Dienstag, 14. Februar 2012


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Opel und HSE - Ökosystemlösung für Opel-Elektroautos

Gemeinsam für umweltfreundliche Mobilität: Opel und der Energieversorger HSE wollen die Markterschließung für Elektroautos wie den Opel Ampera gemeinsam voranbringen
Gemeinsam für umweltfreundliche Mobilität: Opel und der Energieversorger HSE wollen die Markterschließung für Elektroautos wie den Opel Ampera gemeinsam voranbringen

(lifepr) Rüsselsheim, 25.02.2010, .
- CO2-neutrales Versorgungskonzept für künftige Käufer des Opel Ampera
- Opel-Chef Nick Reilly: Ziel ist Systemlösung für umweltschonende Mobilität
- 1. Hessischer Klimaempfang im Adam Opel Haus mit Umweltministerin Lautenschläger

Opel und der Energieversorger HSE wollen die Markterschließung für Elektroautos gemeinsam voranbringen. Zielsetzung des gemeinsamen Projekts ist die Versorgung des 2011 auf den Markt kommenden Elektrofahrzeugs Opel Ampera mit Ökostrom, um CO2-neutrale Mobilität zu ermöglichen. Darüber hinaus streben die Partner eine deutschlandweite Infrastruktur zur Stromversorgung von Ampera-Fahrzeugen an, die in enger Zusammenarbeit mit großen Opel-Händlern aufgebaut werden soll. Weitere Kerninhalte, die in einer Absichtserklärung festgehalten wurden, sind ein gemeinsames Marketingkonzept für Elektroautos und der Betrieb einer gemeinsamen Ampera-Flotte.

Besiegelt wurde die strategische Partnerschaft beim 1. Hessischen Klimaempfang im Adam Opel Haus in Rüsselsheim. Opel-Chef Nick Reilly hob dabei den Stellenwert der Vereinbarung hervor: "Unser Ziel ist nachhaltige Mobilität, die sich durch Umweltverträglichkeit und Effizienz auszeichnet. Mit HSE haben wir einen Partner, mit dem wir den Markt für alltagstaugliche Elektroautos erschließen können." Zunächst wird sich HSE um praxisgerechte Stromanschlüsse für die Energieversorgung des Ampera im Privatkundenbereich kümmern. Zudem wird das Unternehmen öffentliche

Lade- und Abrechnungssäulen installieren und warten. Eine Ampera-Testflotte soll schließlich die Alltagstauglichkeit dieser Einrichtungen erproben.

Hohen Stellenwert hat für die Partner Opel und HSE das Ziel, den Ampera mit Strom aus regenerativen Energien zu betreiben. Hierfür sieht die Zusammenarbeit einen Liefervertrag mit Ökostrom von der HSE Tochtergesellschaft ENTEGA vor. "Die Kooperation von HSE und Opel bedeutet einen Durchbruch für eine nachhaltige Elektromobilität, denn die Partner arbeiten frühzeitig an einer Systemlösung für den umweltschonenden Verkehr der Zukunft. Dazu gehören die CO2-freie Erzeugung von Ökostrom, eine flächendeckende und kundennahe Infrastruktur sowie überzeugende Fahrzeuge", betonte Albert Filbert, Vorstandsvorsitzender der HSE.

Die HSE ist einer der großen regionalen Energie- und Infrastrukturdienstleister Deutschlands und gehört mit ihrer Vertriebsgesellschaft ENTEGA zu den größten Ökostromanbietern.

Der Opel Ampera ist ein Elektrofahrzeug mit vergrößerter Reichweite. Im reinen Elektrobetrieb kann der Ampera eine Strecke von rund 60 Kilometern zurücklegen und damit 80 Prozent der Strecken im typischen europäischen Berufsverkehr ohne CO2-Emissionen im Fahrbetrieb bewältigen. Für längere Strecken hat der Ampera einen Verbrennungsmotor als Stromerzeuger an Bord, der für eine Reichweite von mehr als 500 Kilometer sorgt und den Elektro-Opel damit voll alltagstauglich macht. Im Fahrzyklus nach europäischer Norm beträgt der CO2-Ausstoß weniger als 40 g/km.

Mit dem HydroGen4 zum 1. Hessischen Klimaempfang

Die Kooperationsvereinbarung unterzeichneten die Klimapartner Opel und HSE im Adam Opel Haus in Rüsselsheim beim 1. Hessischen Klimaempfang. Dazu hatten das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie Vertreter aus Politik und Gesellschaft eingeladen.

Zum Programm gehörten nach der Begrüßung durch Nick Reilly die Vorstellung des Fachzentrums Klimawandel Hessen sowie Vorträge und Diskussionen. Silke Lautenschläger, Hessische Umweltministerin und Initiatorin der Veranstaltung, fuhr im HydroGen4 vor, dem emissionsfreien GM/Opel-Brennstoffzellen-Fahrzeug der vierten Generation. Glanzlicht für die Besucher: Vor dem Eingang des Adam Opel Hauses standen zwei HydroGen4 zur Testfahrt bereit. So erfuhren die Teilnehmer, dass Opel auch intensiv an einer auf Brennstoffzellen und Wasserstoff basierenden Mobilität arbeitet. Auch der HydroGen4 fährt elektrisch; als Stromerzeuger dient hier die Brennstoffzelleneinheit.

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