 5,3 Liter Ottokraftstoff pro 100 Kilometer, was für ein Fahrzeug in dieser Klasse extrem niedrig ist.

Möglich wird dies durch sein wegweisendes Antriebskonzept: Kern ist die DIESOTTO-Technologie – eine innovative Weiterentwicklung des Verbrennungsmotors durch Mercedes-Benz. Sie kombiniert mit ihrer neuartigen Raumzündverbrennung, der Direkteinspritzung und der Turboaufladung die hohe Leistung des Ottomotors mit dem vorbildlichen Drehmoment und dem geringen Verbrauch eines Diesels.
Dabei erreicht der Antrieb im F 700 als Vierzylinder mit zweistufiger Aufladung das Fahrleistungsniveau einer heutigen S-Klasse mit einem 3,5-Liter-V6-Benzin Saugmotor oder dem 3,0-Liter-V6-Turbo Diesel .

„Unser Ziel ist es, den Benziner so verbrauchsgünstig zu machen wie den Diesel. Das neue DIESOTTO-Konzept ist ein wesentlicher Schritt dahin. Es verbindet die besten Eigenschaften von Otto- und Dieselmotor“, sagt Dr. Thomas Weber, im Vorstand der DaimlerChrysler AG verantwortlich für Konzernforschung sowie Entwicklung der Mercedes Car Group.

Auch hinsichtlich Abroll- und Federungskomforts setzt der F 700 Maßstäbe. Mit zwei Laserscannern tastet das aktive PRE-SCAN-Fahrwerk die Fahrbahn vor dem Auto ab. Das elektrohydraulisch geregelte Aktivfahrwerk gleicht erkannte Hindernisse pro-aktiv aus und ermöglicht so ein nochmals verbessertes Komfortverhalten des Fahrzeugs - gleich dem eines „fliegenden Teppichs“.

Ebenso innovativ ist das Bedienkonzept „SERVO-HMI“ (der Begriff steht für: Human-Machine-Interface). Das Display ist nicht nur besonders schonend für das Auge, auch wurde die Anzahl der Bedienelemente deutlich reduziert sowie die Menüstruktur betont einfach und selbsterklärend gestaltet. Komplexere Eingaben wie etwa ein Navigationsziel kann der Fahrer im Dialog mit einem so genannten „Avatar“, einem virtuellen Bedienungsassistenten, „besprechen“.
Das Exterieur-Design des F 700 zeigt, dass bei diesem Konzept außerordentlich viel Raum für die Fahrgäste geschaffen wurde. Sichtbar wird dies schon an der Silhouette, die vom langen Radstand geprägt ist. Im Design fügen sich Inspirationen aus der Natur mit technischer Innovation harmonisch zusammen. Bei allen futuristischen Stilmitteln passt der F 700 perfekt in die Markenidentität von Mercedes-Benz. Das Innenraum-Konzept interpretiert komfortables, sicheres Reisen und Wohlfühlen in einer völlig neuen Form. Mit seinem REVERSE-Sitz löst der F 700 die fest gefügte Sitzordnung konventioneller Limousinen auf und bietet individuelle Sitzpositionen in oder entgegen der Fahrtrichtung – jeweils mit maximalem Raumangebot und souveränem Komfort.

So gibt der F 700 erneut Impulse für die technologische Zukunft von Mercedes-Benz – wie schon jedes einzelne der Forschungsfahrzeuge zuvor.

Das neue Forschungsfahrzeug von Mercedes-Benz:
Die Definition einer entspannten Fahrkultur
„Mit dem F 700 zeigt Mercedes-Benz, wie die große Reiselimousine der Zukunft aussieht. Sie bietet umweltgerechte Mobilität mit höchstem Komfort und einem souveränen Antrieb“, sagt Professor Dr. Herbert Kohler, verantwortlich in der Konzernforschung und Vorentwicklung für den Bereich Fahrzeugaufbau und Antrieb.
Damit erfüllt der F 700 die wachsenden Anforderungen an ein Automobil der Oberklasse. Die Schonung von Ressourcen und Umwelt steht im Mittelpunkt – d.h. niedriger Verbrauch, geringer CO2-Ausstoß und niedrige Schadstoff-belastung. Denn auch in Zukunft wird es einen erheblichen Bedarf an komfortabler Mobilität in großen Limousinen geben.
Diese Mobilität nachhaltig zu gestalten, ist eine wesentliche Verantwortung, der sich Mercedes-Benz mit großem Einsatz stellt. Der F 700 ist ein Zeichen dafür: Als Forschungsfahrzeug zeigt er innovative Wege und Technologien, wie sich nicht nur die Ressourcen der Umwelt deutlich schonen lassen, sondern auch Fahrer und Passagiere entlastet werden und entspannt reisen können.
„Nachhaltige Mobilität ist nur durch intensive Forschung und Entwicklung realisierbar. Der technologische Fortschritt ist maßgebend, um für eine Welt, in der sich die Anforderungen immer weiter verschärfen, die passenden Produkte zu schaffen“, sagt Professor Dr. Herbert Kohler.
DIESOTTO zeigt die Zukunft des Ottomotors
Das Forschungsfahrzeug F 700 zeigt neue Wege zu einer Ressourcen schonenden Mobilität. Kernstück ist das neuartige Antriebssystem, das die Vorteile des emissionsarmen Ottomotors mit den Verbrauchsvorteilen des Dieselantriebs verbindet.

Die entscheidenden Entwicklungssprünge des Dieselmotors hin zu seiner heutigen Kombination aus dynamischen Fahrleistungen und niedrigem Kraftstoffverbrauch wurden möglich durch die Turboaufladung und die Common-Rail-Direkteinspritzung – beides Pionierleistungen von Mercedes-Benz. Der DIESOTTO-Antrieb geht noch entscheidende Schritte weiter: Konsequentes Downsizing durch Reduzierung von Hubraum und Zylinderzahl sorgt für einen verbesserten Wirkungsgrad. Zusätzlich unterstützt ein Hybridmodul den Verbrennungsmotor vor allem im Stop-and-Go-Betrieb. Mit der kontrollierten Raumzündverbrennung hält zudem erstmals das Diesel-Prinzip der kontrollierten Selbstzündung Einzug beim Ottomotor.

Wegweisendes Konzept – sparsam, sauber und kraftvoll zugleich

Beim Start und bei Volllast wird das Benzin-Luft-Gemisch wie bei einem konventionellen Ottomotor per Zündkerze zur Explosion gebracht. Die kontrollierte Selbstzündung (homogene Verbrennung), auf die der DIESOTTO innerhalb eines Arbeitstaktes automatisch umschaltet, erfolgt im Teillastbereich, also bei niedrigen und mittleren Drehzahlen.

Dadurch entsteht ein sehr geringer Ausstoß an Stickoxiden aufgrund der homogenen Verbrennung bei reduzierten Reaktionstemperaturen. Die weitere Abgasreinigung übernimmt beim DIESOTTO Antrieb ein serienüblicher Dreiwege-Katalysator. Um die einzelnen Teilsysteme zu einem Antriebskonzept zu vereinen, ist außerdem eine hocheffiziente Motorsteuerung und –regelung umgesetzt worden.

Der Antrieb im F 700 ist ein kompakter Vierzylinder mit 1,8 Liter Hubraum, der aber dennoch das souveräne Leistungsgefühl einer Oberklasselimousine gewährleistet: Ein zweistufiges Turbolader-System sorgt für gutes Ans-prechen und drehmomentstarken Durchzug. Zusätzlich wird der Verbrennungsmotor beim Anfahren vom Elektromotor des Hybridmoduls unterstützt. Die maximale Leistung beträgt 175 kW (238 PS), der E-Motor leistet weitere 15 kW (20 PS) und das maximale Drehmoment des Systems liegt bei 400 Newtonmeter. Die Beschleunigungszeit für den Spurt auf 100 km/h von 7,5 Sekunden belegt die Dynamik des F 700, seine Höchstgeschwindigkeit ist auf 200 km/h begrenzt. Trotz dieser hervorragenden Leistungsdaten liegt der Verbrauch des F 700 im Normzyklus nur bei 5,3 Liter, was einem CO2-Ausstoß von 127 Gramm entspricht – extrem niedrig für ein Automobil dieser Klasse.

Vorausschauende Intelligenz im Fahrwerk
Ähnliche Fortschritte erreicht der F 700 beim Fahrkomfort. Seit jeher hat Mercedes-Benz eine führende Rolle hinsichtlich Abroll- und Federungskom-fort: Das aktive Fahrwerk Active Body Control der CL-Klasse, S- und SL-Klasse setzt in seiner unerreichten Verbindung aus Komfort, Fahrsicherheit und Dynamik weltweit den Maßstab. Übertroffen wird es nun von der neuen Technologie im F 700.
Denn das neue Forschungsauto zeigt auch hier einen wichtigen Schritt in die Zukunft: Dank seines aktiven PRE-SCAN-Fahrwerks reagiert das Fahrzeug nicht nur höchst sensibel auf Unebenheiten in der Fahrbahn, es agiert vielmehr schon vorausschauend.

Als „Augen“ nutzt PRE-SCAN zwei Laser-Sensoren in den Frontscheinwerfereinheiten. Sie liefern ein präzises Bild von der Beschaffenheit der Fahrbahn. Aus dem Bild der Laser-Sensoren und aus den Informationen über den Fahrzustand errechnet das Steuergerät jeweils die Strategie, die von der Hochdruckhydraulik in präzise berechnete Ölströme und Drücke für jedes einzelne Rad umgesetzt wird.

„Aqua Dynamic“ als neue Formensprache

Die besondere Effizienz des Gesamtkonzepts zeigt der F 700 schon auf den ersten Blick: Das Design ist geprägt von weichen, fließenden Formen. „Aqua Dynamic“ nennen die Designer diese Formensprache, mit der sie die Strö-mungsdynamik bei Fischen in das Design eines besonderen Automobils übersetzten. Zudem zeigt das Design sofort, dass hier den Passagieren besonders viel Raum gegeben wird. Mit seiner Außenlänge von 5,18 Meter ist der F 700 etwas kürzer als die aktuelle S-Klasse in ihrer langen Version, mit seinem üppigen Radstand von 3,45 Meter übertrifft das Forschungsfahrzeug das Serienmodell allerdings um stolze 28,5 Zentimeter.

Die Seitenansicht des F 700 ist geprägt von den stark gespannten Bögen der Dachkontur und der Schulterlinie. Damit interpretiert diese Limousine ein
Designthema von Mercedes-Benz neu, denn auch der aktuelle CLS zeigt solche gespannten Seitenlinien. Die markant ausgeformten vorderen Radhäuser sind ebenfalls von einem aktuellen Modell inspiriert – der S-Klasse. Denn selbstverständlich ist auch ein Forschungsfahrzeug stets ein Mercedes-Benz und steht damit auf dem Fundament der traditionsreichsten Automobilmarke der Welt.

Die Augen des F 700

Eine futuristische Umsetzung des markentypischen Vier-Augen-Gesichts sind die Scheinwerfer des F 700. Die Fahrlichtfunktionen übernehmen zwei senkrechte Reihen von LED Linienarrays mit vorgeschalteter Optik. Eine dritte senkrechte Reihe aus einzelnen Hochleistungs-LEDs stellt das Tagfahrlicht dar. Zusammen mit der umlaufenden Konturbeleuchtung gibt es dem F 700 auch bei Nacht ein unverwechselbares Erscheinungsbild. In die Scheinwerfer integriert sind die „Augen“ des F 700: Diese Laser-Scanner sammeln die Fahrbahninformationen für das aktive PRE-SCAN-Fahrwerk. Anders als jedes konventionelle Automobil „sieht“ diese Limousine das Oberflächenprofil der Straße vor sich.

Auch die Fahrertür „beobachtet“ ihre Umgebung aufmerksam. Im Spiegelfuß dieser PRE-SCAN-Tür sitzt ein sehr kompakter Laser-Scanner, der den Schwenkbereich der Tür auf Hindernisse überprüft. Die Tür wird bei drohenden Kollisionen mit einem steuerbaren Hydraulikzylinder arretiert.

Interieur mit Eleganz und Leichtigkeit
Das extrem großzügige und flexible Innenraumkonzept wird nicht nur durch den langen Radstand nach außen sichtbar. Optisch unterstützt wird die großzügige Gestaltung durch zwei große Glasflächen im Dach. Dank der Verwendung von

natürlichen Materialien wie Leder und Kork und einer Farbharmonie von Braun- und Beigetönen wirkt das Interieur elegantleicht und sehr hochwertig.
Die rechte Fondtür des F 700 ist hinten angeschlagen. Diese „umgedrehte“ Öffnungsrichtung erleichtert den Einstieg in den REVERSE-Sitz – eine weitere Innovation im neuen Forschungsfahrzeug von Mercedes-Benz. Der REVERSE-Sitz ist das Herzstück des neuartigen Sitzkonzepts und eine komplett neu erdachte Konstruktion für den rechten Fondsitz. Er löst die fest gefügte Platzordnung in einer Limousine auf und erlaubt stattdessen individuelle Sitz- und Ruhepositionen, sowohl in Fahrt- wie auch in Gegenrichtung.

Relax-Position und Kino-Atmosphäre

Damit stehen ganz unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten offen – je nach Zweck und Dauer der Reise. Vier Personen sitzen klassisch in Fahrtrichtung. Ist der Beifahrersitz nicht belegt, lässt sich auf Knopfdruck der rechte Fondsitz in eine Relax-Position fahren. Dazu wird der Beifahrersitz nach vorne gefahren und die Lehne in Richtung Instrumenten-Tafel geklappt. Eine weitere Nutzungsmöglichkeit ergibt sich durch die besondere Funktionalität des REVERSE-Sitzes (rechter Fondsitz). Mittels einer neuartigen Kinematik kann der Passagier in
Gegenrichtung sitzen und nach hinten blicken. Er kann sich vis-à-vis mit seinem Nachbarn unterhalten, arbeiten, ruhen oder auch das audio-visuelle Entertainment genießen. Ein Monitor mit 51 Zentimeter Bildschirmdiagonale und ein
Surround-Soundsystem schaffen Kino-Atmosphäre. Vor allem aber liefert der Monitor dank seiner 3D-Technologie faszinierend räumliche Bilder.

Zum klaren und großzügigen Raumeindruck leistet das innovative Bedienkonzept einen erheblichen Beitrag: Die Anzeigen des Informations- und Bediensystems werden an der vordersten Stelle des Innenraums sichtbar, sind optisch aber noch ein Stück weiter entfernt. Denn am unteren Rand der Frontscheibe sitzt ein Spiegel, das Display selbst ist waagrecht ins Cockpit versenkt. Diese Technologie sorgt nicht nur für eine sehr klare und aufgeräumte Instrumententafel. Durch die gegenüber einem konventionellen Cockpit größere Entfernung zwischen Fahrerauge und Display ist die notwendige Akkommodation der Augen zwischen Nah- und Fernsicht deutlich geringer. Das reduziert deutlich die Ermüdung und liefert damit einen wissenschaftlich bestätigten Beitrag zu höherer Konditionssicherheit.

Im Dialog mit dem persönlichen Assistenten
Deutlich weiterentwickelt und um einen besonderen Assistenten ergänzt präsentiert sich das SERVO-HMI des F 700. Die Bedienung von Navigation, Kommunikation und Telefon sowie Audio und Entertainment erfolgt mit dem bewährten COMAND Dreh-/Drücksteller, der um eine Schiebefunktion erweitert wurde. In
3 Stellungen erfolgt die Vorauswahl im Bedienmenü. Die Klimaanlage wird mit einem zusätzlichen berührungssensitiven Bedienelement gesteuert.
Für komplexere Eingabevorgänge gibt es als innovative Unterstützung den individuellen Eingabeassistenten, in der Computersprache Avatar genannt. Solche Avatare sind als grafische Stellvertreter realer Personen aus der Welt des Internets oder von Computerspielen bekannt.
Im F 700 hat der Avatar die Gestalt einer jungen Frau. Sie tritt durch gesprochenen Dialog in Kontakt mit dem Fahrer, fragt beispielsweise im Navigationsmenü nach dem gewünschten Ziel und bestätigt die Spracheingabe. Ähnlich funktioniert die Auswahl eines Gesprächspartners aus dem Telefonbuch oder des gewünschten Radiosenders.
Diese Form des Dialogs vereinfacht die Sprachbedienung für den Fahrer und verbessert die Spracherkennung durch das System. Zudem ist der Umfang an Dialog-Assistenzfunktionen nahezu unbegrenzt erweiterbar. So könnte der Avatar als virtueller Assistent über eine Internet-Verbindung aus dem Fahrzeug auf Online-Datenbanken zugreifen, den Terminkalender des Fahrers ergänzen oder wichtige E-Mails vorlesen. Die Ablenkung bleibt durch die Bedienung über den gesprochenen Dialog auf ein Minimum reduziert, schließlich steht bei Mercedes-Benz die Fahrsicherheit immer im Vordergrund.

Erfolgreicher Transfer von der Forschung in die Serie
Seit Anfang der Achtzigerjahre hat Mercedes-Benz zwölf Forschungsfahrzeuge vorgestellt. Die Serie dieser faszinierenden und wegweisenden Automobile – vom Auto 2000 des Jahres 1981 bis zum aktuellen F 700 – dokumentiert, wie konsequent und vorausschauend die Stuttgarter Ingenieure Kernthemen von Forschung und Technologie untersuchen und innovative Lösungen für die Zukunft entwickeln.

Viele Systeme der Forschungsfahrzeuge, die vor Jahren als revolutionär galten, sind heute bei Mercedes-Benz im Serieneinsatz. Dazu gehört beispielsweise der Abstandsregel-Tempomat DISTRONIC. Er wurde 1991 erstmals im F 100 realisiert und feierte 1998 in der S-Klasse Serienpremiere. Das aktive Fahrwerk Active Body Control, das heute in der CL-, S- und SL-Klasse eingesetzt wird, ist ebenso wie Windowbag oder Kurvenlicht ein Beispiel für erfolgreichen Technologie-Transfer vom Forschungs- in das Serienfahrzeug. Der F 500 Mind war „Pate“ für die weitere Hybridentwicklung. Er kombinierte den V8-Dieselmotor einer S Klasse mit einer Elektromaschine. Dieses Doppel bildete den damals leistungs- und drehmomentstärksten Hybridantrieb für heckangetriebene Personenwagen. Der F 700 wird diesen Weg fortsetzen und bedeutenden Innovationen der Antriebs- und Komforttechnik den Weg in die Serienproduktion weisen.

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