Dienstag, 17. Januar 2017


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51 Prozent stimmen für Lufthansa-Tarifergebnis

(lifePR) (Berlin, ) In einer Urabstimmung unter den Beschäftigten der Deutschen Lufthansa haben 51 Prozent für die Annahme des Verhandlungsergebnisses gestimmt.

"Das zeigt, dass die Mehrheit der Beschäftigten das Ergebnis akzeptiert", sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Erhard Ott.

"Angesichts des wirtschaftlichen Höhenflugs der Lufthansa und des Verzichts, den die Beschäftigten in schwierigen Zeiten geleistet haben, waren die Erwartungen allerdings sehr hoch", so Ott. Er unterstrich, dass auch die kritischen Stimmen zum Ergebnis in die Tarifpolitik seiner Gewerkschaft im Lufthansakonzern einfließen würden.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hatte ihre Mitglieder in den Bereichen Kabine, Technik, Catering, Cargo, Passage und Systems zu dieser Urabstimmung aufgerufen. Gegenstand der Abstimmung war ein am 1. August nach vier Tagen Streik erzieltes Ergebnis, wonach die Einkommen der Beschäftigten am Boden ab dem 1.

Juli 2008 um 5,1 Prozent sowie ab dem 1. Juli 2009 um weitere 2,3 Prozent erhöht werden. Darüber hinaus erhalten alle Beschäftigten eine Einmalzahlung in Höhe von 1,5 Prozent ihres jeweiligen Jahreseinkommens, die geschäftsfeldbezogen bis zu 2,4 Prozent, wie etwa bei der Lufthansa-Technik, betragen kann.

Für die Mitarbeiter in der Kabine gibt es einen Abschluss im gleichen Volumen mit kabinenspezifischer Ausgestaltung. Dieser steht unter dem Vorbehalt entsprechender Vereinbarungen zwischen allen Tarifpartnern in der Kabine. Unabhängig davon erhalten alle Kabinenmitarbeiter jetzt schon die Einmalzahlung als ergebnisabhängige Komponente.

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