Mittwoch, 07. Dezember 2016


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Frauen haben weniger Interesse an Altersvorsorge als Männer

Bedeutung der privaten Altersvorsorge nimmt zu / Männer befassen sich stärker mit Altersvorsorge als Frauen / Wenig Riester-Verträge in unteren Einkommensschichten

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Das Thema Altersvorsorge gewinnt bei deutschen Anlegern wieder an Bedeutung: 75 Prozent halten es für wichtig, sich mit dem Thema zu beschäftigen (Vorquartal 72 Prozent). Damit liegt der Anteil fast wieder auf dem Niveau wie vor der Finanzmarktkrise. Im zweiten Quartal 2008 waren es noch 77 Prozent, die es für notwendig hielten, sich mit privater Altersvorsorge zu befassen. Danach war der Anteil bis zum dritten Quartal 2009 stetig gesunken. Gefragt nach der Praxis gaben 72 Prozent an, sie hätten sich bereits stark oder sehr stark mit ihren Möglichkeiten auseinandergesetzt (Vorquartal 71 Prozent). Das geht aus einer Umfrage von Union Investment zum Anlegerverhalten bei der Altersvorsorge im ersten Quartal 2010 hervor (Grafiken und Zahlen hier).

Männer setzen sich stärker mit Altersvorsorge auseinander als Frauen

Auffällig sind die Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während Altersvorsorge für Männer wichtiger wird - 79 Prozent halten das Thema für bedeutend (Vorquartal 68 Prozent) - ist bei Frauen eine rückläufige Tendenz zu erkennen. Hier ist der Anteil derjenigen, die es für notwendig halten, sich der Angelegenheit zuzuwenden, von 78 Prozent in der letzten Erhebung auf nun 70 Prozent gesunken. In der Praxis ist die Differenz noch größer: Von den befragten Männern haben sich bereits 77 Prozent intensiv mit ihren Möglichkeiten bei der Altersvorsorge auseinandergesetzt. Bei den Frauen ist der Anteil mit 62 Prozent deutlich geringer. Eine bedenkliche Entwicklung, findet Hans Joachim Reinke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von Union Investment: "Private Altersvorsorge ist für Frauen besonders wichtig, da sie aufgrund von Erziehungszeiten im Durchschnitt nicht so lange erwerbstätig sind und oftmals weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen. Dementsprechend zahlen sie auch weniger Geld in die gesetzliche Rentenversicherung ein."

Riester-Abschlüsse bei niedrigen Einkommen unterdurchschnittlich

Neben dem Geschlecht spielt auch die Höhe des Einkommens der Befragten eine große Rolle bei dem Thema Altersvorsorge. Je höher das Netto-Haushaltseinkommen ist, desto stärker befassen sich die Anleger mit ihrer Altersvorsorge: Während sich 84 Prozent der Anleger mit einem Einkommen von über 3.100 Euro intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt haben, liegt der Anteil bei den Befragten mit einem Einkommen von unter 1.300 Euro nur bei 53 Prozent. Diese Ergebnisse spiegeln sich auch in den Abschlüssen der Riester-Verträge wider: Mit 31 Prozent hat nicht einmal jeder Dritte, der über ein Einkommen von weniger als 1.300 Euro verfügt, einen Riester-Sparplan abgeschlossen. Damit liegt der Anteil unter dem Durchschnitt von 40 Prozent bei allen Befragten. Als Hauptargument führen die Befragten mit niedrigen Einkommen an, sie hätten zu wenig Geld. 42 Prozent dieser Gruppe nennen diese Begründung, im Durchschnitt sind es lediglich 13 Prozent der Befragten. "Dabei ist der finanzielle Aufwand insbesondere für Geringverdiener sehr niedrig", so Reinke. "Für nur 60 Euro im Jahr, also umgerechnet eine Tankfüllung, bekommt ein Sparer bereits die volle staatliche Förderung."

Seit Mitte 2007 lässt Union Investment durch das Marktforschungsinstitut Forsa quartalsweise eine Erhebung zum Thema Altersvorsorge durchführen. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen. Die aktuelle Befragung für das erste Quartal 2010 fand in der Zeit vom 1. bis zum 10. Februar 2010 statt.

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