Samstag, 03. Dezember 2016


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Verfeinerte Töne

Das achte Zermatt Unplugged- rundum gelungen

(lifePR) (Zermatt, ) Das achte Zermatt Unplugged ist Geschichte. Die Faszination des Akustik- Festivals bei Künstlern, Publikum und Gastgebern wächst, die Ansprüche steigen. Hinter den Kulissen feilen die Verantwortlichen weiter an der Qualität eines Festivals mit Ecken und Kanten.

Einen Steinway & Son für Melissa Etheridge, Schneesturm auf Gandegg und ein Ricola für Anastacia: Ganz gleich, ob der Produktionsverantwortliche und Festivalmitbegründer Marco Godat, der Hüttenwart und Heroism-Award-Preisträger Richi Lehner, Gastgeber der Ronnie Scott's All Stars, oder der Weltstar Anastacia wirken: Am Zermatt Unplugged, zivilisatorische Aussenstation inmitten 38 Viertausender, ist nichts selbstverständlich, die Bedingungen eines Akustik- Festivals in der Höhe sind aussergewöhnlich und herausfordernd.

Performances mitreissend, mit Ecken und Kanten
"Wollen wir doch mal sehen, wie das Unplugged-Publikum so ist", kokettierte Patricia Kaas. Vier Tage hatte sie für das Akustik-Set geprobt, war sehr neugierig auf Zermatt und sein Festival, blieb fast die ganze Woche. Ihr Konzert gehörte wie jenes von Melissa Etheridge, die solo auf der Bühne stand und multiinstrumental ihre eigene Band war, zu den Höhepunkten des Festivals. James Blunt merkte man seine Erschöpfung nach 18 Monaten Welttournee erstaunlicherweise überhaupt nicht an. Sein energiereiches Konzert war eines von diesen, in denen sich das Rundzelt in ein Lichtermeer verwandelte. "Ich hab euch ja noch gar nicht gesehen!" Fran Healy, Leadsänger von Travis - das Licht erhellt nach einigen Songs kurz das gesamte Zelt - nimmt die komplett besetzten äussersten Sektionen der Besuchertribünen etwas verspätet wahr. Jede Band hat ihren eigenen Film am Laufen: Travis kommen direkt von der Produktion ihres achten Studium-Albums und wissen nicht wie ihnen geschieht: Lawinensprengung? Matterhorn?

Am Akustik Set begeistern dann die unplugged routinierten Profis wie Gabrielle und Hendrix Ackle an der Sunnegga Session. Ackle nimmt die Konzertbesucher mit seinen "Logbuch"-Songs vollkommen für sich ein, obwohl er selbst glaubt, nicht von dieser Welt zu sein, hier, im Gebirge: "Ich werde dann gelegentlich mit euch in Kontakt treten." Und wie! Oder Sina, die grosse Walliser Künstlerin, die am Festival mit James Gruntz und Adrian Stern als Special Guests auftrat. Oder Starsailor, die mit Gast Rea Garvey besser spielten denn je. Oder Philipp Poisel, der die Konzertbesucher mit Special Guest Max Herre auf "Wolke 7" katapultiert. Er bleibt noch bis nächste Woche in Zermatt.

Das Festivalpublikum liebt auch die Ecken und Kanten der Unplugged-Performances: Wenn sich die Akustik-Gitarre des Travis-Leadsängers nicht richtig einstöpseln lassen will oder Anastacia kurz die Stimme versagt- was eindeutig dem Höhenphänomen zuzuschreiben war, denn Anastacia war schon am nächsten Tag vollends regeneriert und übrigens: Ihre Songs klangen unplugged aufregend anders.

New Talents, Aushängeschild des Festivals
Ausserhalb der Welt der grossen Unplugged-Bühnen (die immer noch klein sind, maximal für 2000 Konzertbesucher) sprengten die New Talents am achten Zermatt Unplugged alle Rekorde. Hauptsächlich Schweizer Bands, aber auch Kids of Adelaide aus Deutschland, Yalta Club aus Frankreich, JP Cooper oder die Sunset Sons aus England und Australien brachten die Sonnenterrassen des Cervo, des Alex, vor dem Museum, auf der Blue Lounge, aber auch indoor im Pink, im Museum, im Alex und im Foyerzelt zum Bersten. New Talents erfahren eine unglaubliche Wertschätzung der Festivalbesucher. Im kommenden Jahr wird man eine Stunde früher kommen müssen, um einen guten Platz zu ergattern.

Professionalität und Vertrauen, verfeinert
Fünf Festivaltage liegen hinter den Festivalverantwortlichen. Rund 28'000 Festivalbesucher sahen 54 Konzerte auf 13 Bühnen, Musik von Mittag bis Mitternacht. Rund 120 Festivalmitarbeiter, von denen die meisten seit Jahren fürs Festival tätig sind, betreuen Künstler und Sponsoren, mischen den Ton auf bis zu 3030m Höhe, koordinieren Interviews, geleiten Konzertbesucher auf ihre Plätze. Hohe Professionalität und Vertrauen hat sich in acht Jahren entwickelt. Das ist auch ein Grund, warum ausgerechnet Zermatt Unplugged die Ehre hatte, eine Adamson S10, die neue Beschallungsanlage der Livesound B AG aus Schüpfen bei Bern, in Betrieb zu nehmen - eine Weltneuheit am Markt, die erst nach dem Sina-Konzert in Zermatt an der Musikmesse in Frankfurt präsentiert wurde. "Wir verfeinern hier seit Jahren den Sound. Detailliertes Feedback der Festivalleitung macht uns das möglich", so Thomas Gfeller, Betriebsleiter und Mitbegründer von Livesound.

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