Mittwoch, 07. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 343227

Radfahren weiter im Trend

Information des ZIV zum 1. Halbjahr 2012

(lifePR) (Friedrichshafen, ) Trotz witterungsbedingter leichter Absatzrückgänge in den "Fahrradmona-ten" April bis Juni 2012 sind in Deutschland täglich Millionen Menschen mit dem Fahrrad unterwegs - Tendenz steigend.
Radfahren liegt also voll im Trend!

Dennoch hat das unbeständige Frühlingswetter im 1. Halbjahr 2012 zu ei-nem leichten Rückgang bei der Inlandsanlieferung geführt - also jener Menge, die von der Industrie an den Handel geliefert wird. Knapp 2,93 Mio. Fahrräder und E-Bikes wurden zwischen Januar 2012 und Juni 2012 an den Handel in Deutschland ausgeliefert. Dies entspricht einem Rückgang von rund 2,1 Prozent.
Der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) geht davon aus, dass die in diesem Jahr nicht gerade guten Witterungsbedingungen auch zu einem Rückgang des Absatzes geführt haben. Dieser liegt nach Schätzungen des ZIV bei ca. 3 bis 5%.

Die schönen und sommerlichen Witterungsbedingungen seit Juli, und das trotz Eurokrise noch immer gute Konsumklima in Deutschland, lassen je-doch darauf hoffen, dass die 2. Jahreshälfte noch einen positiven Verlauf nehmen wird.

Fahrradqualität "Made in Germany" ist weiterhin gefragt, dies verdeutlichen die erneut gestiegenen Exportzahlen.
Um rund 6 % Prozent auf insgesamt ca. 708.000 Stück ist der Export im ersten Halbjahr 2012 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Wichtigste Ab-nehmerländer waren die Niederlande, Frankreich, Österreich und Polen.

Der steigende Stellenwert des Fahrrades und des E-Bikes wird durch viele Indikatoren untermalt.

Mit rund 1,7 Mio. produzierter Fahrräder und E-Bikes ist die Stückzahl in Deutschland leicht um 2,3 % zurückgegangen.
Zudem wurden im ersten Halbjahr 2012 knapp 1,95 Mio. Fahrräder und E-Bikes nach Deutschland importiert, und damit 0,84 Prozent mehr als im Vor-jahreszeitraum.
Die wichtigsten Importländer waren neben Kambodscha und Polen, Taiwan und Litauen.

Weiterhin im Aufwärtstrend liegen die E-Bikes.

Nach 310.000 verkauften Einheiten im Jahr 2011 schätzt der ZIV, dass in 2012 rund 400.000 Stück in Deutschland verkauft werden können. Mittelfristig geht der ZIV davon aus, dass der E-Bike-Markt in Deutschland einen jährlichen Anteil am Gesamtmarkt von rund 15 Prozent erreichen kann. Dies würde einer Stückzahl von ca. 600.000 E-Bikes entsprechen. Durch das veränderte Nutzungsverhalten - besonders in der Alltagsmobilität - und neu hinzukommende Anbieter, Modellgruppen sowie technische Wei-terentwicklungen sieht der ZIV diese Stückzahl als durchaus realistisch an.

In Deutschland sind inzwischen bereits mehr als eine Million E-Bikes auf den Straßen unterwegs.

Neben dem E-Bike sind weiterhin City- und Trekkingräder die beliebtesten Modelle der deutschen Konsumenten.

Das gestiegene Qualitätsbewusstsein seitens der Verbraucher wird erneut durch das Wachstum im Komponenten- und Zubehörbereich unterstrichen. Die stärkere Nutzung des Fahrrades im Alltag und der seit vielen Jahren hohe Anteil von Fachhandelsfahrrädern führen zu einer gestiegenen Nach-frage nach Komponenten und Zubehör sowie Werkstattleistungen des Fachhandels.
Dies ist besonders erfreulich, denn es belegt, dass das Fahrrad als Mobili-tätspartner zunehmend größeren Stellenwert erfährt.

Die europäischen Verbände COLIBI (Fahrrad-Industrie) und COLIPED (Fahrradteile-Industrie) erstellen seit einigen Jahren eine europäische Fahr-rad-Statistik, die auf den Websites www.colibi.com und www.coliped.com veröffentlicht wird.

Die Fahrrad- und E-Bike-Produktion ist demnach im Jahr 2011 in Europa um rund 4 % zurückgegangen. Insgesamt werden in den EU27-Staaten rund 11,8 Mio. Fahrräder und E-Bikes produziert.
Wichtigste Produktionsländer sind Italien, Deutschland und die Niederlande.

Auch der Fahrradabsatz hat in Europa im Jahr 2011 leicht nachgegeben. Nach den Zahlen der europäischen Verbände lag der Absatz bei rund 20 Mio. Stück, was einem Rückgang gegenüber dem Jahr 2010 von ca. 2 % entspricht.

Deutschland ist der wichtigste Fahrradmarkt in Europa, gefolgt von Großbri-tannien, Frankreich und Italien.

Nach Auffassung des ZIV ist das Fahrrad als ein Mobilitätspartner der Zu-kunft nicht mehr wegzudenken. Die Sichtbarkeit im Straßenverkehr nimmt zu, was durch eine verbesserte Fahrradinfrastruktur gesteigert wird.
Zudem befindet sich das Fahrrad an den Schnittstellen der Megatrends der Zukunft. Bei den Zukunftsthemen Gesundheit, Mobilität, Nachhaltigkeit und Wirt-schaftlichkeit kann kein anders Verkehrsmittel so viele Anknüpfungspunkte bieten wie das Fahrrad und das E-Bike.

Der ZIV fördert mit seiner Initiative "Pro Fahrrad" diese Entwicklung. Mit diversen Veranstaltungen (u.a. Partner beim "Tag der offenen Tür der Bundesregierung"), der aktiven Mitgestaltung bei rechtlichen und techni-schen Rahmenbedingungen und aktivem Kommunikationsmanagement sorgt der ZIV als Interessenvertretung der Deutschen Fahrrad- und Fahrrad-teileindustrie dafür, dass "Rad fahren bewegt".

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