Samstag, 10. Dezember 2016


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Wärme pumpen?

Kostenlose Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen zum Heizen mit erneuerbaren Energien

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Grundwasser, Erde oder einfach Luft - Wärmepumpen schöpfen mithilfe von etwas Strom aus den unwahrscheinlichsten Quellen Wärme. Kein Wunder, dass die Technologie mittlerweile das häufigste Heizsystem in Neubauten ist. Doch leider geht die Rechnung nicht immer auf: Ist die Anlage schlecht geplant, explodieren die Stromkosten, oder das Haus bleibt kalt. Wann also lohnt sich die Investition in eine Wärmepumpe?

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen gibt im Rahmen der bundesweiten Aktion "So warm, so gut? Heizen mit Erneuerbaren Energien" Antworten. Noch bis zum 12. Juni können sich alle privaten Verbraucher in den Energiestützpunkten und Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Hessen kostenlos beraten lassen. Den Gutschein hierfür erhalten Interessierte in den Energiestützpunkten und Beratungsstellen oder als Download im Internet unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.

"Das Funktionsprinzip einer Wärmepumpe kann man sich wie einen umgekehrten Kühlschrank vorstellen", erläutert Anika Sauer von der Verbraucherzentrale Hessen. "Der Kühlschrank entzieht seinem Innenraum Wärme und gibt sie an die Umwelt ab, die Wärmepumpe zieht die Wärme aus der Umwelt und gibt sie an das Heizsystem ab." Dafür benötigt die Wärmepumpe Strom - im Idealfall gerade einmal eine Kilowattstunde Strom, um vier Kilowattstunden Wärme zu erzeugen. Die Technologie kann also äußerst effizient und umweltfreundlich sein.

Allerdings müssen die Rahmenbedingungen stimmen, vor allem muss das Heizsystem auf eine niedrige Vorlauftemperatur ausgelegt sein, das ist die Temperatur, auf die die Heizflüssigkeit vor der Zirkulation durchs Haus erwärmt wird. Das ist zum Beispiel bei einer Fußbodenheizung der Fall, bei klassischen Heizkörpern hingegen nicht unbedingt. Je höher jedoch die benötigte Vorlauftemperatur ist, desto geringer die Effizienz der Wärmepumpe - und desto höher folglich die Stromrechnung. Gleiches gilt für den Einsatz von Wärmepumpen in Systemen mit hohen Warmwassertemperaturen und -verbräuchen. "Ob sich eine Wärmepumpe lohnt, kann man deshalb tatsächlich nur im Einzelfall entscheiden", betont Anika Sauer. "Hier soll unsere Beratungsaktion weiterhelfen: Unsere Experten prüfen, welche Technologien im individuellen Fall geeignet sind, wie wirtschaftlich verschiedene Alternativen sind und welche Fördermöglichkeiten es gibt. Wer schon Angebote eingeholt hat, kann sie gleich zur Beratung mitbringen und analysieren lassen."

Die persönliche Beratung findet nach Terminvereinbarung unter 0800 - 809 802 400 (kostenfrei) im nächstgelegenen Energiestützpunkt oder Beratungsstelle statt.

Bei allen Fragen zum Energiesparen hilft auch sonst die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags.

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