Mittwoch, 07. Dezember 2016


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TRILUX bringt "Neues Licht" auf den Äther

(lifePR) (Arnsberg, ) Steht man vor dem Gebäude, lässt man unweigerlich den Blick zuerst die 24 Stockwerke zum Dach in die Höhe schweifen. Der nächste, beinah ungläubige Blick gilt dem schmalen, zweigeschossigen Unterbau, in das das Gebäude des Deutschlandradios in Köln "gesteckt" zu sein scheint.

Es ist ein Gebäude aus einer anderen Zeit. Es wurde 1978 nach den Entwürfen des Architekten Johannes Gerhard Weber, der unter anderem auch verantwortlich für die Architektur des Münchner "Atomeis" oder der Hamburger Staatsoper war, errichtet. Der Baustil rühmt sich einer gewissen Zeitlosigkeit - nicht jedoch das Innenleben. 30 bewegte Jahre begleitete das Deutschlandradio von hier aus rund um die Uhr das Weltgeschehen. Ein Zweckbau im Dauerbetrieb. Das hinterlässt Spuren. Nicht nur die für das "Radiomachen" notwendige Technologie kommt in die Jahre. Auch Lüftungs-, Brandschutz und Beleuchtungsanlagen bedürfen nach fast 30 Jahren einer Modernisierung. Seit 2000 und noch bis 2011 wird das Gebäude umfassend saniert: Das Ganze bei laufendem Betrieb, Stockwerk für Stockwerk. Das Deutschlandradio sendet 24 Stunden, 365 Tage im Jahr. Entsprechend aufwändig gestaltet sich die Sanierung bei laufendem Sendebetrieb.

Besonderer Wert wurde bei der Modernisierung auch auf die Einrichtung energieeffizienter Beleuchtungssysteme gelegt: "Es wurden ausschließlich Leuchten mit T5-Lampen eingesetzt", erklärt Alexander Müller. Er und sein Team von der Kölner IKH Ingenieurgesellschaft waren auch für die Planung und Installation der neuen Beleuchtungsanlage zuständig: "Zusätzlich haben wir nur Leuchten eingesetzt, die dank elektronischer Vorschaltgeräte ebenfalls für einen Senkung des Stromverbrauchs sorgen", so Müller.

Auch die Bauweise der Studios, entsprechen im "Urzustand" dem Stand der damaligen Technik: Die Studios sind in einem 'Room in Room'-System errichtet worden. Umso wichtiger ist eine vernünftige Beleuchtungsanlage. Rund 200 Leuchten hat TRILUX im ersten Teil der Renovierung in dem Gebäude installiert. Beim Deutschlandradio legte man dabei besonderen Wert auf eine hohe Flexibilität des Beleuchtungssystems. Aus diesem Grund griffen die Verantwortlichen auf das Rohrschienensystem T-200 zurück. Durch die Breite des integrierbaren Portfolios passt sich dieses System ideal an die räumlichen und architektonischen Gegebenheiten an. Das muss auch so sein, schließlich arbeiten in Köln 350 feste und zusätzlich zahlreiche freie Mitarbeiter. In den Räumen müssen die unterschiedlichsten Arbeiten erledigt werden. Ob Nachrichtenauslese im Newsroom, Redaktionssitzung im Konferenzraum, Tonträgerproduktion im Studio oder Live-Kommentar im Sprecherraum, die technische Ausstattung des legendären Radiosenders ermöglicht die Produktion sämtlicher Genres, die über den Äther geschickt werden. "Wir sind in unseren Räumen sogar in der Lage, Produktion von allerhöchster Klangqualität aufzunehmen", so Rudolf Sommersberg von der Betriebsverwaltung. Schmuckstück und eine echte Rarität für Radiostationen ist der hauseigene Kammermusiksaal. Auch hier wird die Beleuchtungsanlage modernisiert und auch hier kommen mit dem Lichtband E-Line TRILUX-Produkte zum Einsatz. Dabei bedarf es speziell in diesem Raum der Beachtung einiger Besonderheiten: bei Konzerten beispielsweise ist die Beleuchtung des Zuschauerraums unerwünscht, lediglich der Bühnenbereich muss ausgeleuchtet werden. Stehen im Kammermusiksaal jedoch Tonaufnahmen an, wird der gesamte Raum ausgeleuchtet. Auch hierbei hilft die hohe Varianz des TRILUX-Systems und ermöglicht eine Beleuchtung, die sich den Anforderungen, die an den Raum gestellt werden, individuell anpassen lässt.

Quasi das I-Tüpfelchen auf der Beleuchtungsinstallation und auch dem Deutschlandradio in Köln ist die Außenanstrahlung der Gebäudespitze. Mit acht starken Lumena 400 Strahlern wird der oberste Teil der Radiostation angestrahlt. Weithin sichtbar wird somit nicht nur des Kölner Funkhauses des Deutschlandradios. Auch das Logo des seit mehr als 40 Jahren ausgestrahlten Programms "Deutschlandfunk" strahlt so in die Nacht der Rheinmetropole.

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