Sonntag, 04. Dezember 2016


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Bürger sagen Wirtschaftsentwicklung voraus

Handelsblatt-Prognosebörse

(lifePR) (Düsseldorf, ) Ab dem 5. November 2009 können Bürger sich erstmals direkt an Wirtschaftsprognosen für Deutschland beteiligen. Dann startet die Handelsblatt-Prognosebörse. Auf dieser neuen Plattform kann jeder Interessierte seine Einschätzung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abgeben. Aus den USA ist bekannt, dass solche Prognosemärkte etwa bei der Vorhersage von Wahlen oder Sportergebnissen eine hohe Treffgenauigkeit haben. Das Instrument wird nun erstmals in Deutschland systematisch für Wirtschaftsprognosen eingesetzt.

Jeder Bürger kann kostenlos an der neuen Prognosebörse teilnehmen, wenn er oder sie sich mit seiner E-Mail-Adresse auf www.eix-market.de oder http://eix.handelsblatt.com anmeldet. Dort handeln die Teilnehmer ihre Einschätzungen. Je optimistischer die Nachfrager sind, desto höher ist der Preis. Die Idee dahinter: Die Masse ist oft intelligenter als einzelne, der Durchschnitt vieler Schätzungen oftmals treffsicherer als Einzelprognosen. Die Handelsblatt-Prognosebörse wagt dieses Experiment für die Vorhersage wichtiger Konjunkturindikatoren: die Veränderung der Inflation, des Bruttoinlandsproduktes, der Bruttoanlageinvestitionen, der Exporte sowie die der Zahl der Arbeitslosen. An der Handelsblatt-Prognosebörse können Teilnehmer zwar kein echtes Geld verdienen, aber wer viel und zugleich treffsicher handelt, kann hochwertige Preise im Gesamtwert von mehr als 36.000 Euro gewinnen.

"Wir starten damit ein wissenschaftlich fundiertes, einmaliges Experiment. Unsere Hoffnung ist, den Lesern mittelfristig ein zusätzliches Instrument für die Einschätzung der Konjunkturentwicklung anbieten zu können", sagt Bernd Ziesemer, Chefredakteur des Handelsblatts.

An der Handelsblatt-Prognosebörse beteiligen sich die Wirtschafts- und Finanzzeitung Handelsblatt, das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW), das Institut für Informationswirtschaft und -management (IISM) des Karlsruher Instituts of Technology (KIT) sowie das Forschungszentrum Informatik (FZI).

Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH

Das Handelsblatt ist die größte Wirtschafts- und Finanzzeitung in deutscher Sprache. Rund 180 Redakteure, Korrespondenten und ständige Mitarbeiter rund um den Globus sorgen für eine aktuelle, umfassende und fundierte Berichterstattung. Für Entscheider zählt die börsentäglich erscheinende Wirtschafts- und Finanzzeitung heute zur unverzichtbaren Lektüre: Laut Leseranalyse Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung (LAE) 2009 erreicht das Handelsblatt 298.000 Entscheider, das sind 12,4 Prozent. Seit 2. November 2009 erscheint das Handelsblatt in einem neuen Business-Format.

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