Dienstag, 06. Dezember 2016


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Vom Südosten Chinas nach Hannover

Exponate legen lange Wege zurück - mitunter sogar zu Lande

(lifePR) (Hannover, ) 62. IAA Nutzfahrzeuge so international wie nie zuvor

Die Strapazen der 14.200 km langen Fahrt sind ihm nicht anzumerken: Makellos sauber und auf Hochglanz poliert steht der Reisebus XMQ 6127 im Foyer der Halle 11 auf dem Messegelände, wie es sich für einen Darsteller auf der Bühne der 62. IAA Nutzfahrzeuge gehört. Dabei hat der Bus von Hersteller King Long einiges hinter sich. In neun Tagen ging es von der südost-chinesischen Küstenstadt Xiamen nach Hannover, über mongolische Steppen und kasachische Schotterpisten. Ein heikles Unternehmen. "Wir wurden für verrückt erklärt", gesteht Emmi Poguntke. Die 69-jährige Kasseler Busunternehmerin und Vorsitzende des Fachverbandes Omnibusverkehr Hessen gehörte zu dem sechsköpfigen Fahrerteam, das den Bus nach Hannover überführte und damit zugleich ungewöhnliche Werbung für die IAA machte.

Die größte Nutzfahrzeug-Show der Welt ist so international wie nie zuvor. King Long (deutsch: Glücksdrachen) ist einer von 133 Ausstellern allein aus der Volksrepublik China. Es gibt Unternehmen aus der Ukraine, Indien oder Brasilien, aus Litauen oder Ägypten, Gemeinschaftsstände aus Finnland oder der Türkei. An der Rekordzahl von 2.084 Ausstellern haben ausländische Unternehmen einen Anteil von 57 Prozent.

Bei Kim Long wurde die Entscheidung für eine Teilnahme an der IAA spät getroffen, erklärt der Vertriebsleiter für Deutschland, Markus Fritzky. Das Zulassungsprozedere sei für chinesische Hersteller nicht gerade einfach. Als alle Formalitäten erledigt waren, stellte sich die Frage, wie das als Exponat und künftiges Vorführfahrzeug auserkorene Modell am besten auf die IAA kommt. Als die Idee für das Überführungsabenteuer geboren wurde und Emmi Poguntke davon hörte, war sie sofort Feuer und Flamme. Als erste Kundin des chinesischen Herstellers in Deutschland fährt sie seit Mai einen Bus dieser Marke. Zudem ist die engagierte Unternehmerin nicht nur 40 Jahre im Busgeschäft tätig, sondern hat auch bereits Erfahrungen mit besonderen Transportaufgaben, etwa mit Hilfsgüterlieferungen.

Drei Fahrerinnen und drei Fahrer teilten sich die Tour, jeweils zwei fuhren, während die anderen vier in den eigens umgebauten Sitzreihen schliefen. Nur alle 48 Stunden gönnten sie sich eine Pause mit Übernachtung in einfachen Hotels. Die Route führte durch touristisch wenig erschlossenes Gebiet. Von Xiamen ging es über Urumqi an der mongolischen Grenze, Korgos (Grenze zu Kasachstan), Kurgan (Russland), über das Uralgebirge nach Ufa/Samara. Dort wurde die Wolga überquert. Weitere Etappen waren Brest (Weißrussland) und Frankfurt/Oder. Geblieben sind bei den Fahrern viele schöne Erinnerungen, aber auch starke Eindrücke von Land und Lebensbedingungen. Beim Reisebus wurden nach dem Entfernen einer dicken Schmutzschicht zwei winzige Steinschlag-Kratzer entdeckt. Aber die dürften ohnehin nur aufmerksame IAA-Besucher erkennen, denen sie - nicht ohne Stolz - gezeigt werden.

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