Dienstag, 24. Januar 2017


  • Pressemitteilung BoxID 66602

Telefonwerbung: Bundesrat unterstützt Forderung der Verbraucherzentralen

(lifePR) (Berlin, ) Nach einem entsprechenden Antrag des Landes Berlin hat der Bundesrat heute einen wirksamen Schutz vor Vertragsabschlüssen durch Telefonwerbung gefordert. Auch den Bundesländern gehen die Pläne der Bundesregierung nicht weit genug. Die Verbraucherzentrale Berlin begrüßt die Forderung des Bundesrats, wonach telefonisch abgeschlossene Verträge erst nach schriftlicher Bestätigung durch den Kunden innerhalb von zwei Wochen per Brief, Fax oder E-Mail wirksam werden sollen.

Das Ergebnis unerlaubter Telefonwerbung ist sehr häufig ein tatsächlicher oder vermeintlicher Vertragsabschluss. Den betroffenen Verbrauchern ist meistens nicht bewusst, wie es dazu gekommen ist. Viele gehen ohnehin davon aus, dass am Telefon gar kein Vertrag abgeschlossen werden kann. Diese Probleme treten nach wie vor massenhaft auf.

"Wir begrüßen den Beschluss des Bundesrates und erwarten, dass er sich im Gesetz wiederfinden wird", sagt Gabriele Francke, Geschäftsführerin der Verbraucherzentrale Berlin e.V. "Das Widerrufsrecht und Geldstrafen allein reichen nicht aus, einem Unternehmen die unerlaubte Telefonwerbung zu verleiden."

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Grenzen der Räum- und Streupflicht

, Verbraucher & Recht, ARAG SE

ARAG Experten weisen darauf hin, dass Eigentümer lediglich dazu verpflichtet sind, im Winter den nächstgelegenen Gehweg vor dem eigenen Grundstück...

Neue Winterdienst-Firma muss keine Altlasten übernehmen

, Verbraucher & Recht, ARAG SE

Wer selbst schon einmal den Schneeschieber geschwungen hat, weiß: Frischer Schnee lässt sich am leichtesten räumen. Ist die Schneedecke erst...

Zweitwohnungssteuer - Luxussteuer oder zusätzliche Belastung?

, Verbraucher & Recht, ARAG SE

Die Zweitwohnungssteuer ist eine reine Kommunalsteuer und wird von einigen Gemeinden nach deren jeweiligen Satzungen erhoben. ARAG Experten geben...

Disclaimer