Dienstag, 06. Dezember 2016


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Mindestlohn Abfallwirtschaft weiter verzögert

Aktion vor der FDP-Geschäftsstelle

(lifePR) (Stuttgart, ) 8, 02 € Mindestlohn! " Für ihre harte Arbeit haben die Beschäftigten in der Entsorgungswirtschaft einen Anspruch auf faire Bezahlung und einen auskömmlichen Lohn, mit dem man eine Familie ernähren kann. Die Verweigerung der FDP gegenüber dem Mindestlohn für die Abfallwirtschaft ist eine Anmaßung, die auf großen Unmut bei den Beschäftigten stößt", betonte Werner Vorderwülbecke, zuständiger Landesfachbereichsleiter der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in Baden-Württemberg. Es ist unverständlich, dass sich Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle einer Einigung im Kabinett verweigert. ver.di und die Arbeitgeberverbände hatten sich im Vorfeld bereits auf einen Mindestlohn geeinigt, ebenso hat der Tarifausschuss den Mindestlohn einstimmig bestätigt. Das sich nun die FDP gegen die Geschlossenheit der Befürworter, sowohl auf Arbeitnehmerseite als auch auf Arbeitgeberseite, stellt und alles daran setzt, den Mindestlohn zu verhindern, empört die betroffenen Beschäftigten der baden-württembergischen Entsorgungswirtschaft.

"Der Mindestlohn für die Abfallwirtschaft sorgt dafür, dass der Kampf um die Aufträge nicht mehr auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen wird, er ist zwingend notwendig", erklärt Werner Vorderwühlbecke. "Ohne Mindestlohn ist zu befürchten, dass sich die Lohnspirale immer weiter nach unten dreht".

ver.di forderte die Bundeskanzlerin auf, zu ihrem Wort zu stehen, sich gegenüber dem kleineren Koalitionspartner durchzusetzen und den Mindestlohn noch vor Weihnachten auf den Weg zu bringen.

Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, wird die ver.di Landesfachgruppe Abfallwirtschaft am Donnerstag, dem 10. Dezember, 2009 eine Resolution "Mindestlohn" in der Geschäftsstelle der baden-württembergischen FDP , Rotebühlstrasse 131in Stuttgart abgeben.

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