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- Meldung 13292
ARD-Vorsitzender Fritz Raff: Weiterentwicklung von EinsExtra rechtmäßig
Information ist Kernkompetenz der ARD - Kritik der Kommerziellen soll offensichtlich von eigenen Defiziten ablenken
(lifepr) Saarbrücken, 23.08.2007,
Der ARD-Vorsitzende Fritz Raff hat die Kritik der kommerziellen Fernsehsender an der Weiterentwicklung des Digitalprogramms EinsExtra zurückgewiesen. Der bei stern.de erhobene Vorwurf, dieses Vorhaben sei "rechtswidrig", entbehre jeder Grundlage, sagte Raff. Der Rundfunkstaatsvertrag (§ 19, Absatz 4) erlaube ARD und ZDF die Verbreitung von jeweils drei Programmen in digitaler Technik, und zwar mit den Schwerpunkten Kultur, Bildung und Information: "EinsExtra ist seit zehn Jahren das Digitalprogramm der ARD mit dem Schwerpunkt Information. Und Nachrichten stellen die Urform der Information dar."
Das Digitalkonzept der ARD sehe vor, EinsExtra zu einem "umfassenden Informationsangebot mit einem verlässlichen Nachrichtenservice für alle Nutzungsformen und Verbreitungswege" weiterzuentwickeln, betonte Raff:"EinsExtra wird neben dem ausgeweiteten Nachrichtenanteil auch weiterhin einen signifikanten Anteil anderer Informationsformen anbieten, insbesondere Regionalmagazine der Landesrundfunkanstalten. Insofern stellt EinsExtra ein Schaufenster der Regionen dar und dient auch als Plattform für die regionale Kompetenz der ARD."
Gerade weil die ARD in den Regionen verankert und gleichzeitig durch Korrespondenten in aller Welt vernetzt sei, gehöre ein solches Informationsangebot zu den Kernkompetenzen der ARD. Dagegen zeige die programmliche Wirklichkeit bei N24 und n-tv, dass dort in den vergangenen Jahren Nachrichtenanteile kontinuierlich heruntergefahren wurden: "Statt dessen kann man dort stundenlang die Formel 1, Golfkurse und Reiseberichte verfolgen sowie Weinmagazine oder Dokus über die größten Schiffskatastrophen aller Zeiten anschauen. Offensichtlich wollen die Kommerziellen mit ihrer Kritik an der ARD von dieser Entwicklung und ihren eigenen Defiziten ablenken."
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