Sonntag, 26. Mai 2013


  • Pressemitteilung BoxID 330921

Nielsen analysiert Investmentstrategien und Finanzverhalten der Konsumenten weltweit

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) .
- Mehr als die Hälfte der Verbraucher weltweit nutzt Kreditkarten als gängiges Zahlungsmittel
- Fast drei Viertel der investierenden Verbraucher weltweit nutzen Online- Banking für Investment-Transaktionen
- Zunehmende Rolle von Smartphones bei Investment-Entscheidungen erwartet


Mehr als die Hälfte (52 Prozent) der Verbraucher weltweit setzt nach eigenen Angaben Kreditkarten als gängiges Zahlungsmittel im Restaurant, beim Shopping und bei Freizeitaktivitäten ein. Der aktuellen Studie des weltweit führenden Anbieters von Informationen und Erkenntnissen zum Medien- und Konsumverhalten von Verbrauchern zufolge nutzen zudem drei Viertel der Verbraucher, die Investmentanlagen tätigen, für ihre Transaktionen die Möglichkeiten des Online-Banking. Für die Nielsen Global Survey of Investment Attitudes wurden mehr als 28.000 Internetnutzer in 56 Ländern befragt. Sie belegt, dass ein Drittel der befragten Verbraucher weltweit über investiertes Vermögen verfügt. Von diesen Befragten bevorzugen mehr als zwei Drittel (67 Prozent) Aktien, 52 Prozent investieren in Fonds, ein Drittel in Gold, Silber und sonstige Edelmetalle. Über strukturierte Investmentprodukte verfügen 31 Prozent, 22 Prozent über Fremdwährungen zu Investitionszwecken und 21 Prozent über Derivate. Die Umfrage belegt zudem, dass Männer aktivere Investoren sind als Frauen.

Welche Kanäle werden für Investment-Transaktionen genutzt?

Laut Nielsen nutzen fast drei Viertel der - investierenden - Verbraucher weltweit Online-Banking für Investment-Transaktionen, während 69 Prozent eine Bankfiliale aufsuchen. 31 Prozent nutzen Mobiltelefone für Investment-Transaktionen, gefolgt von 30 Prozent, die über das Festnetz-Telefon In vestments tätigen. 26 Prozent wickeln ihre Transaktionen mit einem Online-Broker oder Investment Service-Anbieter ab. 22 Prozent verfügen über Finanzberater. Dabei nutzen jüngere Verbraucher Onlinebanking und Mobiltelefone stärker für ihre Investitionen als ältere.

"Die Akzeptanz dieser Plattformen ist bei jüngeren Altersgruppen deutlich höher, und je weiter sich die Smartphone-Nutzung verbreitet, desto stärker ist mit der Nutzung von Mobiltelefonen auch bei Investment-Entscheidungen zu rechnen", erläutert René Bellack, Vice President Client Services Telecom Practice Group bei Nielsen. "Smartphones dürften sich zu einem wesentlichen Hilfsmittel entwickeln, um Investment-Transaktionen schnell abzuwickeln und unterschiedliche Investment- Chancen quasi 'im Vorbeiflug' zu ergreifen".

Zahlungsmethoden und Rückzahlungs-Verhalten

Die Nielsen-Studie zeigt zudem, dass die Befragten rund um den Globus ihre täglichen Ausgaben für Einkäufe, Restaurantbesuche etc. nach wie vor bevorzugt in bar bezahlen (80 Prozent). 52 Prozent nutzen Kreditkarten, 43 Prozent Kundenkreditkarten, und 10 Prozent zahlen mit Schecks. Unter den Kreditkartennutzern geben 68 Prozent an, alle ihre Kreditkartenrechnungen jeden Monat voll zu bezahlen. 15 Prozent zahlen einige Kreditkartenrechnungen ganz, zehn Prozent zahlen nur einen Mindestbetrag zurück. Sechs Prozent zahlen mehr als einen Mindestbetrag zurück.

Bargeld ist in vielen Kulturen noch die dominierende Zahlungsweise, vor allem wenn eine sofortige Zahlung erwartet wird. Dennoch ersetzen Kreditkarten und andere bargeldlose Zahlungsformen das Bargeld in zunehmendem Maße. Mit wachsendem Wohlstand der Konsumenten in aufstrebenden Märkten und zunehmender Verfügbarkeit von Terminals für elektronische Zahlungen ist jedoch mit einer steigenden Akzeptanz elektronischer Zahlungsmethoden zu rechnen.

Rat in Finanzangelegenheiten

Die Nielsen-Umfrage zeigt, dass sich fast die Hälfte der Befragten (49 Prozent) bei Entscheidungen in Finanz- und Investmentangelegenheiten ausschließlich auf sich selbst verlässt. 20 Prozent der Befragten suchen Hilfe bei Finanzberatern, während 18 Prozent sich auf den Rat von Freunden, Verwandten und Kollegen verlassen. Neun Prozent achten auf Investment-Tipps aus Fernsehen, Radio und Internet-Kommentatoren, und vier Prozent treffen ihre Entscheidungen impulsiv. Dabei fällt auf, dass sich Frauen in Finanzangelegenheiten deutlich stärker als Männer auf Ratschläge aus dem Freundes- und Familienkreis verlassen.

Über die Nielsen Global Survey

Die Nielsen Global Survey of Investment Attitudes wurde vom 10. bis 27. Februar 2012 durchgeführt. Dabei wurden mehr als 28.000 regelmäßige Internetnutzer aus mehr als 50 Ländern der Regionen Asien-Pazifik, Europa, Lateinamerika, Mittlerer Osten, Afrika und Nordamerika online befragt. Die Stichprobe ist nach Alter und Geschlecht für jedes Land basierend auf den jeweiligen Internetnutzern quotiert und gewichtet. Sie repräsentiert damit die Internetnutzer des Landes und hat eine maximale Abweichung von ±0.6%. Diese Nielsen Onlineumfrage basiert ausschließlich auf dem Verhalten von Befragten mit Internetzugang. Die Internetverbreitung variiert je nach Land. Damit ein Land in die Umfrage aufgenommen wird, setzt Nielsen voraus, dass mindestens 60 Prozent der Bevölkerung oder 10 Millionen Menschen in einem Land Internetzugang haben. Die Nielsen Global Survey wird seit 2005 kontinuierlich durchgeführt.

Die Aussagen zum Investment-Verhalten in der Studie basieren auf den Antworten von Internetnutzern, die nach eigenen Angaben derzeit Investment Services nutzen. Diese beinhalten Aktien, Fonds, Rentenpapiere, Zertifikate, lokale und internationale Aktien, Derivate und Fremdwährungen für Investmentzwecke.

Über die The Nielsen Company (Germany) GmbH

Nielsen Holdings N.V. (NYSE: NLSN) ist ein globales Informations- und Medienunternehmen mit führenden Marktpositionen in den Bereichen Marketing- und Verbraucherinformationen, Erhebung von Mediadaten in TV, Online, Mobile und anderen Medien, Fachmessen sowie weiteren verwandten Bereichen. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Ländern präsent mit Hauptsitzen in New York, USA und Diemen, Niederlande. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.nielsen.com sowie zu Deutschland unter www.nielsen.com/de.

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