Sonntag, 22. Januar 2017


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Tierwohl und Tierschutz haben für Landwirte oberste Prämisse

Schlachtung trächtiger Kühe aus Sicht des Berufsstandes nicht vertretbar

(lifePR) (Münster, ) Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) hat im Hinblick auf die heutige ARD-Sendung "Report Mainz" klargestellt, dass eine Schlachtung hochträchtiger Kühe nicht vertretbar ist. Aus Sicht der Nutztierhalter kann es keinen sinnvollen Grund für eine solche Schlachtung geben. Ausnahmen könnten allenfalls durch eine medizinische Indikation oder durch notwendige, behördlich angeordnete Seuchenbekämpfung begründet sein. Sofern Unklarheit über eine Trächtigkeit besteht, sollte der Tierhalter gegebenenfalls eine Trächtigkeitsuntersuchung vor der Schlachtung vornehmen.

Tierwohl und Tierschutz sind die wesentlichen Aspekte, die für die Landwirte in ihrem Berufsalltag oberste Prämisse haben. "Ein hohes Fachwissen ist notwendig, um den Anforderungen der Tiere 365 Tage im Jahr gerecht zu werden. Ob Schweine-, Rinder- oder Geflügelhalter - unsere Landwirte sind hierfür bestens ausgebildet. Das Wohl der Tiere steht für uns Landwirte an allererster Stelle", erklärt WLV-Präsident Johannes Röring.

In den zurückliegenden Monaten hat der WLV Mitglieder und Tierhalter sensibilisiert, alle betrieblichen Möglichkeiten zu nutzen, damit hochtragende Tiere nicht geschlachtet werden. Über das tatsächliche Ausmaß der Schlachtung hochtragender Kühe fehlen aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen, so dass derzeit mehr Vermutungen als Fakten vorliegen. Praxiserhebungen dazu laufen über den Verband der Fleischwirtschaft und das System QS.

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