Freitag, 09. Dezember 2016


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Jahresgespräch: Gerade bei schlechten Zahlen besonders gut vorbereiten

Das Gros der Mitarbeiter wird krisenbedingt seine Zielvorgaben nicht erfüllen können. / Liste aller Projekte, Verantwortlichkeiten und Leistungen hilft das Jahr Revue passieren zu lassen

(lifePR) (Düsseldorf, ) Jahresgespräche sind bei Chefs und Mitarbeitern gleichermaßen unbeliebt. Dennoch sollten Angestellte ihrem Vorgesetzten gut vorbereitet entgegentreten, gerade wenn sie krisenbedingt ihre Zielvorgaben für 2009 nicht erfüllen konnten. Das rät das Magazin Handelsblatt Junge Karriere in seiner neuen Ausgabe. "Prämien, Weiterbildung oder Gehaltserhöhungen werden einem nicht auf dem Silbertablett serviert, da muss man sich schon drum kümmern und dafür trommeln und werben", sagt Sabine Hansen, Partnerin bei der Personalberatung Heidrick & Struggles in Junge Karriere. In Jahresgesprächen gehe es ist nicht nur um die einzelnen Ergebnisse, sondern vor allem auch darum, sie gut zu verkaufen.

Wenn es im Gespräch um die Leistungen im vergangenen Jahr geht, sollte man sich deshalb zunächst seine Zielvereinbarungen aus dem letzten Termin vornehmen und Bilanz ziehen. Dabei hilft eine Liste aller alten Projekte, Schulungen, Verantwortlichkeiten und Leistungen versehen mit entsprechender Manöverkritik. Zahlenverliebte Chefs überzeugen Mitarbeiter am besten mit einer entsprechend aufbereiteten Erfolgsliste.

Viele Mitarbeiter werden in den anstehenden Jahresgesprächen krisenbedingt schlechte Zahlen zu besprechen haben und das Gros ihrer Ziele nicht erreicht haben: "Und bestimmt wird der eine oder andere Chef gerne die Gelegenheit nutzen, unliebsame Mitarbeiter abzustrafen", erwartet Karrierecoach Martin Wehrle. "Da kann man nur mit guten Gegenbeispielen kontern." Etwa alle zusätzlichen Aktivitäten aufführen, die man unternommen hat, um das Ziel doch noch zu erreichen. Und mit dem großen Ganzen argumentieren. "Wenn ich meine Ziele zwar nicht erreicht habe, aber immer noch besser als der Markt beziehungsweise die Kollegen im Unternehmen war, dann ist das schon was", sagt Heidrick-Beraterin Hansen.

Besonders viel Geschick benötigen Mitarbeiter aktuell bei den Verhandlungen um ihre Boni. Wer selbst gut gearbeitet hat, aber in einem angeschlagenen Unternehmen steckt, muss abwägen, wie stark er auf seinem Bonus beharren kann und will. Ein Zugeständnis an die Firma kann ihm möglicherweise gewisse Loyalitätspunkte für die Zukunft verschaffen. Alternativ lassen sich auch Weiterbildung und andere Goodies ins Spiel bringen.

Die Doppel-Ausgabe Januar und Februar von Handelsblatt Junge Karriere erscheint am 23. Dezember 2009.

Junge Karriere - das Handelsblatt-Magazin für den Karrierestart ist mit 140.178 verkauften Exemplaren (IVW III/2009) das auflagenstärkste Monatsmagazin in diesem Bereich. Junge Karriere richtet sich an Studenten, Absolventen und Berufseinsteiger und bietet Orientierung bei Studium, Bewerbung und erstem Job. Zudem stellt das Magazin Unternehmen als Arbeitgeber vor, nennt Branchentrends und Gehälter und informiert in einem eigenen Hochschul-Ranking über Studienmöglichkeiten. Zusätzlichen Service bietet die Internetseite www.karriere.de: Praktikumsbörse, Gehalts-Check, Unternehmens- und Hochschuldatenbank, Bewerbungs- und Karrieretipps sowie eine Jobsuchmaschine. Zur Produktfamilie gehören außerdem das Sonderheft "Handelsblatt Junge Karriere ABI" mit der Aktion "Chef zu gewinnen", die Initiative "Fair Company", die Auszeichnung "Karriere des Jahres" und die Veranstaltungsreihe "Handelsblatt Junge Karriere Forum".

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