Samstag, 10. Dezember 2016


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Malu Dreyer gibt Startschuss für die Fairtrade-School Kampagne in Rheinland Pfalz

Max-Planck-Gymnasium Trier erhält den Titel "Fairtrade-School"

(lifePR) (Trier, ) Ein Zeugnis mit Bestnoten für Fairen Handel. Das überreichte Ministerpräsidentin Malu Dreyer heute dem Max Planck Gymnasium in Trier: Für ihr Engagement erhielt die Schule den Titel Fairtrade-School. "Nachhaltigkeit und gerechter Welthandel sind große politische Themen. Hier am Max-Planck-Gymnasium zeigt die Schulgemeinschaft eindrücklich, dass wir alle einen positiven Beitrag zu einer besseren, gerechteren Welt leisten können. Was an Fairtrade-Schools geleistet wird, hat Vorbildfunktion über den Schulhof hinaus", so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Im Zuge der Auszeichnung gab die Ministerpräsidentin den offiziellen Startschuss für die Kampagne in Rheinland Pfalz. Bundesweit gibt es 129 ausgezeichnete Fairtrade-Schools, weitere 150 haben sich auf den Weg gemacht und arbeiten daran, die Kriterien für den Titel zu erfüllen.

Der Blick über den Pausenhof hinaus in die Welt

"Fairtrade sensibilisiert für die Verbesserung der Lebensverhältnisse in unserer Einen Welt, an der unsere Schülerinnen und Schüler aktiv mitwirken", sagte Schulleiter Armin Huber. "Mehrere Fächer arbeiten gemeinsam mit unseren Schülerinnen und Schülern für den fairen Handel, für eine gerechtere Welt." Die Aktivitäten zum Thema Fairer Handel am Max-Planck-Gymnasium sind vielfältig. So organisierten die Schülerinnen und Schüler bei der Auszeichnungsfeier eine Upcycling- Modenschau, führten eine Szenenmontage zum Thema Schokolade vor und berichteten vom Engagement ihrer Schule für philippinische Fair Trade Kooperativen. Mit der Auszeichnung des MPG in Trier startete die Kampagne Fairtrade-Schools jetzt offiziell in Rheinland Pfalz. Die Schirmherrschaft übernimmt Vera Reiß, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur.

Mit Fairtrade-Kompass auf Kurs zum Titel

Schulen, die den Titel "Fairtrade-School" erreichen wollen, müssen fünf Kriterien erfüllen: Im Fairtrade-Schulteam werden Ideen gesammelt, wo und wie mehr "Fairness" in den Schulalltag einfließen kann. Die Aktionen werden im Fairtrade-Kompass festgehalten, an dem sich die Schule auf ihrem Weg zum Titel orientiert. Dann kann es losgehen: "Es gibt viele Bereiche in der Schule, in denen man auf fair gehandelte Produkte umstellen kann und der Faire Handel Thema wird, ob in der Schulkantine, im Unterricht oder bei kreativen Gemeinschaftsaktionen", sagte Maike Schliebs, Leiterin der Kampagne bei TransFair e.V. "So bleibt Fairtrade im Schulalltag keine Eintagsfliege, sondern die Idee findet immer mehr Verbreitung."

Was hinter den Produkten steckt

Rund 1,5 Millionen Kleinbauern und Arbeiter in 74 Ländern bauen Produkte wie Kakao, Kaffee, Bananen oder Reis unter Fairtrade-Bedingungen an. Fairtrade ermöglicht ihnen stabile Preise für ihre Rohstoffe, eine zusätzliche Prämie für Gemeinschaftsprojekte und langfristig bessere Arbeits- und Lebensbedingungen. Die TransFair-Kampagne Fairtrade-Schools setzt sich für mehr Bewusstsein für nachhaltigen Konsum und Fairen Handel an Schulen ein und wurde 2014 von der Deutschen UNESCO-Kommission als "offizielles Projekt der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet.

Mehr Infos unter www.fairtrade-schools.de

TransFair Verein zur Förderung des Fairen Handels mit der "Dritten Welt" e.V.

Der Verein TransFair e.V. wurde 1992 mit dem Ziel gegründet, benachteiligte Produzentengruppen in Entwicklungsländern zu unterstützen. Als unabhängige Organisation handelt TransFair e. V. nicht selbst mit Waren, sondern vergibt das Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte und fördert das Bewusstsein für einen nachhaltigen Konsum. Produkte mit dem Fairtrade-Siegel gibt es bundesweit in 42.000 Geschäften. Über 20.000 gastronomische Betriebe schenken Fairtrade-Kaffee und -Kakao aus. www.fairtrade-deutschland.de

TransFair gehört zum internationalen Verbund Fairtrade International e.V., in dem Initiativen aus 30 Ländern und die drei kontinentalen Produzentennetzwerke zusammengeschlossen sind. www.fairtrade.net Die Akteure der Lieferkette werden regelmäßig von FLOCERT GmbH kontrolliert. Die Gesellschaft arbeitet mit einem unabhängigen und weltweit konsistenten Zertifizierungssystem nach den Anforderungen der Akkreditierungsnorm ISO 17065. www.flo-cert.net

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