Freitag, 02. Dezember 2016


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Die Weltpresse tritt am Internationalen Tag der Pressefreiheit für Journalisten im Exil ein

(lifePR) (Paris und Darmstadt, ) Der Weltverband der Zeitungen und Nachrichtenmedien (WAN-IFRA) ruft alle Pressemedien weltweit dazu auf, anlässlich des Internationalen Tages der Pressefreiheit am 3. Mai der Journalisten zu gedenken, die aus ihrem Land fliehen mussten oder müssen, nur weil sie ihrer Arbeit nachgegangen sind.

WAN-IFRA vertritt mehr als 18.000 Zeitungen, 15.000 Online-Sites und über 3000 Unternehmen weltweit. Die Organisation widmet ihre Kampagne zum Internationalen Tag der Pressefreiheit 2010 den "Journalisten im Exil" und hat zu diesem Zweck Editorials, Anzeigen, politische Karikaturen, Interviews und weitere Materialien produziert, die für Zeitungen und andere Medien zur Veröffentlichung am oder um den 3. Mai bereitgestellt werden.

Zeitungsverlage, die die kostenlosen Materialien durchsehen, herunterladen und veröffentlichen möchten, finden das komplette Angebot unter http://www.wan-press.org/3may/2010/home.php?lang=de . Die Materialien stehen in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Russisch bereit, können von interessierten Zeitungen jedoch auch gern in weitere Sprachen übersetzt werden.

Tausende von Zeitungen in aller Welt veröffentlichen jedes Jahr Materialien aus dem WAN-IFRA-Informationspaket zum Internationalen Tag der Pressefreiheit.

"Ungeachtet der in nationalen und internationalen Konventionen verankerten Rechte sehen sich Journalisten weiterhin häufig in Gefahr, nur weil sie ihrer Arbeit nachgehen und die Wahrheit berichten möchten, in der tiefen

Überzeugung, dass die Berichterstattung über das, was sie beobachten, die Grundlage einer stabilen Demokratie ist", sagt Virginie Jouan, Executive Director Press Freedom & Development Programmes bei WAN-IFRA.

"Journalisten, die sich Schikanen, Todesdrohungen, Angriffen und Inhaftierungen ausgesetzt sehen, fürchten zu Recht um ihr Leben und sind oft gezwungen, ins Exil zu gehen", so Jouan. "Dadurch wird ihnen oft die Grundlage entzogen, ihren Beruf als Journalist weiter auszuüben, und sie sind regelrecht mundtot. Deshalb haben wir unsere Initiative zum Internationalen Tag der Pressefreiheit den Journalisten im Exil gewidmet und bitten unsere Kolleginnen und Kollegen in aller Welt, diese Kampagne zu unterstützen, indem sie auf die Not dieser Journalisten aufmerksam machen."

Die von WAN-IFRA zum 3. Mai bereitgestellten Materialien bieten tiefen Einblick in das Problem und sollen Publikationen dabei unterstützen,

- ihre Leser mit Leitartikeln und Interviews von im Exil lebenden Journalisten, Verlegern und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zu sensibilisieren,
- mit Karikaturen des renommierten französischen Karikaturisten Michel Cambon zum Nachdenken anzuregen,
- die Kampagne mitzutragen, indem sie bereits fertig gestaltete Anzeigen schalten, die sie mit dem Namen ihrer Publikation ergänzen können,
- mit eindringlichen Fotos in hoher Auflösung Emotionen zu wecken,
- das Thema mit gut gemachten Infografiken zu illustrieren,
- junge Leser und Lehrer zu motivieren, sich mit entsprechenden Aktivitäten im Unterricht, Testimonials und einem Wettbewerb an der Kampagne zu beteiligen.

Der Internationale Tag der Pressefreiheit steht für den Jahrestag der 1991 verabschiedeten Erklärung von Windhuk, einer Grundsatzerklärung mit der Forderung nach freien, unabhängigen und pluralistischen Medien in aller Welt. Die Erklärung betont, dass eine freie Presse wesentlich für den Bestand der Demokratie und ein grundlegendes Menschenrecht ist.

WAN-IFRA

WAN-IFRA, mit Sitz in Paris, Frankreich, und Darmstadt, Deutschland, sowie Regionalbüros in Singapur, Indien, Spanien, Frankreich und Schweden, ist der Weltverband der Zeitungen und Nachrichtenmedien. Die Organisation entstand durch den Zusammenschluss zwischen dem Weltverband der Zeitungen (WAN) und IFRA, der Research- und Serviceorganisation für die Zeitungsindustrie.

Mehr über WAN-IFRA erfahren Sie auf http://www.wan-ifra.org oder durch das WAN-IFRA Magazine unter http://www.wan-ifra.org/...

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