Sonntag, 11. Dezember 2016


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"Mittelstand 4.0: Ein neues Paradigma vernetzten Wirtschaftens"

250 Experten diskutieren auf dem Synergieworkshop "Mittelstand 4.0" in Berlin über die Zukunft digitaler Produktions- und Arbeitsprozesse

(lifePR) (Berlin, ) Die Digitalisierung der Industrie beeinflusst die Geschäftsmodelle und Produktionsabläufe mittelständischer Unternehmen zunehmend. Auf dem heutigen Synergieworkshop "Mittelstand 4.0 - Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse" in Berlin diskutieren 250 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und das Handwerk von der vierten industriellen Revolution profitieren können und welche Geschäftsmodelle sich zukünftig durchsetzen werden. Der Workshop wird im Rahmen des Förderschwerpunkts Mittelstand-Digital vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchgeführt.

Dr. Franz Büllingen, Leiter der Begleitforschung von Mittelstand-Digital: "Mittelstand-Digital ist mittlerweile Synonym für eine erfolgreiche und bundesweit koordinierte Unterstützung von KMU bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse. Künftige Marktprozesse werden immer stärker von den Kunden geprägt. Es zeigt sich, dass immer individuellere Produkte und passgenaue Dienstleistungen gefragt sind: Güter in kleinsten Stückzahlen, mit maßgeschneiderten Designs und das am besten von einem Tag auf den anderen bei maximaler Transparenz von Kosten und Lieferzeit. In dieser neuen Welt kommunizieren Maschinen, Dienstleister, Produkte und Abnehmer während des gesamten Wertschöpfungsprozesses in Netzwerken miteinander - von der Produktplanung bis zum Service. Die Einführung von Industrie 4.0-Lösungen im Mittelstand ist nicht nur eine anspruchsvolle, sondern wirtschaftlich auch eine sehr lohnende Aufgabe: Sie entwickelt sich zum maßgeblichen Treiber für Innovation, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland. Mittelstand 4.0 ist das neue Paradigma einer digitalen Wirtschaft."

In der Vermittlung von praxisrelevanten Erfahrungen und der fachlichen Begleitung von Digitalisierungsprozessen in mittelständischen Unternehmen bestehen noch immer große Defizite. Das ist das Ergebnis der Studie "Potenziale der Anwendungen von Industrie 4.0 im Mittelstand", die das Beratungsunternehmen agiplan im Auftrag des BMWi durchgeführt hat und die im Rahmen des Synergieworkshops vorgestellt wird. Auf Basis der Studie hat das BMWi die neue Förderinitiative "Mittelstand 4.0 - Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse" ins Leben gerufen, die KMU sowie das Handwerk bei der erfolgreichen Einführung von 4.0-Anwendungen im Produktions-, Fertigungs- und Arbeitsumfeld unterstützen soll.

Das BMWi unterstützt mit dem Förderschwerpunkt "Mittelstand-Digital - IKT-Anwendungen für die Wirtschaft" Unternehmen beim effizienten Einsatz von modernen IKT und unterstützt damit ihre Wettbewerbsfähigkeit. Er setzt sich zusammen aus den Förderinitiativen "eKompetenz-Netzwerk für Unternehmen" mit 38 eBusiness-Lotsen, "eStandards: Geschäftsprozesse standardisieren, Erfolg sichern" mit derzeit 17 Förderprojekten, "Einfach intuitiv - Usability für den Mittelstand" mit zurzeit 14 Förderprojekten. Außerdem sollen künftig bis zu fünf Kompetenzzentren für "Mittelstand 4.0" aktiv werden.

Weitere Informationen zu "Mittelstand-Digital" finden Sie unter www.mittelstand-digital.de oder exklusiv für mobile Endgeräte unter www.mittelstand-digital-mobil.de.

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