Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Die Universität Rostock als einzige Hochschule aus Mecklenburg-Vorpommern erfolgreich beim Professorinnenprogramm

(lifePR) (Rostock, ) Am 3. September 2008 gab das Bundesministerium für Bildung und Forschung(BMBF) die 79 erfolgreich begutachteten Hochschulen bekannt, welche mit ihren Gleichstellungskonzepten die Eintrittskarte für eine Förderung im Rahmen des Professorinnenprogramms des BMBF erhalten haben.

Insgesamt 113 Hochschulen, das sind rund ein Drittel aller deutschen Hochschulen, haben sich mit ihren Gleichstellungskonzepten auf die erste Ausschreibung des von der Bundesregierung gemeinsam mit den Ländern aufgelegten Professorinnenprogramms beworben. 79 Hochschulen haben sich mit ihren Gleichstellungskonzepten durchgesetzt. Damit sollen in der ersten Runde nun bundesweit bis zu 140 Stellen für hoch qualifizierte Spitzenforscherinnen gefördert werden, darunter zwei an der Universität Rostock.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierte und von Bund und Ländern gemeinsam finanzierte Programm unterstützt deutsche Hochschulen dabei, langfristige Perspektiven für hoch qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen zu schaffen. Die Förderung der Berufung von Professorinnen an den erfolgreichen Hochschulen bewirkt eine nachhaltige Erhöhung der Anzahl von Wissenschaftlerinnen in Spitzenpositionen. "Mit dem Professorinnenprogramm bringen wir mehr exzellente Forscherinnen an die Spitze. Junge Frauen erhalten so Vorbilder und Motivation für ihre Wissenschaftskarrieren - weibliche Talente in Gestaltungspositionen geben Forschung und Entwicklung neue Impulse!", betont Bundesbildungsministerin Annette Schavan.

Zunächst beurteilten die externen Gutachterinnen und Gutachter die eingereichten Gleichstellungskonzepte. Nur Hochschulen mit durchgängigen und verbindlichen, chancengerechten Strukturen sind erfolgreich begutachtet worden. Hierin liegt die beabsichtigte, nachhaltige Verbesserung der Karriereaussichten für Wissenschaftlerinnen. Im nächsten Schritt erhalten diese positiv bewerteten Hochschulen nach erfolgter Berufung eine Förderung von bis zu drei Professorinnenstellen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Länder stellen zusammen für das Programm 150 Millionen Euro zur Verfügung. Gefördert wird damit die Anschubfinanzierung für fünf Jahre für - vornehmlich vorgezogene - Berufungen von Frauen auf unbefristete W2- und W3-Professuren. Aber auch die Finanzierung von Berufungen auf eine freie Professur ist möglich. Je Berufung und Jahr liegt die Fördersumme bei bis zu 150.000 Euro, die zur Hälfte vom BMBF und vom jeweiligen Sitzland der Antrag stellenden Hochschule getragen werden. Das Besondere an dem Professorinnenprogramm ist, dass die Förderung die positive Begutachtung eines Gleichstellungskonzeptes der sich bewerbenden Hochschule voraussetzt. Die Begutachtung erfolgt durch ein unabhängiges Expertengremium, das sich aus herausragenden Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Forschung und Hochschulmanagement zusammensetzt.

Mit dem positiven Ergebnis der Begutachtung kann nun die Universität Rostock zwei Wissenschaftlerinnen auf Professorenstellen vorzeitig berufen und über fünf Jahre vom BMBF fördern lassen. Die anteilige Landesfinanzierung wurde leider vom Landtag in Schwerin aufgrund des bereits verabschiedeten Doppelhaushaltes 2008/2009 abgelehnt, soll aber durch zusätzliche Zielvereinbarungen zwischen der Universität Rostock und dem Bildungsministerium doch noch möglich gemacht werden.

Dr. Nina Gaßmann

Referatsleiterin
Personal- und Organisationsentwicklung
Dezernat Personal und Personalentwicklung Universität Rostock
D-18051 Rostock
Tel.: +49 (0)381 498 12 76
Fax: +49 (0)381 498 12 94
E-Mail: nina.gassmann@uni-rostock.de

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