Mittwoch, 18. Januar 2017


  • Pressemitteilung BoxID 67463

Markus L. Frank mit erstem Sinfoniekonzert als neuer Generalmusikdirektor

(lifePR) (Nordhausen, ) Konzertbesucher konnten ihn in diesem Jahr schon einmal erleben, vielleicht hoffend, ihn wieder zu sehen: Markus L. Frank, der neue Generalmusikdirektor des Loh-Orchesters, dirigierte bereits ein Sinfoniekonzert im vergangenen Mai. Nun stellt er sich erstmals als neuer Chefdirigent des traditionsreichen Klangkörpers seinem Publikum vor. Unter dem Motto "Konzertanter Auftakt" erwarten die Zuhörer zwei große Werke der Konzertliteratur.

Das opulente erste Klavierkonzert von Johannes Brahms eröffnet den Abend mit ebenso gewaltigen wie lyrischen Tönen. Es war ein mühsamer Schaffensprozess für Brahms: Erst sollte es eine Sonate für zwei Klaviere werden, dann versuchte Brahms die Sonate zu einer Sinfonie umzuformen. Die Ergebnisse beider Projekte aber stellten ihn nicht zufrieden, und so benutzte er das Material schließlich für ein

Klavierkonzert, das eines der ersten großen, quasi sinfonischen Konzerte für Klavier und Orchester wurde. Derartig sprengte Brahms' Komposition all das, was das Publikum bisher an Klavierkonzerten kannte, das es bei den ersten Aufführungen erst einmal durchfiel. Doch es dauerte nicht lange, bis dieses Werk seinen Siegeszug durch die Konzertsäle antrat. Als Solist in Sondershausen und Nordhausen konnte der 1977 geborene Pianist Konrad Maria Engel gewonnen werden. Jüngst von der Presse als "Interpret von betörender Ausdruckskraft und ein Meister des kontrollierten Anschlags" gefeiert, dürfen sich die Konzertbesucher auf einen herausragenden Musiker freuen.

Einen ungewöhnlichen Solisten präsentiert das "Konzert für Orchester" von Béla Bartók aus dem Jahr 1943: das Loh-Orchester selbst. Bartok schrieb ein schillerndes Konzertstück, in dem die Musiker des Orchesters virtuos brillieren können und das in jedem seiner fünf Sätze Neues und immer wieder Überraschendes zu bieten hat. Heiteres (Wechsel-)Spiel der Instrumente, lebendige Tanzrhythmen, klagende und komische Töne - all das vereint das letzte große Orchesterwerk, das für den bereits schwer erkrankten Komponisten im US-amerikanischen Exil noch einmal ein unverhoffter gr0ßer Erfolg wurde.

Das 1. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters findet im Haus der Kunst Sondershausen am Samstag, den 11. Oktober, statt und im Theater Nordhausen am Sonntag, den 12. Oktober. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Jeweils um 18.45 Uhr lädt Markus L. Frank gemeinsam mit der Konzertdramaturgin Juliane Hirschmann zu einer Einführung in das Foyer ein.

Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 03631 98 34 52), bei der Sondershausen Information (Tel. 0 36 32 - 78 81 11) sowie an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Qualität zahlt sich aus

, Musik, Oper Leipzig

Die Oper Leipzig zieht Bilanz und kann auf das erfolgreichste Jahr in den letzten 15 Jahren zurückblicken. Im Kalenderjahr 2016 kamen insgesamt...

Musik heilt, Musik tröstet, Musik bringt Freude

, Musik, Städtisches Klinikum Karlsruhe GmbH

„Musik heilt, Musik tröstet, Musik bringt Freude“, sagte der weltberühmte Geiger Yehudi Menuhin und trat dafür ein, diese wohltuende Wirkung...

Countertenor und Frauenchor - Artist in Residence Bejun Mehta mit Damen des MDR Rundfunkchores im Konzert

, Musik, Dresdner Philharmonie

Klanglich farbenprächtig und mit dem Kontrast der Stimmfarben äußerst reizvoll – mit „Dream of the Song“ des Briten George Benjamin (*1960) ist...

Disclaimer