Dienstag, 24. Januar 2017


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Werzalit entwickelt Projekt zur besseren Bewirtschaftung des Waldes

Partnerschaft für nachhaltigen Waldbau in Rumänien

(lifePR) (Oberstenfeld, ) Das 1923 im schwäbischen Oberstenfeld gegründete Traditionsunternehmen Werzalit stellt Bauelemente, Tischplatten, Terrassenprofile und Bettfederleisten aus patentierten Holz-Kunststoff-Verbindungen her und vertreibt seine Produkte weltweit. In den neunziger Jahren kam die Federleistenproduktion zunehmend unter Kostendruck. Werzalit traf deshalb die Entscheidung, die Produktion durch ein neues Standbein in Rumänien zu ersetzen und zu ergänzen und damit auch die verbleibenden Arbeitskräfte in Deutschland dauerhaft zu sichern. Die ursprünglichen Investitionen im rumänischen Banat wurden nach erfolgreichem Anfahren und Auslasten der Kapazität inzwischen noch deutlich ausgeweitet.

Rumänien soll aber nicht nur als nützlicher Standort der Massenproduktion betrachtet werden. Auch in jenem europäischen Partnerland sollen Wald und Menschen immer nachhaltiger bewirtschaftet werden. Die Ressource Holz, im waldreichen Rumänien ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, ist auch dort zunehmend knapp. Es fehlt überall an Technologie und Ausrüstung. Geringe Qualifikation der betroffenen Waldarbeiter und unkontrollierter Verschnitt führen zur unerträglichen Belastung von Mensch und Ressourcen. Also entwickelte Werzalit ein Projekt zur besseren, integrierten Bewirtschaftung des Waldes nach Erfahrungen aus Deutschland.

Durch eine sinnvolle Kooperation der Industrie, der Waldunternehmen und der Waldbesitzer können Wälder integriert und langfristig bearbeitet werden. Und durch vorausschauende Planbarkeit können die rumänischen Unternehmen jetzt endlich auch ihre Mitarbeiter schulen. Gemeinsame Schulungsunterlagen unter Federführung von Werzalit erleichtern das Training auch in kleinen, mobilen Einheiten und mit innovativen, modernen Methoden. Wichtigster Partner ist die Forstverwaltung Romsilva, die nach einer Phase der Privatisierung nun selbst wieder mehr Verantwortung für Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit übernimmt.

Da das Projekt durch die Qualifizierung der Menschen zu einer messbaren Verbesserung der Logistik und einer Schonung des Waldes führt, wird es als entwicklungspolitisches PPP-Vorhaben aus Mitteln der Bundesregierung bezuschusst. Da hierdurch rein steuerfinanzierte Entwicklungsprojekte ersetzt werden, führt das Engagement von Werzalit außerdem zu einer Entlastung des Budgets des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) bzw. des deutschen Steuerzahlers: Entwicklungshilfe auf den Schultern der deutschen Wirtschaft ist ganz im Zeichen der Zeit.

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