Donnerstag, 19. Januar 2017


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Unterwasserrösser in der Cafeteria des Tierparks

(lifePR) (Berlin, ) In dieser ungemütlichen Jahreszeit unterbrechen unsere Tierparkbesucher gern ihren Tierparkrundgang in der Cafeteria, um einen Kaffee zu genießen und sich an den Süß- und Meerwasserfischen in den Aquarien zu erfreuen. Zu den ganz besonderen Lieblingen zählen dabei seit einiger Zeit die Topfbauch-Seepferdchen, Hippocampus abdominalis, aus den kühlen Meeren um Südostaustralien und Neuseeland. Oft wird um ihre Zugehörigkeit gerätselt, da nur sehr wenig an einen Fisch und ihr Kopf eher an den eines Pferdes erinnert. Sie gehören dennoch zu den Fischen, zur Ordnung der Stichlingsartigen und bilden gemeinsam mit Fetzenfischen, Seenadeln u.a. die Familie der Seenadeln, Syngnathidae. Mit ihrem Wickelschwanz halten sie sich im Schauaquarium an den Wasserpflanzen und Geweihkorallen fest und warten auf ihr Futter - Mysis, Schwebgarnelen oder Glaskrebse. Als biologische Besonderheit werden bei den Seepferdchen nicht die Weibchen, sondern die Männchen trächtig. Die Weibchen produzieren die Eier. Bei der Paarung, der ein langer Balztanz vorausgeht, spritzen sie diese in eine Bauchtasche der Männchen, wo sie vom Sperma der Männchen befruchtet werden. Bis zu 200 Eier können das sein, teilweise sogar von mehreren Weibchen. Die Entwicklung des Nachwuchses dauert 10 bis 12 Tage, wobei die Bauchtasche sichtbar anschwillt. Dann gebären die Seepferdmännchen die Jungfische ins Seegras. Die kleinen Seepferdchen sind dann auf sich selbst gestellt und müssen kleine planktonische Krebstiere finden und fressen. 2009 hatten wir schon einige kleine Jungtiere, allerdings ohne Aufzuchtserfolg. Dem Aquarium des Zoologischen Gartens gelang dies schon mehrfach. Unsere Topfbauch-Seepferdchen wurden uns aus dessen Nachzucht dankenswerterweise auch überlassen.

Fototreff: Freitag, 18.12.2009 11.00 Uhr in der Tierpark-Cafeteria

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