Montag, 23. Januar 2017


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Die Jagd nach Edelmetall

(lifePR) (Urmitz, ) Bei den Olympischen Spielen in Peking sammeln die Sportler schon fleißig Medaillen. Die Mountainbike-Olympioniken müssen sich allerdings noch ein bisschen in Geduld üben. Erst in gut einer Woche (22.08. Damen/23.08 Herren) ist für die Stollenpiloten die Jagd nach dem begehrten Edelmetall eröffnet. Seit einigen Tagen ist Irina Kalentieva schon in Asien. Die Russin vom Team Topeak-Ergon hat sich in einem kleinen Ort, drei Autostunden vom Olympiageschehen, einquartiert. "Ich habe hier bessere Trainingsmöglichkeiten und auch ein bisschen mehr Ruhe, um mich auf das Rennen vorzubereiten", sagt die Weltmeisterin von 2007.

Weniger Smog, aber auch die höheren Temperaturen als in Beijing waren für Kalentieva ausschlaggebend bei der Wahl des kleinen Dörfchens. "Ich trainiere lieber bei heißeren Temperaturen, um dann bei kühleren Bedingungen das Rennen zu fahren", verrät die Vize-Europameisterin. Mit der Zeitverschiebung hatte Kalentieva keinerlei Probleme. "Ich schaue, dass ich genügend Erholungsphasen habe. Bisher klappt das super und ich fühle mich sehr gut", so die achtmalige russische Landesmeisterin.

Nach Athen 2004 steht nun die zweite Teilnahme bei den Olympischen Spielen für die 30-Jährige auf dem Programm. Auch wenn die Konkurrenz, grade aus dem chinesischen Lager, sehr stark ist, wäre ein Platz unter den ersten Drei ein Riesenerfolg. "Eine Medaille zu holen, wäre ein Traum", erzählt Kalentieva.

Um eine Medaille geht es bei Teamkollege Wolfram Kurschat hingegen nicht. Der Neustädter möchte einfach nur das Rennen seines Lebens fahren und dann abrechnen. "Ich werde alles geben. Das letzte aus mir rausholen. Aber überhaupt dabei zu sein, ist eine Ehre und Erfolg", sagt der zweimalige Deutsche Meister.

Um bei den Sommerspielen am Start zu stehen, hat der Neustädter alles untergeordnet. Mit seinen anderen vier deutschen Mitstreitern wohnt Kurschat in Hakuba. Auch dort weht noch ein Olympia-Duft über dem Ort. 1998 gingen in Hakuba die Winterspiele über die Bühne. "Man merkt, dass hier große Sportveranstaltungen stattgefunden haben. Der Flair ist noch da", so der 33-Jährige. Und genau diese Atmosphäre beflügelt Kurschat. "Die Motivation ist fast noch mal doppelt so hoch."

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