Donnerstag, 02. September 2010


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Weltgrößte Tourismusmesse startet in Berlin

(lifepr) Bad Windsheim, 12.03.2009, Berlin ist wieder für ein paar Tage der Nabel der Tourismuswelt: Mit 11.098 ausstellenden Unternehmen aus 187 Ländern in 26 Hallen trotzt die Reiseindustrie bei der 43. Auflage der Internationalen Tourismusbörse der weltweiten Wirtschaftskrise. Erwartet werden rund 100.000 Fachbesucher aus dem In- und Ausland - und mindestens 60.000 private Reisefreunde an den beiden Publikumstagen am Wochenende. Rund 120 Tourismusminister aus aller Welt und mehr als 7.500 Journalisten haben sich zur Messe angekündigt. "Angesichts der vielen Unsicherheiten in der Branche ist dieser hochkarätige Marktplatz wichtiger denn je", sagte Messegeschäftsführer Christian Göke am Montag in Berlin. Es würden hier nicht nur neue Trends gezeigt, sondern auch Strategien für schwierige Zeiten diskutiert. Gedämpft optimistisch blickt Klaus Laepple, Chef des Deutschen Reiseverbandes (DRV), in die Tourismuszukunft. "Die Deutschen verzichten nicht generell auf Reisen", sagte Laepple, aber die Urlauber seien preisbewusster geworden und wollten ihre Ausgaben verlässlich planen.

Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg eröffnete die Messe am 11. März. Sie dauert bis Sonntag, den 15. März. Aussteller, Fachbesucher und das private Publikum (nur am 14. und 15. März) erwartet ein reichhaltiges Programm mit wichtigen Branchen-Kongressen, Events, Job-Börsen, Reiseliteraturforen und manchen folkloristischen Darbietungen, darunter auch Tänze von indianischen Ureinwohnern aus den USA. Vor dreiundvierzig Jahren fiel der Start der damals neuen Tourismusmesse noch recht bescheiden aus: Ganze neun Aussteller aus fünf Ländern, nämlich Ägypten, Brasilien, die Bundesrepublik Deutschland, Guinea und Irak, stellten sich auf mickrigen 580 qm Ausstellungsfläche vor. Partnerregion ist in diesem Jahr das Ruhrgebiet, das zeigen will, wie sich einer der größten europäischen Ballungsräume mit unattraktivem Image zum attraktiven Reise- und Urlaubsziel gewandelt hat. Das Ruhrgebiet ist in 2010 eine Art erweiterter Kulturhauptstadt Europas und will auf der ITB Appetit wecken für seine 150 Projekte mit über 1.500 Veranstaltungen im nächsten Jahr. "Statt am Eiffelturm Schlange zu stehen, erklimmen Sie einen Hochofen", forderte TV-Journalist Fritz Pleitgen in seiner Funktion als Boss der "Ruhr.2010", die sich um das Marketing der Kulturhauptstadt- Region kümmert, beim ITB-Auftakt auf. ARCD

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