Sonntag, 04. Dezember 2016


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Erfolg der Hochschulmedizin ist auch "eine Frage der Kultur"

Jahresbericht 2014 des Uniklinikums ist erschienen / Deutliche Zuwächse bei Patientenzahl und Fallschwere / Betriebsergebnis vor Abschreibungen bleibt positiv

(lifePR) (Dresden, ) Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurück. Wiederum hat die Dresdner Hochschulmedizin mehr Patienten sowohl stationär, teilstationär und ambulant behandelt als im Vorjahr. Von den erweiterten Kapazitäten profitierten vor allem besonders schwer kranke Patienten, die eine hochspezialisierte Therapie benötigen. Diese Veränderungen haben zum Anstieg der durchschnittlichen Fallschwere - dem Case Mix Index (CMI) - geführt, die von 1,399 im Jahr 2013 auf 1,422 in 2014 anstieg. Bei den Patientenzahlen verzeichnete das Klinikum ein Plus von knapp fünf Prozent: 2014 waren es insgesamt knapp 230.000 Fälle. Die Leistungsfähigkeit der Dresdner Hochschulmedizin wäre ohne die vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Uniklinikums, seiner Töchterunternehmen und der Medizinischen Fakultät nicht möglich. Menschen aus 73 Nationen arbeiten mit großem Engagement für das Wohl der Patienten und für den medizinischen Fortschritt. Um hier ein Zeichen zu setzen, dass nicht die Herkunft entscheidend ist, sondern die Werte und Fähigkeiten jedes einzelnen Mitarbeiters, stellt der Jahresbericht 2014 des Universitätsklinikums unter dem Titel "Eine Frage der Kultur" sieben Persönlichkeiten aus der über 6.000 köpfigen Belegschaft vor, die den Geist der Dresdner Hochschulmedizin verkörpern.

"Nur in einem offenen, weltläufigen Dresden kann weiterhin eine exzellente Hochschulmedizin gedeihen", sagen Prof. Michael Albrecht und Wilfried Winzer im Epilog des Jahresberichts 2014. Der Medizinische und der Kaufmännische Vorstand beziehen damit klar Position: "Die ungemein erfolgreiche Entwicklung von Klinikum und Fakultät, durch die wir in zwei Jahrzehnten zu einem der anerkanntesten Standorte für Krankenversorgung, Forschung und Lehre gewachsen sind, wäre ohne das Engagement von Menschen aus 73 Nationen nicht möglich gewesen." Deshalb zeigt der Jahresbericht 2014 in sieben Porträts, dass nicht die Herkunft eines Menschen entscheidend ist, sondern die Werte, die er verkörpert. Dies sind vor allem unversiegbare Neugier, Schaffenskraft und die Bereitschaft, Grenzen zu überschreiten. Maßstab für diese Werte ist der Namenspatron des Universitätsklinikums, dem ebenfalls ein Porträt des Jahresberichts gewidmet ist: Carl Gustav Carus - einer der letzten Universalgelehrten, der nicht nur als Mediziner und Naturforscher brillierte, sondern auch mit seiner Kunst und Korrespondenz bleibende Spuren hinterließ. "Dresden, mit seiner einmaligen, wirtschaftlich starken Forschungslandschaft, braucht auch heute Menschen seines Schlags", betonen beide Vorstände.

Eine stabile wirtschaftliche Basis ist Voraussetzung dafür, um weiterhin herausragendes in Krankenversorgung, Forschung und Lehre zu leisten. Auch darüber informiert der Jahresbericht. Ungeachtet des weiterhin schwierigen Umfeldes vor allem für die deutschen Uniklinika und Krankenhäuser der Maximalversorgung verzeichnete das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus beim Betriebsergebnis ein positives Saldo in Höhe von 436 Tsd. Euro. Aufgrund des zunehmenden Anteils an zukunftsorientierten Eigeninvestitionen erhöhen sich die Abschreibungen weiter, so dass das Gesamtergebnis ein Minus von vier Millionen Euro aufweist. Beliefen sich die Abschreibungen im Jahr 2013 noch auf vier Millionen Euro, so waren es im vergangenen Jahr bereits 4,2 Millionen. Die anwachsenden Personal- und Sachkosten steigen stärker an als die von den Krankenkassen gezahlten Vergütungen. Zwischen 2009 und 2014 sind zum Beispiel die Personalkosten des Universitätsklinikums um 33,7 Prozent und die Sachkosten um 27,0 Prozent gestiegen, die Erlöse dagegen nur um 26,2 Prozent. Diese Entwicklung schlägt sich auch im Betriebsergebnis nieder, das von 2009 bis 2014 um 11,5 Prozent gesunken ist. "Mit diesen bisher positiven Ergebnissen aus dem Krankenhausbetrieb ließen sich bisher die steigenden Abschreibungen ausgleichen. Dies war im abgelaufenen Jahr nicht mehr möglich", sagt Wilfried Winzer, Kaufmännischer Vorstand des Dresdner Uniklinikums. Gerade bei den Tarifsteigerungen im Personalbereich oder den Energiekosten beim Sachaufwand hat das Universitätsklinikum keinen oder einen nur sehr geringen Einfluss. Bei den alljährlichen Verhandlungen mit den Kostenträgern spielt diese Problematik in der Regel keine Rolle. Die ausgehandelten Zuwächse resultieren stattdessen aus Veränderungen bei Art, Gesamtzahl und Schwere der vereinbarten Behandlungsfälle.

Im Vergleich mit anderen deutschen Universitätsklinika kann die Dresdner Hochschulmedizin dank des positiven Betriebsergebnisses vor den investitionsbedingten Abschreibungen auch im abgelaufenen Jahr ein überdurchschnittliches Ergebnis erzielen. "Der moderate Anstieg der Behandlungsfälle zeigt uns, dass Patienten mit schweren gesundheitlichen Problemen zunehmend auf das Dresdner Uniklinikum setzen. So kommen immer mehr Menschen aus ganz Deutschland nach Dresden, um sich hier behandeln zu lassen", sagt Prof. Albrecht. Dies schlägt sich auch in den Kennzahlen zur durchschnittlichen Fallschwere - dem Case Mix Index (CMI) - nieder, die von 1,399 im Jahr 2013 auf 1,422 in 2014 anstieg.

Weitere Informationen
www.uniklinikum-dresden.de/de/das-klinikum/jahresberichte

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