BayME - Bayerischer Unternehmensverband Metall und Elektro e. V.
- Meldung 10902
Sinkender Krankenstand in der bayerischen M+E-Industrie / Brossardt
Kein Zusammenhang zwischen Krankenstand und Jobsicherheit
(lifepr) München, 08.08.2007,
Der Krankenstand in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie geht weiter zurück. Im Winterhalbjahr 2006/2007 (Oktober 2006 bis März 2007) lag die Krankenstandsquote bei 4,3 Prozent. Dies bedeutet, dass ein Arbeitnehmer in diesen sechs Monaten im Durchschnitt an 5,4 Tagen fehlte. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage der Arbeitgeberverbände der bayerischen Metall- und Elektroindustrie BayME und VBM. Im Winterhalbjahr 2005/2006 lag die Fehlzeitenquote noch bei 4,6 Prozent.
Im Jahresdurchschnitt 2006 betrug die Krankenstandsquote 4,2 Prozent. Damit wurde das Rekordtief des Jahres 2004 erneut erreicht. Im Jahr 2001 lag die Fehlzeitenquote noch bei 5,0 Prozent. Durch die geringeren Fehlzeiten konnten erhebliche Kosten eingespart werden. Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer von BayME und VBM: „Die Lohnfortzahlung für die bayerische M+E-Industrie summierte sich im vergangenen Jahr auf fast 1,4 Milliarden Euro. Hätten wir immer noch den Krankenstand des Jahres 2001 gehabt, hätte dies die bayerischen M+E-Betriebe 260 Millionen Euro mehr gekostet.“
Brossardt sieht mehrere Gründe für die rückläufigen Fehlzeiten. „Unsere Unternehmen tun sehr viel, um den Krankenstand in den Betrieben zu senken.“ Als Beispiele nannte Brossardt Gesundheitszirkel, Rückenschulungen oder kostenlose Grippeschutzimpfungen.
Laut Brossardt widerlegt die aktuelle Entwicklung das Argument, der Krankenstand hänge von der Jobsicherheit der Arbeitnehmer ab. In den Jahren des Abschwungs wurden sinkende Krankenstände immer wieder mit dem Vorurteil begründet, viele Mitarbeiter würden aus Angst vor dem Jobverlust krank zur Arbeit erscheinen. „Wenn dem so wäre, müsste jetzt der Krankenstand in der M+E-Industrie wieder ansteigen, da derzeit tausende neue Jobs entstehen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall, die Fehlzeiten gehen weiter zurück.“
Weitere Meldungen dieses Unternehmens
- 16.08.2011 - Bayerischer M+E-ifo-Index deutlich zurückgegangen
- 17.08.2007 - Bertram Brossardt: „Ausbildungsrekord in der bayerischen Metall-...
- 10.08.2007 - Girl-Power für Bayerns Unternehmen – „Mädchen für Technik-Camp“...
- 10.08.2007 - Girl-Power für Bayerns Unternehmen – „Mädchen für Technik-Camp“...
- 16.07.2007 - „Ausbildung ist entscheidend für das Gelingen von Integration“
Firmeninfo
BayME - Bayerischer Unternehmensverband Metall und Elektro e. V.
Max-Joseph-Str. 5
D-80333 München
www.bayme.de
Telefon +49 (89) 55178-100 Karte
Ansprechpartner
ibw - Informationszentrale der Bayerischen Wirtsch
Assistentin
Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.
Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH gestattet.

