Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Evangelischer Kirchentag in Stuttgart: Fünf tolle Tage in vollen Bahnen

"Straßenbahner und Eisenbahner haben Großartiges geleistet"

(lifePR) (Stuttgart, ) Der Deutsche Evangelische Kirchentag 2015 ist zu Ende. Stuttgart und die Region haben fünf tolle Tage erlebt. Das Wetter war gut, mitunter sogar zu heiß, die Stimmung war heiter. Rund 100.000 Dauergäste und mehrere Tausend Tagesbesucher haben an über 2.500 Veranstaltungen in der Innenstadt, am Neckarpark, in Fellbach und vielen anderen Orten in der Stadt teilgenommen.

Damit die Besucher sicher, schnell und umweltfreundlich die Veranstaltungsorte und ihre Quartieren in der Region erreichen konnten, hatten die Verkehrsunternehmen, insbesondere die Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) und DB Regio, ihr Angebot kräftig aufgestockt. Die Stadtbahnen fuhren grundsätzlich im 10-Minuten-Takt und die S-Bahnen im Kernnetz im 15-Minuten-Takt bis zum Betriebsschluss. Wo immer möglich, wurden Stadtbahn-Doppelzüge und S-Bahn-Langzüge eingesetzt. In Summe wurden mehr als 1.100 Sonderzüge bei der S-Bahn und über 3.000 zusätzliche Fahrten bei der Stadtbahn und im Busverkehr angeboten. Daneben hat das Land Baden-Württemberg bei DB Regio zusätzliche Regionalzüge bestellt.

Die Teilnehmer am Kirchentag verhielten sich äußerst umweltfreundlich. Die An- und Abreise erfolgte überwiegend mit der Bahn, mit Fern- oder Reisebussen. Während des Kirchentages wurde fast ausschließlich der öffentliche Nahverkehr benutzt. Das Auto spielte keine Rolle. Der VVS schätzt, dass rund 90 Prozent aller Fahrten (ohne Fußwege) zu den Veranstaltungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchgeführt werden. Der Kirchentag hat erneut bewiesen, dass ohne einen leistungsfähigen Nahverkehr eine Großveranstaltung in dieser Dimension schlichtweg nicht machbar ist.

Trotz des hohen Fahrgastaufkommens gab es nur wenige Störungen – von einzelnen Störungen im S-Bahn-Betrieb am Freitag abgesehen. Verspätungen waren freilich bei dem Andrang und damit verbundenen längeren Fahrgastwechsel nicht zu vermeiden. Die größten Herausforderungen waren der Transport nach dem Eröffnungsfest am Mittwoch und nach dem Abschlussgottesdienst am Sonntag, an dem rund 95.000 Gläubige teilnahmen.

Ein sehr hohes Fahrgastaufkommen gab es während der gesamten Veranstaltung zwischen den beiden Zentren des Kirchentages, der Stuttgarter Innenstadt und dem Neckarpark. Hier waren die Bahnen sehr voll, häufig überfüllt. Vor allem bei der U11 am Neckarpark gab es längere Wartezeiten, bis die Besucher die Bahnen, die in einem sehr dichten Takt (alle drei bis fünf Minuten) betreten konnten.

„Die Straßenbahner und die Eisenbahner haben Großartiges geleistet“, sagt VVS-Geschäftsführer Horst Stammler, der sich beim Fahrpersonal und den Mitarbeitern im Aufsichtsdienst, der Fahrgastinformation und den Planern bei der SSB und DB Regio bedankte.

„Ein herzliches Dankeschön gilt auch dem Sicherheitspersonal, insbesondere der Bundes- und Landespolizei, das hohe Präsenz zeigte, umsichtig reagierte und somit verhinderte, dass etwas Schlimmes passierte“, ergänzt Geschäftsführerkollege Thomas Hachenberger.

Die Stimmung war – trotz des mitunter sehr heißen Wetters, voller Bahnsteige und mitunter überfüllter Züge – ausgelassen und die Fahrgäste zeigten großes Verständnis, wenn sie mal etwas länger warten mussten. Viele Fahrgäste informierten sich über die Kirchentags-App, die mit der Fahrplanauskunft des VVS verlinkt war. Die neuen Medien sind für eine stets aktuelle Information der Fahrgäste über Linienverlauf, Sonderzüge, Anschlüsse und die Abfahrt der Züge in Echtzeit heutzutage unverzichtbar – auch dies hat der Kirchentag, bei dem viele ortsunkundige Fahrgäste unterwegs waren, eindrücklich bewiesen. Wie bei anderen Kirchentagen konnten die Teilnehmer die Dauer- und Tageskarte als Fahrschein für den ÖPNV nutzen. Hierüber wurde nach konstruktiven Gesprächen mit der Geschäftsstelle des Kirchentages eine entsprechende Kostenvereinbarung getroffen. Stammler und Hachenberger bedanken sich bei der Geschäftsstelle des Kirchentages, die „hochprofessionell gearbeitet und von Anfang an großes Verständnis für die Belange des öffentlichen Nahverkehrs gezeigt hatte.“

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