Montag, 05. Dezember 2016


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Mit der Flasche aufgezogener Bartschwein-Frischling zieht ins Scheinehaus

(lifePR) (Berlin, ) Wilde Schweine sind derzeit in vielen städtischen Randgebieten ein Reizthema für die dortige Bevölkerung. Stellenweise wird sogar ihr Abschuss gefordert. Anders hingegen steht es um die im Berliner Zoo lebenden Verwandten unseres heimischen Schwarzwildes, die Borneo-Bartschweine. Weil es sich bei Ihnen um eine Rarität in Menschenobhut handelt, werden sie besonders gehegt und gepflegt.

Die Mitglieder der 5-köpfigen Rotte sind jedoch mittlerweile in ein Alter gekommen, in dem die Aufzucht des Nachwuchses nicht mehr gelingt. Nur noch eine altersschwache Bache hatte zuletzt Jungtiere geboren, sie aber nicht großziehen können. Dies war Grund dafür, ihre letzten am 28.8. geborenen Frischlinge abzunehmen und die Handaufzucht zu versuchen. Leider überlebte nur eines der beiden männlichen Wurfgeschwister. Doch dies ist nun fit genug, um aus dem ruhigen Bereich hinter den Kulissen in einen eigenen Tagesstall im Schweinehaus umzuziehen. Der Frischling - als neuestes Borneo-Bartschwein - wird von den Tierpflegern "Neo" gerufen.

Während der ersten 3 Lebenswochen erhielt das kleine Schwein rund um die Uhr im 2-Stunden-Rhythmus die Flasche. Sich gegenseitig abwechselnd verbrachten Björn Bonenberger und Veronika Quade die Nächte mit dem im Aufzuchtsraum für Greifvögel untergebrachten Jungtier. Nach 40 Tagen hatte das mit 724 g zur Welt gekommene Minischwein sein Gewicht vervierfacht und wurde auf Milchbreinahrung umgestellt. Diesen Brei, versehen mit schweinetypischem Mixfutter, erhält es jetzt mehrmals täglich im Schaubereich des Schweinehauses. Da es nach dem Verlust seines Bruders zunächst sehr unglücklich war, musste das Schweinchen besonders fürsorglich behandelt werden, ohne es aber zu sehr an den Menschen zu gewöhnen. Aus diesem Grund wird es mit Stoffkameraden zum Spielen versorgt, die es regelmäßig in seinem Wassertrog badet.

Ihren Namen verdanken die südostasiatischen Bartscheine dem auffälligen Backenbart, der insbesondere die erwachsenen Keiler ziert. In ihrer Heimat durchpflügen die bis zu 100 Tiere starken Rotten den tropischen Regenwald, Sekundärgehölze und die Mangrovenzone der Küsten. In Europa sah man sie zunächst nur im Berliner Zoo, von wo aus - in den guten Zuchtjahren der Vergangenheit - Tiere nach Magdeburg, München und Großbritannien gesandt werden konnten. Jetzt droht die Art allerdings wieder aus den Zoos zu verschwinden.

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