Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Berliner Klimabündnis: Wohnungsunternehmen entlasten Berlin um fast 350.000 Pkw

(lifePR) (Berlin, ) Die 143 Berliner Mitgliedsunternehmen des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) wollen die CO2-Emissionen ihrer rund 700.000 Wohnungen bis 2010 um insgesamt mehr als 735.000 Tonnen im Jahr reduzieren. "Dieser Beitrag der Vermieter zum Berliner Klimabündnis entspricht den durchschnittlichen Jahresemissionen von etwa 350.000 PKW oder dem Gewicht von 570.000 Golf IV", so BBU-Vorstandsmitglied Ludwig Burkardt heute bei der Unterzeichnung des Klimabündnisses im Roten Rathaus.

"Unsere Beteiligung am Berliner Klimabündnis folgt aus dem Klimaschutzabkommen, dass der BBU schon im Dezember letzten Jahres mit dem Berliner Senat geschlossen hat", erläuterte Burkardt. In dem Abkommen war vereinbart worden, dass die Emissionen des Wohnungsbestandes der Berliner BBU-Mitgliedsunternehmen bis 2010 um 30 Prozent unter denen des Jahres 1990 liegen sollen. Bis 2005 sei eine Verringerung der Emissionen der Wohnungsbestände um gut 630.000 Tonnen bzw. 26 Prozent im Vergleich zu denen von 1990 erreicht worden. Zwischen 2006 und 2010 sollen weitere 106.000 Tonnen CO2 eingespart werden.

"Selbständigkeit muss gewahrt bleiben"
Der BBU unterstütze das Klimabündnis, weil es die Selbständigkeit der Wohnungsunternehmen bei der Wahl der zur Erreichung der Klimaschutzziele eingesetzten Mittel sichere. Nur so könne eine größtmögliche Effizienz der geleisteten Investitionen sichergestellt werden. Burkardt: "Klimaschutzinvestitionen müssen sich rechnen, soll Klimaschutz nicht zur wirtschaftlichen Überforderung von Vermietern und Mietern führen. Jeder investierte Euro muss gegenfinanziert werden und ist deshalb mietenwirksam."

Im Falle der Wohnungswirtschaft seien die Reduzierung der Emissionen Folge des Betriebskostenmanagements der Vermieter. "Dass die Treibhausgasemissionen dadurch signifikant verringert werden, ist gut für den Klimaschutz. Den Wohnungsunternehmen geht es dabei aber vor allem um die Dämpfung des Betriebskostenanstiegs, und dadurch um eine Verbesserung der Vermietbarkeit ihrer Wohnungen. Das wird nur dann erreicht, wenn die Investitionen möglichst effizient sind und positive Auswirkungen nicht durch zu große Mietsteigerungen aufgezehrt werden", führte Burkardt aus. Die Berliner BBU-Mitgliedsunternehmen hätten seit 1991 über sieben Milliarden Euro in die energetische Modernisierung ihrer Wohnungen investiert.

Unter dem Dach des BBU sind 365 Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften der Länder Berlin und Brandenburg vereint. Die BBU-Mitgliedsunternehmen bewirtschaften gut 1,1 Millionen Wohnungen. Das sind über 40 Prozent aller Mietwohnungen in Berlin und fast 50 Prozent der Mietwohnungen im Land Brandenburg.

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