Freitag, 09. Dezember 2016


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Deutschland-Tour startet erfolgreich in Tirol

(lifePR) (Innsbruck, ) Als Linus Gerdemann vom Team Columbia in Hochfügen im Zillertal die Hände in die Höhe streckte, um seinen Sieg bei der Königsetappe der Deutschland-Tour zu feiern, hatte Tirol bereits sein Etappenziel erreicht. Zwei Tage Deutschland-Tour bei strahlendem Alpenwetter - ein attraktives Sportfest für Profis, Jedermänner und radbegeisterte Zuseher. Tirol, Kitzbühel und das Zillertal haben sich von ihrer schönsten Seite präsentiert. Auf der internationalen Radsportbühne durfte auch das Radteam Tyrol mit Lokalmatador Georg Totschnig nicht fehlen.

Bereits der Auftakt in Kitzbühel am Freitag mit dem Prolog der Profis ließ erahnen, wie groß die Radsportbegeisterung derzeit aufgrund der jüngsten Erfolge von Bernhard Kohl in Österreich ist. Viele Hobbysportler und Rennrad-Enthusiasten nutzten die Gelegenheit, die ersten zwei Etappen der heurigen Deutschland-Tour live vor Ort mitzuerleben. 350 Fahrer stellten sich und ihr Rennrad beim diesjährigen Jedermann-Rennen über den Gerlos-Pass nach Hochfügen auf den Prüfstand.

Radland Tirol mit starkem Rückenwind

Der Zillertaler Radexperte Georg Totschnig freut sich über die Begeisterung, die im Zillertal mit dem Besuch der Deutschland-Tour ausgelöst wurde. "Im Zillertal wurden ideale Rahmenbedingungen zum Radfahren geschaffen. Die Bevölkerung nimmt den Sport sehr gut an und es lag an der Strecke nach Hochfügen schon ein Hauch der Tour de France in der Luft", so Totschnig, der dem U23 Radteam Tyrol als Berater zur Seite steht. "Mit unserem U23 Rennradteam schließen wir dank der Unterstützung des Landes Tirol, der Tirol Werbung und dem Kaufhaus Tyrol die Lücke zwischen Junioren- und Eliteklasse und geben jungen Talenten und den Tiroler Nachwuchsvereinen eine Perspektive. Mit Jaqueline Hahn, Silber bei der Junioren-EM im Einzelzeitfahren 2008 und Stefan Mair, österreichischer Juniorenmeister auf der Straße und am Berg haben wir große Hoffnungen unter Vertrag", so Totschnig, der selbst zur Weltspitze zählte und bei der Tour de France 2005 erstmals wieder nach 72 Jahren eine Etappe für Österreich gewonnen hat. Totschnig hofft nun mit dem Ausnahmekönner Bernhard Kohl auf neue Initiativen im österreichischen Radsport. "Mit Bernhard an der Spitze ist auch an der Zeit, um an die Schulen zu gehen, Talente zu sichten und zu fördern", so Totschnig.

Der richtige Zeitpunkt, um ins Radgeschehen einzusteigen

Auf den neuen Radboom in Tirol und Österreich setzt auch Thomas Pupp, der Teammanager des Radteams Tyrol. "Es ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um in den Radsport, ob als Sportler oder Sponsor einzusteigen", so Pupp. Der Radsport beginnt wieder von vorne. Die Kontrollen werden immer strenger und bei der Deutschland-Tour werden die Profis erstmals auch auf Insulin-Doping getestet. "Alles Zeichen dafür, dass der Sport auf dem richtigen Weg ist. In drei Jahren könnte der Radsport bereits eine der saubersten Sportarten der Welt sein", so Pupp. Mit sieben Millionen Euro Budget kann ein Profi-Team geführt werden. Der erzielte Werbewert ist ein Vielfaches höher. Für Tirol liegt diese Latte zwar zu hoch, "aber mit dem Radteam Tyrol ist es möglich, Talente an die internationale Elite heranzuführen", erklärt Pupp.

Im Bereich der Amateurrennen ist Tirol mit dem heute stattfindenden Ötztaler Radmarathon ein besonderer Coup gelungen. "Marathonläufer wollen alle in ihrem Leben einmal in New York dabei sein. Die Radsportler wollen sich einem der schwersten Amateurrennen der Radwelt stellen - dem Ötztaler Radmarathon. Heute fahren mehr als 4.000 Radsportbegeisterte im Ötztal gegen die Uhr. Insgesamt hat es über 20.000 Bewerber gegeben", führt Pupp aus, der auch auf die wirtschaftlichen und touristischen Aspekte eingeht. "Im Durchschnitt investieren Rennrad-Amateure, die beispielsweise heute beim "Ötztaler" mitfahren, 3.000 Euro in ihr Rennrad. Die radelnden Gäste halten sich zudem im Rahmen dieses Events bis zu einer Woche vor Ort auf", fasst Pupp zusammen, der wie alle mit Spannung auf die Bekanntgabe der Entscheidung von Bernhard Kohl, für welchen Rennstall er nächstes Jahr fährt, wartet und insgeheim auf eine österreichische Lösung hofft.

Touristischer Nutzen unübersehbar

"Die Deutschland-Tour gehört zur Formel 1 der weltweiten Radsportereignisse und hat durch die täglichen Live-Berichterstattungen verschiedener Fernsehsender vor allem im deutschsprachigen Raum einen hohen Werbewert", bringt es Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung, auf den Punkt. "Wir präsentierten Tirol hier als erlebenswerte, naturnahe Destination mit großem sportlichem Freizeitcharakter. Und wir zeigen der Welt, dass wir für internationale Top-Veranstaltungen auch im Sommer der schönste Austragungsort sind."

Peter Marko, Gastgeber des Prologs der D-Tour zu Beginn der Rundfahrt, ist begeistert davon, dass nach dem erfolgreichen Triathlon-Weltcup mit dem Prolog der Deutschland Tour ein weiteres Highlight im Kitzbüheler Sommertourismus inszeniert werden konnte. "Kitzbühel ist eine Sportstadt und wir steigern kontinuierlich unsere Attraktivität auch im Sommer. Unser Ziel ist ein florierender Ganzjahrestourismus auf hohem Niveau", so Marko.

Sehr zufrieden zeigte sich auch Gernot Paesold, Geschäftsführer der Zillertal Tourismus. "Mich freut es besonders, dass so viele Radsportbegeisterte den Weg nach Hochfügen gefunden haben und im Zielraum diese spannende Bergankunft miterlebt haben. Die Bilder bei strahlendem Wetter haben das Zillertal von seiner besten Seite gezeigt", bestätigt Paesold, der das Zillertal verstärkt als Radsport-Destination positionieren will und die Infrastruktur dafür bestens geeignet sieht. Mit der Tirol Werbung hat Zillertal Tourismus das diesjährige Bergtrikot der D-Tour gesponsert und gemeinsam ist es als Gastgeber gelungen, diesen Radklassiker in einer unvergleichlichen Landschaft perfekt in Szene zu setzen. Tirol und das Zillertal werden auch in den kommenden Tagen bis zum Finale der D-Tour in Bremen werbewirksam vertreten sein und eine wichtige Rolle spielen.

Thomas Rohregger führt Tiroler Touristiker nach Hochfügen

Tirol Werber Josef Margreiter ist aber nicht nur ein Marketing-Profi, sondern auch ein begeisterte Radsportler, der am Freitag den VIP-Prolog über 3,6 Kilometer in Kitzbühel in Angriff nahm und anlässlich des Jedermann-Rennens nach Hochfügen, eine Truppe von Tiroler Touristikern beim neuen Zillertal-Truck bei der Spieljochbahn versammelte, um gemeinsam den Schlussanstieg von über zehn Kilometer und 1.000 Höhenmetern bei bis zu teilweise elf Prozent Steigung nach Hochfügen zu radeln. Das Feld führte Thomas Rohregger, der Gewinner der Österreich Radrundfahrt, an. Nach gut einer Stunde erreichten Margreiter & Co das Ziel in Hochfügen und Rohregger war überrascht: "Tirols Tourismus ist gut in Schuss und mehr als sportlich. Es war mir eine große Ehre die führenden Touristiker Tirols nach Hochfügen zu fahren."

Im Ziel verfolgten die Touristiker mit zahlreichen Fans an der Strecke den Zieleinlauf des Jedermann-Rennens mit einem Starterfeld von 350 Fahrern, das von Fügen über den Gerlospass nach Hochfügen Paul Lindner aus Salzburg nach 4 Stunden bei einem Schnitt von 30 km/h für sich entschieden hat.

Die Königsetappe der Profis von Kitzbühel nach Hochfügen gewann das große deutsche Nachwuchstalent Linus Gerdemann vom Team Colombia nach 178 Kilometern bei einem Schnitt von rund 38 km/h. 149 Fahrer von 20 Teams erreichten das Ziel in Hochfügen. Die nächste Etappe führt die Fahrer nach München.

Josef Margreiter freut sich, dass es gelungen ist, die Deutschland-Tour nach Tirol zu holen. "Jetzt fiebern wir bereits der Tour de Suisse nächstes Jahr in Serfaus entgegen", so Margreiter, der sich auch mit mehreren Touristikern gemeinsam um eine Etappe des Giro d'Italia im Jahr 2009 bemüht.

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