Montag, 05. Dezember 2016


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Leipziger Medizinstudierenden sind Spitze - Leipzig schlägt alle deutschen Medizinfakultäten im Bestehen des "Hammerexamens"

(lifePR) (Leipzig, ) Nach den großen Erfolgen in der Forschung wartet die Medizinische Fakultät der Universität Leipzig jetzt im deutschlandweiten Prüfungsvergleich mit einem neuen Superlativ auf: Dem 1. Platz im Bestehen des "Hammerexamens". 98,2 Prozent der Leipziger Medizinstudenten, die zum schriftlichen Teil des 2. Abschnitts der Ärztlichen Prüfung antreten, bestehen das Examen.

Beim sogenannten "Hammerexamen" der Medizinstudenten - das ist der bundesweit durchgeführte schriftliche Teil des zweiten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung (M2) - liegt die Medizinische Fakultät der Universität Leipzig im Herbst 2009 deutschlandweit mit Abstand auf Platz 1. 98,2 Prozent der Studierenden bestehen in Leipzig das "Hammerexamen". Die Zahlen wurden jetzt vom Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP), das die Prüfungen zentral organisiert, herausgegeben. Die Zahlen sind über die Homepage des IMPP abrufbar.

"Das bedeutet quasi, dass fast jeder, der hier in Leipzig studiert hat und zum schriftlichen Staatsexamen antritt, diese Prüfung auch besteht.", sagt Prof. Dr. Christoph Baerwald, Studiendekan der Medizinischen Fakultät. "Dabei haben fast alle das Studium in der Regelstudienzeit geschafft." Die besondere Leistung der Leipziger wird vor allem dann deutlich, wenn man weiß, dass es eine Reihe anderer Medizinfakultäten gibt, an denen fast jeder 5. Studierende durchfiel. Ich freue mich daher sehr, dass wir am 18. Dezember fast allen unsere Medizinstudierenden des letzten Semesters in unserer Exmatrikulationsfeier zu ihrem Erfolg gratulieren und dabei auch erstmals Lehrpreise für unsere besten Dozenten vergeben können.

Für Dekan Prof. Dr. Joachim Thiery ist dieses Ergebnis auch Folge einer langfristigen Fakultätsstrategie. "Wir haben in den letzten Jahren alle viel Zeit und Kraft investiert, um in unseren Studierenden früh klinisches Interesse für den einzelnen Patienten, aber auch für die Grundlagenwissenschaften der Medizin zu wecken. Durch praxisnahen Kleingruppenunterricht am Krankenbett und wiederholte Schulung ärztlichen Denkens, zum Beispiel in problemorientierten Kursprogrammen (POL), haben wir eine Studierende und Lehrer prägende Kultur des Lehrens und Lernens etabliert. So hat unsere Fakultät gemeinsam mit Kollegen der Ludwig Maximilians Universität München bereits weit über 400 künftige Privatdozenten und Professoren/Professorinnen speziell für die Lehre im Leipziger Medizinstudium trainiert. Dies beginnt sich jetzt auszuzahlen", so Prof. Thiery. "Zusammen mit hervorragenden Forschungsleistungen, die sich u. a. in der rasant steigenden Zahl von Großforschungsprogrammen und exzellenten Publikationsleistungen mit hohem Impactfaktor manifestieren, ist das Ausdruck des großen Leistungsvermögens unserer Fakultät, auf das wir alle wirklich stolz sein können. Spitzenleistungen in der Forschung müssen immer auch mit größten Anstrengungen in der Lehre zusammengehen, nur so können wir eine wettbewerbsfähige Zukunft für die Medizinische Wissenschaft und die Arztausbildung erreichen. "

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