Samstag, 10. Dezember 2016


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Biografie - Cortes

(lifePR) (Hamburg, ) Cortes ist ein einzigartiges Talent aus einem ebenso einzigartigen Land. Obwohl sein Name auf eine spanische Herkunft schließen lässt, stammt er aus Island, wo sein Debütalbum zur am schnellsten verkauften Platte aller Zeiten wurde. Als Cortes? Erstlingswerk dann im April 2007 in Großbritannien veröffentlicht wurde, schoss es direkt an die Spitze der Klassikcharts und verteidigte diese Position drei Wochen lang gegen keinen geringeren als den großen Pavarotti.

Nicht nur von den Kritikern wird der neue Gesangsstar hoch gelobt. Wie kaum einem anderen Künstler gelingt es Cortes, sowohl eingefleischte Klassikfans als auch Liebhaber der Popmusik gleichermaßen zu begeistern.

Cortes entstammt einer äußerst musikalischen Familie und ist zum Singen geboren. Seine Schwester Nanna ist eine studierte Sopranistin, sein jüngerer Bruder Aron absolviert gerade eine Ausbildung zum Bariton, und seine aus England stammende Mutter Krystyna ist Konzertpianistin. Während ihres Studiums an der Royal Academy Of Music lernte sie ihren zukünftigen Ehemann Gardar Cortes, seinerzeit ein begnadeter Welttenor, kennen und zog mit ihm an den Nordatlantik.

Mit 13 Jahren wurde Cortes für die Titelrolle der erfolgreichen ZDF Weihnachtsserie ?Nonni und Manni? entdeckt und so über Nacht zum Kinderstar. Promotionauftritte in Deutschland (u.a. TV-Shows, BRAVO Stories etc) folgten.
Während dieser wichtigen Lehrjahre erkannte der charismatische Isländer, dass er zukünftig seine beiden großen Leidenschaften ? die Musik und das Schauspiel ? miteinander verknüpfen wollte. Die nächsten 10 Jahre widmete Cortes ausschließlich seiner Gesangsausbildung. Nach vier Jahren Unterricht an der Schule seines Vaters in Reykjavik gewann er ein Stipendium für ein Studium an der Wiener Hochschule, das er allerdings nach nur sechs Monaten abbrach, um privaten Gesangsunterricht bei dem kontroversen polnischen Opernsänger Andrej Orlowitz in Kopenhagen zu nehmen.

Die folgenden fünf Jahre verbrachte Cortes damit, in Dänemark genug Geld zu verdienen, um sein Studium zu finanzieren und alle zwei Wochen seine Familie in Island besuchen zu können. Er sang bei Hochzeiten und Beerdigungen, trat im Musical ?West Side Story? auf und arbeitete fünf Sommer lang mit behinderten Menschen. Auch an der Oper nahm er zahlreiche Nebenjobs an - als Reinigungskraft, Platzanweiser und Pförtner.

Cortes? großer Durchbruch kam im Jahr 1999, als er für die Hauptrolle des Raoul im Musical ?Phantom der Oper? am Her Majesty?s Theatre im West End engagiert wurde. Noch konnte er nicht ahnen, wie sehr dieses Engagement seine Karriere verändern würde.

?Erst durch ?Phantom der Oper? habe ich entdeckt, wie hoch ich singen kann?, erklärt Cortes. ?Ich hatte einen schlechten Tag, fühlte mich elendig und hatte das Gefühl, dass ich noch nicht mal als Chorsänger taugen würde. Als ich in meiner nächsten Szene das hohe Cis singen musste, gelang es mir plötzlich, diese Tonhöhe beizubehalten. Meine Kollegin Christine, die Sopranistin, konnte es kaum glauben, sah mich völlig überrascht an und flüsterte ?Wow, kommt das wirklich von Dir??. Seitdem treffe ich diese Töne immer.?

Die meisten jungen Sänger würden für eine Hauptrolle in einem großen Musical mit einem Gehalt von tausend Pfund pro Woche alles tun, doch als Cortes das Angebot erhielt, seinen Vertrag zu verlängern, lehnte er ab. ?Ich dachte ein paar Tage darüber nach, aber die Entscheidung fiel mir eigentlich leicht. Ich wusste, dass ich mich weiterentwickeln wollte. Das Musical war eine wichtige Station auf meiner beruflichen Reise, aber ich liebte die Oper mehr.?

Kurze Zeit später gewann Cortes ein Stipendium für ein Opernstudium an der Royal Academy Of Music, wo bereits seine Schwester Nanna studierte. Nach Beendigung seines Studiums trat er als Tenor in zahlreichen Opern in ganz Europa auf und sang zusammen mit seiner Schwester die Quartette von Mendelssohn in der Carnegie Hall. Doch man kann noch so talentiert sein, der Beruf des Opernsängers ist nicht leicht zu ergreifen.

Die musikalische Gemeinschaft Islands ist winzig. Hier kennt jeder jeden, ob man Mitglied der Band ?Sigur Ros? oder Operntenor ist. So war es dann auch nicht überraschend, dass Einar Bardarson, Manager der lokalen Popsensation ?Nylon? eines Tages an Cortes herantrat und ihm vorschlug, ein Album zu produzieren, das an die Erfolge von Musikgrößen wie Andrea Bocelli oder Josh Groban anknüpfen sollte. ?Einar Bardarson erzählte mir, ich sei ein ungeschliffener Rohdiamant?, so Cortes. ?Und ich hatte schon immer ein Händchen für Jazzsongs. Mein Vater und ich lieben es, gemeinsam Stücke wie ?My Curly Headed Baby?, Autumn Leaves? oder ?A Nightingale Sang In Berkeley Square? zu singen.?

Die Songs des Albums ? darunter Titel wie ?Caruso? und ?Nella Fantasia? von Luco Dalla, ?Romanza? von Malavasi, ?The Prayer? von David Foster und Carole Bayer Sager sowie einige isländische Stücke ? wurden gemeinsam von Cortes, Einar Bardarson und Bo Halldorsson ? dem ?Frank Sinatra von Island? ? ausgewählt, um die einzigartige Stimme des Ausnahmetenors in ihrem ganzen Facettenreichtum präsentieren zu können. ?Ich fand es großartig?, erinnert sich Cortes, ?aber ich habe nie geglaubt, dass daraus wirklich etwas werden könnte.?

Doch Cortes wurde vom Gegenteil überzeugt. Das Album wurde zur am schnellsten verkauften Platte in der Geschichte Islands und erreichte binnen drei Monaten Doppel-Platin. Und auch sein Debütkonzert in Reykjavik, wo er von Katherine Jenkins unterstützt wurde, war ein Riesenerfolg. Für die Veröffentlichung in Großbritannien nahm Cortes fünf neue Songs auf: ?Where The Lost Ones Go?, ein Duett mit Katherine Jenkins, den A-Ha-Klassiker ?Hunting High And Low?, ?Luna?, ?Nessun Dorma? und das Bravourstück ?Granada?, das mit einem hohen C endet?

Trotz seines großen Erfolges und zahlreicher ?Sexiest Man?-Titel besteht Cortes darauf, dass sein Leben zuhause in Island unverändert geblieben ist. Er liebt es, Filme zu sehen ? ?die ganze Palette, von kitschigen Liebeskomödien bis hin zu brutalen Agententhrillern? ? und viel Zeit mit seiner Frau, einer Schauspielerin, zu verbringen. Doch schon sein Name hebt ihn von der Masse ab: Weniger als 5 % aller Isländer besitzen einen Nachnamen, und trotz seiner polyglotten Herkunft ? der Vater seiner Mutter war Pole und die Familie ist eine Mischung aus Italienisch, Spanisch, Schwedisch, Dänisch, Isländisch und Englisch ? weiß niemand wirklich genau, woher der Name Cortes stammt.

Seine Familie kommuniziert zuhause in einer Mischung aus Isländisch und Englisch ? dies meist sogar innerhalb eines einzigen Satzes ? und Cortes spricht fließendes, wenn auch manchmal ein wenig altmodisch klingendes Englisch, was sich auf seinen 6-monatigen Aufenthalt an einer Privatschule in Hertfordshire im Alter von 9 und 11 Jahren zurückführen lässt. Er liebt England, doch wie sein Vater fühlt er sich mit Island verbunden, sein Herz wird immer der Vulkaninsel im Nordatlantik gehören. ?Die Insel hat etwas an sich, das einen immer wieder zu ihr zurückkehren lässt. Wenn wir zum Beispiel Björk auf der Straße begegnen, sagen wir immer, dass sie nach Hause gekommen ist.?

2007 war ein aufregendes Jahr für Cortes. Nicht nur bot sich ihm die Gelegenheit, auf Jersey mit Dame Kiri Te Kanawa und Natasha Marsh aufzutreten, er feierte auch sein englisches Debütkonzert im renommierten Londoner Barbican Centre und beendete das Jahr als Tour Support von Lesley Garrett.

2008 dürfte ein ebenso erfolgreiches und spannendes Jahr für Cortes werden, denn es steht die Veröffentlichung seines Debütalbums in Deutschland an. Eines Tages wird der junge Startenor aus Reykjavik seinen Traum, Otello am Royal Opera House in Covent Garden zu spielen, verwirklichen. Doch noch ist Cortes ein unentdeckter Diamant, dessen Erstlingswerk mit einer unwiderstehlichen Mischung aus Feuer und Eis fasziniert.

Hier auch mal ein Link zu CORTES:
http://www.edel.de/realvideo/cortes/epk.html

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