Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Ausstellung zum neuen Krampnitz-Entrée eröffnet

Ergebnisse Gutachterverfahren "Eingangsbereich ehemalige Kaserne Krampnitz" werden gezeigt

(lifePR) (Potsdam, ) Die Ergebnisse des Gutachterverfahrens zum "Eingangsbereich ehemalige Kaserne Krampnitz" werden im Rahmen einer Ausstellung im Foyer der ProPotsdam, Pappelallee 4, gezeigt. Bei der heutigen Ausstellungseröffnung kamen Planer, Experten und interessierte Öffentlichkeit zusammen.

Die Entwürfe zum "Eingangsbereich ehemalige Kaserne Krampnitz" der fünf international agierenden Arbeitsgemeinschaften aus Stadtplanern, Verkehrsplanern und Landschaftsarchitekten, die auf Einladung der Entwicklungsträger Potsdam GmbH an dem Gutachterverfahren teilgenommen hatten, werden nun öffentlich ausgestellt. Darunter ist auch der Siegerentwurf des Architektenbüros Müller Reimann (Berlin) mit Weidinger Landschaftsarchitekten (Berlin) und Freie Planungsgruppe Berlin zu sehen.

Die zentrale Aufgabe des Wettbewerbs war es, attraktive Flächen für Wohnen, Einzelhandel und Dienstleistungen zu schaffen sowie wassersportaffine Nutzungen am Ufer des Krampnitzsees zu ermöglichen. Ein weiterer Aufgabenschwerpunkt bestand darin, die Trennwirkung der B 2 zwischen der ehemaligen Kaserne und dem Krampnitzsee abzumildern. So soll eine enge Verbindung zwischen dem neuen Quartier und dem Seeufer hergestellt werden. Auch die in die Zukunft gerichtete Tramerschließung des Areals sowie die Etablierung eines intelligenten, verkehrsvermeidenden Wegesystems für alle Verkehrsteilnehmer waren wichtige Elemente bei der Bewertung der eingereichten Entwürfe. "Das Gutachterverfahren hat Wege aufgezeigt, wie der neue Potsdamer Stadtteil sowohl an das Ufer des Krampnitzsees angebunden und gleichzeitig eine Öffnung des Quartieres in Richtung Potsdam hergestellt werden kann", sagt Bert Nicke, Geschäftsführer der Entwicklungsträger Potsdam GmbH. "Mit der Tram werden die Bewohner des neuen Stadtquartiers in nur 20 Minuten in der Innenstadt sein. Der Entwurf von Müller Reimann lässt erkennen, wie Krampnitz und die Landeshauptstadt vernetzt werden und dadurch ein lebendiger neuer Stadtteil Potsdams entstehen kann."

Durch die abknickende B 2 im Eingangsbereich wird die Straße entschleunigt und direkt an die Nord-Süd-Achse der ehemaligen Kaserne angebunden. Dadurch entstehen neue Räume am Wasser. "Obwohl der Entwicklungsträger Potsdam noch nicht auf die Grundstücksflächen zugreifen kann, laufen die Planungen innerhalb des Entwicklungsgebietes auf Hochtouren", erklärt Andreas Goetzmann, Fachbereichsleiter Stadterneuerung und Stadtplanung bei der Landeshauptstadt Potsdam und Mitglied der Jury im Gutachterverfahren "Eingangsbereich ehemalige Kaserne Krampnitz". "Die Wettbewerbsergebnisse zeigen eindrücklich, wie bedeutsam und attraktiv der Standort Krampnitz ist", so Goetzmann weiter.

Vor dem Hintergrund der stark wachsenden Stadt Potsdam wird der in Krampnitz neu entstehende Wohnraum dringend benötigt. Der Entwicklungsbereich Krampnitz bietet das größte Stadtentwicklungspotential der Landeshauptstadt und ist damit unverzichtbar. Mindestens 1.700 Wohnungen für rund 3.900 Menschen bieten alle Chancen für eine nachhaltige Stadtentwicklung mit kompakten Baustrukturen. Das noch in Abstimmung befindliche energetische Konzept für den neuen Stadtteil schafft ein CO2-neutrales Quartier, für das unterschiedliche regenerative Energiequellen verwendet werden.

Alle für das Gutachterverfahren "Eingangsbereich ehemalige Kaserne Krampnitz" eingereichten Planungsvorschläge sind vom 13. Juli 2015 bis zum 31. Juli 2015 im Foyer der ProPotsdam, Pappelallee 4, zu sehen. Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag, jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr, geöffnet.

Zum Unternehmensverbund ProPotsdam gehören: ProPotsdam GmbH, GEWOBA Wohnungsverwaltungsgesellschaft Potsdam mbH, Entwicklungsträger Bornstedter Feld GmbH, Entwicklungsträger Potsdam GmbH, Sanierungsträger Potsdam GmbH, POLO Beteiligungsgesellschaft mbH, ProPotsdam Facilitymanagement GmbH, Biosphäre Potsdam GmbH, Luftschiffhafen Potsdam GmbH, Baugesellschaft Bornstedter Feld mbH, Betriebs- und Veranstaltungsgesellschaft in der Landeshauptstadt Potsdam mbH, Terraingesellschaft Neu-Babelsberg AG i.L. und der Volkspark Potsdam.

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