Mittwoch, 07. Dezember 2016


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VfEW stößt Innovations-Netzwerk Energie mit bundesweitem Modellcharakter an

Verknüpfung von Versorgern, Forschung und Technologiepartnern

(lifePR) (Stuttgart, ) Wie sieht die sichere, umweltverträgliche und bezahlbare Energieversorgung der Jahre 2020, 2030 und 2040 aus? Erstmals sollen sich Energieversorgungsunternehmen, Forschungseinrichtungen, Technologieunternehmen, Industrie und Verbraucher gemeinsam der Lösung dieses elementaren Themas der Daseinsvorsorge widmen. Angestoßen wird das Innovations-Netzwerk Energie vom VfEW, dem Verband für Energie- und Wasserwirtschaft Baden-Württemberg.

"Der Verband für Energie- und Wasserwirtschaft Baden-Württemberg stößt ein Innovations-Netzwerk Energie an, um seine über 200 Mitgliedsunternehmen mit Forschungseinrichtungen und Technologiepartnern aus der Region zu verknüpfen", so Rudolf Kastner, Präsident des VfEW, heute in Stuttgart vor der Presse. Nachdem das Land Baden-Württemberg als erstes Bundesland überhaupt ein Energiekonzept vorgestellt hat, sei es Ziel des VfEW, bei der Entwicklung eines nachhaltigen Energiekonzeptes für die Zukunft ebenfalls voranzugehen und Entwicklungsprozesse zu fordern, zu fördern und voranzutreiben, so der Verbandspräsident.

Ziel des Innovations-Netzwerkes Energie ist es, gemeinsame Anstrengungen zu unternehmen, um bis 2020 vielfältigste Innovationsprojekte auf den Weg zu bringen. Im Einzelnen sollen erkennbare Fortschritte in verschiedensten Sektoren angestrebt werden: Neue Erzeugungstechnologien, Effizienzsteigerung in der konventionellen und erneuerbaren Energieerzeugung sowie neue Technologien im Bereich der Energieversorgungssysteme (Smart Grid) stehen im Blickpunkt. Auch innovative Mess- und Kommunikationssysteme (Smart Meter), intelligentes Gebäudemanagement zur Verbesserung der Energieeffizienz (Smart Home) und Speichertechnologien sind für die Initiative relevant. So geht es in der Frage der Speichertechnologien insbesondere um den Ausgleich von Last und Erzeugung aus volatilen Energiequellen wie Wind und Photovoltaik. Last but not least steht die Infrastruktur für Elektromobilität auf der Agenda des VfEW.

"Wir wollen mit unseren kleinen, mittleren und großen Unternehmen einen aktiven Beitrag für eine vernünftige und technologieorientierte Strategie der Nachhaltigkeit leisten. Dabei soll auch deutlich werden, dass es hier neben laufenden Großforschungsvorhaben auch Platz für viele dezentrale Projekte gibt", betont Matthias Wambach, Geschäftsführer des VfEW.

Das Land Baden-Württemberg zeichne sich durch seine Vielfalt an kleinen, mittleren und großen Unternehmen aus - dies gelte gerade auch für den Bereich der Versorgungswirtschaft, macht der VfEW deutlich. "Wo, wenn nicht im Erfinderland Baden-Württemberg, kann es gelingen, Energieversorgungsunternehmen, Forschungseinrichtungen, Technologieunternehmen, Industrie und Verbraucher zusammen zu bringen, um gemeinsam nach neuen Wegen und technologischen Spitzenleistungen auf den Feldern der Energieerzeugung und des Netzbetriebs zu suchen und Lösungen in die Praxis umzusetzen?" so Wambach. Der VfEW schreibt seinem Innovations-Netzwerk Energie gleichsam bundesweiten Modellcharakter zu.

Verbandspräsident Rudolf Kastner umschreibt die grundsätzlichen Ziele des Innovationsprojektes so: "Wenn wir in zehn Jahren gefragt werden, was wir getan haben um die Klima- und Energiepolitischen Ziele zu erreichen, dann werden wir mit Fug und Recht antworten können: Wir haben in Baden-Württemberg alles getan, um gemeinsam mit Forschungseinrichtungen, Industrie, Technologieunternehmen und den Unternehmen der Versorgungswirtschaft die Ziele nicht nur zu erreichen, sondern möglicherweise sogar zu übertreffen." Im Netzwerk selbst wird der VfEW mit seinen Ressourcen und Mitgliedsunternehmen eine organisatorische und moderierende Rolle übernehmen. "Wir können Plattformen schaffen, Begegnungen initiieren und Verknüpfungen herstellen", betont Kastner. Ausdrücklich eingeladen sind andere Verbände, Institutionen, Organisationen, Forschungseinrichtungen und die Industrie, sich zu beteiligen. Von Beginn an sind am Innovations-Netzwerk Energie beteiligt der Landesverband der Baden-Württembergischen Industrie (LVI) sowie der Großabnehmerverband Energie Baden-Württemberg (GAV). Mit weiteren potenziellen Partnern werden bereits intensive Gespräche geführt.

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