Freitag, 09. Dezember 2016


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Cool bleiben - auch wenn es heiß ist

Raumklimageräte sind wahre Stromfresser - es gibt auch günstigere Alternativen für einen kühlen Kopf

(lifePR) (Mainz, ) Bei sommerlicher Hitze haben mobile Kleinklimageräte Hochkonjunktur. "Diese Geräte sind wahre Stromfresser und können einen spätestens bei der nächsten Stromrechnung ganz schön ins Schwitzen bringen", so Elke Dünnhoff von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Sie rechnet vor: "Für ein typisches Gerät mit einer Leistungsaufnahme von 1.000 Watt kostet jede Betriebsstunde ca. 28 Cent bei meist bescheidenem Kühleffekt." Im Laufe eines Sommers kommen da leicht mehr als 100 Euro zusätzliche Stromkosten zusammen.

Einen guten Hitzeschutz bieten außen angebrachte Jalousien, Markisen, Rollläden oder Fensterläden. Aber auch innen liegende spezielle Rollos oder Fensterfolien, die das einfallende Sonnenlicht reflektieren, sind zu empfehlen. Ansonsten gilt bei Hitze: Tagsüber Fenster und Sonnenschutz geschlossen halten und nachts lüften. So kann die in den Wänden gespeicherte Wärme wieder abgeführt werden.

"Wer auf eine zusätzliche Kühlung nicht verzichten möchte, sollte dies besser mit einem Ventilator tun", rät Dünnhoff. Ventilatoren haben nur eine Leistungsaufnahme von etwa 50 Watt und verbrauchen damit nur etwa ein Zwanzigstel des Stroms, den ein Raumklimagerät benötigt.

Wer trotzdem ein Klimagerät anschaffen möchte, sollte sich vor dem Kauf beraten lassen. Wichtig ist es, beim Kauf unbedingt auf die Energieeffizienzklasse A oder besser zu achten und sich möglichst für ein vom Fachmann fest eingebautes Splitgerät zu entscheiden. Diese gibt es schon in A+++-Qualität mit reduziertem Verbrauch. Mobile Kleinklimageräte verbrauchen dagegen nicht nur viel Energie, sie bringen auch nur einen geringen Kühleffekt. Durch den im Fenster eingehängten Abluftschlauch strömt nämlich unausweichlich warme Luft wieder zurück in den Raum.

Ein Informationsblatt zum Thema Raumklimageräte können Interessierte unter www.verbraucherzentrale-rlp.de/energiekennzeichnung herunterladen oder in den örtlichen Beratungsstellen und Stützpunkten der Verbraucherzentrale abholen. Der Postversand erfolgt gegen Einsendung von 1,45 Euro in Briefmarken durch die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, Versand, Postfach 41 07 in 55031 Mainz.

Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V.

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz ist eine anbieterunabhängige, überwiegend öffentlich finanzierte, gemeinnützige Organisation. Seit mehr als 50 Jahren informiert, berät und unterstützt sie Verbraucherinnen und Verbraucher in Fragen des privaten Konsums und vertritt Verbraucherinteressen bei Unternehmen, Politik und Verbänden. Die Verbraucherzentrale hat 17 Mitgliedsverbände und über 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vorstand ist Ulrike von der Lühe.

Arbeitsschwerpunkte sind Verbraucherrecht, Telekommunikation und Medien, Versicherungen und Finanzdienstleistungen, Energie und Bauen, Lebensmittel und Ernährung sowie Gesundheit und Pflege. Anlaufstellen für persönliche Beratung sind sechs Beratungsstellen und sechs Stützpunkte in Rheinland-Pfalz. Ratsuchende können sich auch telefonisch oder per E-Mail beraten lassen. Im Internet ist die Verbraucherzentrale unter www.vz-rlp.de zu finden.

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