Dienstag, 06. Dezember 2016


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Rückgang der Bevölkerung im ländlichen Raum stellt kommunale Wirtschaftsbetriebe vor große Herausforderungen

IAA-Symposium in Hannover / Lärmminderung und neue NO2-Grenzwerte

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Die Versorgung der Bevölkerung mit öffentlichen Dienstleistungen in den Kommunen steht in den nächsten Jahren vor immensen Herausforderungen. Zum einen tritt im Jahr 2010 die von der EU initiierte Verschärfung des NO2-Grenzwertes in Kraft. Die Lärmbekämpfung erhält mit der Verpflichtung zur Aufstellung von Lärmminderungsplänen in den Ballungsräumen schon im laufenden Jahr eine neue Dimension. Auch die Kommunalfahrzeugflotte wird ihren Beitrag zur Erreichung dieser anspruchsvollen Umweltziele zu leisten haben.

Zum anderen ist seit den letzten Jahren eine Tendenz des verstärkten Zuzugs in Ballungsräume zu beobachten, die sich nach allen Prognosen in den nächsten Jahrzehnten fortsetzen wird. Der entstehende Rückgang der Bevölkerung in den ländlichen Gemeinden bringt dort erhebliche Probleme für die Wirtschaftlichkeit der auf kommunaler Ebene organisierten Dienstleistungen wie der Abfallentsorgung und der Straßenreinigung mit sich. Hier sind kostengünstige innovative Lösungen beim Bau und beim Einsatz von Kommunalfahrzeugen gefragt.

Das IAA-Symposium "Tag des Kommunalfahrzeugs: NO2, Lärm, Siedlungs- und Bevölkerungswandel - ökologische und ökonomische Herausforderungen für den Einsatz von Kommunalfahrzeugen in der nahen Zukunft" am 30. September 2008 bringt alle Vertreter der für das Angebot von Dienstleistungen auf kommunaler Ebene erforderlichen Wertschöpfungskette zusammen - die politischen Aufgabenträger, die Wirtschaftsbetriebe sowie die Fahrzeug- bzw. Aufbautenindustrie. Es definiert die Erwartungen der Auftraggeber und das Leistungsvermögen der Auftragnehmer in dieser Kette.

Wie sehen die künftigen ökologischen und ökonomischen Anforderungen der politischen Aufgabenträger an die Wirtschaftsbetriebe in den Ballungsräumen und den ländlichen Gemeinden konkret aus? Welche Strategien haben die privaten und die kommunaleigenen Wirtschaftsbetriebe diesbezüglich und welche Erwartungen haben diese wiederum an die Fahrzeug- und Aufbautenhersteller? Was können diese zur Bewältigung der ökologischen und ökonomischen Herausforderungen leisten? Hochrangige Experten aus Kommunalpolitik, Entsorgungswirtschaft und der Automobil- und Zulieferindustrie werden auf dieser Veranstaltung auf diese Fragen Antworten geben.

Landrat Dr. Michael Ermrich, Vizepräsident des Deutschen Landkreistages, wird über "Herausforderungen durch den Siedlungs- und Bevölkerungswandel für die Kommunalbewirtschaftung der Landkreise in der Fläche", sprechen; Jens Lattmann, Beigeordneter für Wirtschaft und Umwelt des Deutschen Städtetages, beschäftigt sich mit der Verschärfung der NO2-Grenzwerte und der Lärmbekämpfung für die Kommunalwirtschaft in den Städten; Peter Hoffmeyer, Vorstandsvorsitzender der Nehlsen AG und Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungswirtschaft e.V., referiert über "Emissionsreduzierung und die Bewirtschaftung der Peripherie - Strategien der privaten Wirtschaftsbetriebe und die Erwartungen an die Aufbautenhersteller". Dr. Rüdiger Siechau, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der kommunalen Abfallwirtschaft und Stadtreinigung, erörtert dieselbe Frage, allerdings aus Sicht der kommunaleigenen Wirtschaftsbetriebe.

Eckhard Silvan, Technischer Leiter der Haller Umweltsysteme GmbH & Co., spricht über "Strategien der Hersteller von Entsorgungsfahrzeugen zur Verringerung der Lärm- und NO2-Emissionen", während Georg Vollmer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kroll Fahrzeugbau-Umwelttechnik GmbH, "Maßnahmen und Strategien deutscher Hersteller von Nassabfall-Entsorgungsfahrzeugen zur Verringerung von Kraftstoffverbrauch sowie Lärm und NO2-Emissionen" erörtert. Die Moderation liegt bei Jörg Montag, Verlags- und Redaktionsleitung des KFZ-Anzeiger.

Das Symposium findet am Dienstag, 30. September 2008, 10.00 bis 12.30 Uhr, im Convention Center, Saal 3A, Messegelände Hannover, statt.

Die weltweit wichtigste Mobilitätsmesse - die 62. IAA Nutzfahrzeuge in Hannover - setzt neue Rekordmarken bei der Anzahl der Aussteller, der Internationalität sowie der belegten Ausstellungsfläche. Die Zahl der Aussteller liegt mit rund 2.000 um ein Viertel über dem bisherigen Rekordjahr 2006, die Ausstellungsfläche wird mit 275.000 Quadratmetern um 10 Prozent größer als vor zwei Jahren sein. Die IAA unterstreicht damit eindrucksvoll ihre weltweite Führungsposition unter den Mobilitätsmessen. Die Nutzfahrzeugmesse wird auch in diesem Jahr die ideale Plattform für Aussteller und Fachbesucher sein, um Geschäfte anzubahnen und Verträge abzuschließen.

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