Samstag, 10. Dezember 2016


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"Blendende Aussichten für nächste Physiker-Generation"

Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik in Oldenburg

(lifePR) (Oldenburg, ) Die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Physik ist mit ihrer 39. Jahrestagung gerne nach Oldenburg gekommen, denn hier ist nicht nur ein attraktiver Studiengang der Medizin-Physik beheimatet, sondern hier werden neben der klassischen Medizinischen Strahlenphysik auch relativ junge Disziplinen wie Hörforschung und Medizin-Robotik betrieben. Das Hörsaalzentrum der Universität bietet zudem ideale Bedingungen für unsere Jahrestagung mit ihrer großen Industrie-Ausstellung", erklärte die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik (DGMP), PD Dr. Sibylle Ziegler (München), anlässlich der Tagungseröffnung.

Rund 400 Medizin-PhysikerInnen aus dem In- und Ausland sind der Einladung der DGMP und des Tagungspräsidenten Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier gefolgt. "Immer wenn in der Medizin Bilder gemacht werden, Patienten mit Strahlen behandelt werden müssen oder wenn besonders aufwändige Techniken, wie z. B. Laser-Behandlungen eingesetzt werden, ist auch Physik im Spiel", erklärte Kollmeier, der als Physiker und Arzt die Abteilung Medizinische Physik der Universität Oldenburg leitet. Ein zentrales Element der Tagung sei daher die Vorstellung und Diskussion neuer physikalisch-technischer Forschungsergebnisse, wie z. B. Bilder von der Funktionsweise des Gehirns oder neuartige Strahlenarten für die Krebs-Therapie.

Die medizinische Bildgebung war bereits zwei Wochen vor Tagungsbeginn ein großes Thema in Oldenburg. Prof. Dr. Björn Poppe, Medizin-Strahlenphysiker der Universität und des Pius-Hospitals, erklärte in seiner KinderUni-Vorlesung am 27. August 2008 knapp 1.000 gespannt lauschenden Kindern "Wie das Unsichtbare sichtbar gemacht wird". "Neben der fachlichen Diskussion im Kollegenkreis ist es uns ein besonderes Anliegen, zukünftige Studierende für die Medizinische Physik zu begeistern", so Poppe über die Aktion im Vorfeld der Tagung, zu der auch eine Ausstellung mit Kernspinsimulator und Ultraschallgerät auf der Aktionsfläche des Modehauses Leffers in der Oldenburger Innenstadt gehörte. "Aufgrund der geringen Studienanfängerzahl in Physik suchen die Kliniken schon heute händeringend nach qualifizierten Medizin-Physikern", ergänzte Kollmeier, der auf die blendenden Karriereaussichten für die kommende Physiker-Generation schon mit der Initiative "Physik in Oldenburg - Studieren in der Übermorgenstadt" hingewiesen hatte.

Einer der Höhepunkte der DGMP-Tagung ist der öffentliche Vortrag des Direktors des Fraunhofer-Instituts in Ilmenau, Prof. Dr. Karlheinz Brandenburg, der zugleich einer der "Väter" der MP3-Codierung ist. Er spricht am Donnerstag, 11. September 2008, 19.00 Uhr, im Hörsaalzentrum (A14) zum Thema "Gehör und Audiotechnik: Eine Reise von MP3 zum Kino des 21. Jahrhunderts". Damit werde auch die Ansiedlung der neuen Fraunhofer-Projektgruppe für Hör-, Sprach- und Audiotechnologie in Oldenburg als Zweigstelle des Ilmenauer Instituts für digitale Medientechnologie gewürdigt, sagte Kollmeier. "Wir sind froh und stolz, dass der Träger des Deutschen Zukunftspreises Karlheinz Brandenburg mit seinem Vortrag in Oldenburg sowohl der Tagung und dem Filmfest internationalen Glanz verleiht, als auch mit seinem Engagement dazu beiträgt, für die neue Oldenburger Einrichtung eine starke Allianz zwischen Audiosystemen und Hörgeräten der Zukunft zu schmieden".

Infos:

http://medi.uni-oldenburg.de
http://www.dgmp2008.de
http://www.physik-studieren-in-oldenburg.de

Universität Oldenburg

Mit ihrer Namensgebung nach Carl von Ossietzky hat die Oldenburger Universität unterstrichen, dass Wissenschaft gegenüber der Gesellschaft Verantwortung trägt und sich dem öffentlichen Diskurs stellen muss. Diesem Anspruch fühlt sie sich nach wie vor verpflichtet. Die Universität Oldenburg ist eine junge Hochschule, die seit ihrer Gründung 1973 dazu beiträgt, der Nordwestregion wirtschaftliche und kulturelle Impulse zu geben. Die Stärkung der Wissenschaftsregion ist auch erklärtes Ziel der engen Kooperation mit der Universität Bremen.
Wissenschaftliche Spitzenleistungen und herausragende Lehre – beides zu vereinbaren und auszubauen, ist der Auftrag der kommenden Jahre. Das Fundament dafür ist gelegt: International sichtbare und interdisziplinäre Forschung, gezielte Nachwuchsförderung und die vollständige Umstellung auf Bachelor- und Master-Studiengänge.

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