Mittwoch, 18. Januar 2017


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Reife(n) Leistung von Johannes Stuck im R8 LMS

Black Falcon & YOKOHAMA erneut auf Erfolgskurs

(lifePR) (Düsseldorf, ) So wie sich ein erfahrener und mit der Strecke vertrauter Pilot leichter auf ein neues Fahrzeug und dessen Charakter einstellen kann, geht es auch den Reifenentwicklern. Wer beim Setup der Pneus nicht im Nebel stochern möchte, darf nicht nur im Labor experimentieren, sondern benötigt das direkte Feedback aus dem Cockpit. Nun hat sich im März, zum ersten diesjährigen Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, die jahrelange gemeinsame Entwicklungsarbeit von YOKOHAMA und dem Erfolgs-Team Black Falcon erneut bewährt.

Obwohl dieses Jahr erstmals ein R8 LMS zum Einsatz kam und mit Johannes Stuck außerdem auch ein neuer Pilot, harmonierte diese Kombination von Anfang an perfekt. So errang der Sohn der Rennlegende Hans-Joachim Stuck mit einer Zeit von 8:37.102 als erster Fahrer der VLN die Pole Position mit einem Audi und setzte sich beim Qualifying damit noch vor das Werksteam: "Der R8 fühlte sich sehr gut an und die YOKOHAMA Reifen funktionierten trotz der niedrigen Außentemperaturen optimal." Was Pneus im harten Motorsporteinsatz wirklich leisten müssen, wirkt umso beeindruckender, wenn man sich vor Augen führt, dass die tatsächliche Auflagefläche jedes Reifens kaum größer als eine Postkarte ausfällt: Wenige Quadratzentimeter Gummi sorgen dafür, dass der R8 LMS seine mehr als 500 PS verlustfrei auf die Straße bringt und sie wuchten die rund 1,2 Tonnen des Renngeräts um schärfste Kurven. Andererseits wären ohne den Reibungskoeffizienten der Reifen selbst die kräftigsten Bremsen machtlos.

Dass die YOKOHAMA-Konstrukteure ihre Hausaufgaben gemacht hatten, attestierten auch Stucks Cockpitkollegen, VLN-Meister Sean-Paul Breslin und Christer Jöns. Gemeinsam gelang dem Trio im Rennen eine beeindruckende Performance. Nachdem Stuck mit einer Rundenbestzeit von 8:27.650 noch einmal das Potenzial des Audi R8 LMS unter Beweis stellte, gaben die drei Piloten einer defensiven Fahrweise den Vorzug. Zum Saisonauftakt lautete das erklärte Ziel, zunächst einmal mit dem neuen Fahrzeug möglichst viel Erfahrung zu sammeln. Riskante Zweikämpfe waren deshalb tabu. Dennoch reichte es am Ende für einen respektablen fünften Rang in der Klasse SP9 sowie einen siebten Gesamtplatz.

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